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  1. #321
    femto ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie fotografiert Ihr eigentlich Kaffee ?

    Danke Euch ...
    ________

    Plempelchen, alter Freund,
    ach, ich war eigentlich die ganze Zeit hier ... habe mich nur mal mehr auf's Kaffee...trinken und massiv auf's Knipsen verlegt.

    Mal schauen, was die Zukunft so bringt ... von einer K30, über die ich mit blu einen sehr netten Austausch hatte und zu der ich mich bei Markus noch melden will ... bis hin zu dem zusätzlichen Manometer für die Ela, das jetzt zeitbedingt auch schon seit gut 1 1/2 Jahren im Schrank wartet - das könnte mal wieder ein lustiger Umbauthread werden.
    Schau'n mer mal ...
    LG, STEPHAN!
    Ela & M-2o7

  2. #322
    kri
    kri ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie fotografiert Ihr eigentlich Kaffee ?

    Zitat Zitat von Vincent Kluwe-Yorck Beitrag anzeigen
    Das Foto von Stonecitykarl finde ich allerdings hochgradig unappetitlich. Für mich ein Beispiel, wie man es nicht machen soll. Nicht böse sein, aber Kritik muss auch mal sein dürfen.

    Einzigartig finde ich, was Ihr mittels nachträglicher Bildbearbeitung aus der italienischen Barista gemacht habt. Das Ergebnis iat absolut mustergültig und "ausstellungswürdig"! Und Femtos Tropfenfotos sind natürlich ein Leckerbissen. An Appetitlichkeit kaum zu überbieten!

    Meister Plempels Hinweise fand ich neben den vielen anderen Tipps sehr sehr wertvoll und würde dem gerne noch etwas hinzufügen.

    Blitzlicht ist schnell und deshalb für bewegte Motive sehr geeignet (wie man an Stonecitykarls Tropfen sieht, der ja sehr aufregend ist! ). Die Nachteile sind allerdings: Blitzlicht ist sehr hart mit harten Schlagschatten und kommt, wenn es an der Kamera steckt, frontal. Damit macht es alle Objekte flach und unstrukturiert. (Der Berufsfotograf spricht von "totgeleuchet".)

    Um Objekte in ihrer Plastizität zu betonen und die Binnenstrukturen zu differenzieren, braucht man weiches Licht - und das am besten von der Seite. Nichts ist da geeigneter als diffuses Tageslicht. Auch Studiofotografen bemühen sich mit all ihrer aufwändigen Lichttechnik einzig und allein darum, diesen weichen Tageslichtcharakter nachzubilden. Einziger Vorteil des Einsatzes der teuren Lichttechnik ist, dass man das Studiolicht potenziell überall und jederzeit zur Verfügung hat - Tageslicht nicht. (Spezielle Effekte wie Spitz- und Glanzlichter etc. lasse ich jetzt mal weg! Vieles wird ohnehin erst bei der Nachbearbeitung mit Photoshop hinzugefügt.)

    Soviel an allgemeinen Betrachtungen - jetzt wird's praktisch. Ein sehr geeigneter Aufbau ist, einen Tisch vor einem Fenster mit indirektem Licht (also ohne direkte Sonneneinstrahlung) als Aufnahmetisch zu nutzen. Zunächst überlege ich mir, auf welchem Untergrund, bzw. Hintergrund mein Objekt am besten zur Geltung kommt. Hier wäre es sinnvoll, wenn man eine kleine Auswahl an Kartons und Folien besitzt. Dann stelle ich mein Objekt so auf den Untergrund, dass es seitlich beleuchtet wird, die Kamera also parallel zur Wand ausgerichtet ist. Um die Kontraste noch weicher zu machen (die Schatten "aufzumachen"), kann man bei der Aufnahme von der anderen Seite einen weißen A4-Bogen als Aufheller halten, bzw. von einer anderen Person halten lassen. Dann bleiben die Schatten offen und durchgezeichnet. Mit der Platzierung des Aufhellers spielt man ein bißchen, bis man die richtige Position gefunden hat - die Wirkung sieht man ja am Objekt! Hilfreich ist es natürlich, vom Stativ zu arbeiten, um alles in Ruhe kontrollieren und korrigieren zu können. Leider kann ich kein Foto des Aufbaus beisteuern, da ich nur eine Kamera besitze.

    Ich stelle aber ein Foto als "Arbeitsprobe" ein, das ich genau mit diesem simplen Aufbau gemacht habe.



    P.S. Mir fällt gerade ein, dass ich ja eine kleine Skizze des Aufbaus zeichnen und abfotografieren kann. Ich stelle sie gleich ein, sobald ich sie fertig habe!

    So - bitte sehr. Wehe, Ihr meckert über meine grafischen "Künste"!!!

    ich hol' den thread nach einiger zeit aus der versenkung.
    warum? weil ich mich selten so über einen beitrag geärgert habe!

    der titel des threads heißt ganz klar: "Wie fotografiert Ihr eigentlich Kaffee ?"
    und nicht: "wie fotografiert man resp. vky kaffee?".

    vorab: ich habe 2 berufsfotografen in meinem näheren bekanntenkreis, die gut von ihrer arbeit leben können. keiner würde es jemals wagen, derartig unangenehm fremde fotos klugscheisserisch zu verreissen.
    vor allem, wenn es nicht um technische details, sondern um die bildkomposition geht.
    selbst fotografiere ich auch - manchmal (zu häufig) rutscht es ins knipsen ab.

    vincent, ich habe mir jetzt fast alle deiner fotos auf flickr angeschaut ( wut war der motor) und habe eine gewisse selbstähnlichkeit in der bildkomposition festgestellt. außerdem bei fast jedem bild eine -für meinen geschmack- übertriebene nachbearbeitung, - von handwerklichem "luft nach oben" zu schweigen.

    würde ich nie geschrieben haben, wenn mir nicht dieser beitrag ins auge gesprungen wäre.

    ferndiagnose, natürlich weder lege artis noch schmusekurs:
    ambitionierter alleskönner gibt weniger ambitioniertem schmutzfinken nachhilfe in stilfragen.

    DAS ist unappetitlich.

    kristof

    p.s. wenn du im forum verkündest, dass keine fortsetzung deines hier trefflich beworbenen buches geplant ist, solltest du evtl. daran denken, das "und der espresso wird besser" herauszunehmen.

    p.p.s. und, auch klugscheisserisch: da du von kritik schreibst: kritik ist per se nicht negativ. jede äußerung, egal ob positiv oder negativ, ist kritik.
    Geändert von kri (20.01.2012 um 22:39 Uhr) Grund: dativ-schwäche

  3. #323
    Stonecitykarl ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie fotografiert Ihr eigentlich Kaffee ?

    Danke Kris, ich habe es vorgezogen, nach kurzen Antworten auf den Typ nicht mehr zu reagieren. Vom Schreiben her scheints ein älterer Herr, Typ Oberlehrer, zu sein. vrmutlich noch älter als ich. Solche Selbstdarsteller gibt es zur Genüge in unserer Gesellschaft. Auch ich bin schon über 60. Ich fotografiere seit meinem 9 ten Lebensjahr, als mein Vater verstarb u. mir eine Zeiss Contaflex vermachte. Seitdem fotografiere ich, weil es mir Spaß macht. Ich habe in jungen Jahren genügend Fotobücher gelesen. Heute knipse ich lieber in meiner Freizeit, wie es mir in den Sinn fällt. Ich bin kein Berufsfotograf u. kann fotografieren wie ich will. Schönes WE.
    ECM Classica, Pavoni Europicola, ECM Casa, Tassimo Bosch

  4. #324
    kri
    kri ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie fotografiert Ihr eigentlich Kaffee ?

    @stonecitykarl

    du bist übrigens einer der wenigen gewesen, der, wie der titel fragt, kaffee fotografiert hat.


    dir auch ein schönes we.

    jetzt muss ich endlich raus an die luft.

    gruß

    kristof

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