AW: Espresso saufende iPhone User - wer noch?

Zitat von
Gandalf2904
Ich bin mal gespannt, welcher Markt jetzt angegriffen wird. Die Internetgemeinde munkelt ja, dass nun die Konsolen oder Tablet-PC dran sind...
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Konsolen ist unwahrscheinlich - die Wii ist zu ähnlich dem, was Apple in diesem Bereich auch gemacht hätte.
Tablet ist so gut wie sicher.
Ich täte mal vermuten, dass das Apple Tablet ein größeres iPhone ist, also auf iPhone-OS läuft und nicht auf Mac-OS. Weniger ein kleiner PC als ein eBook- bzw. e-News-Reader. Dieser Markt könnte das Killerfeature werden.
Das würde ähnlich laufen wie beim iPod: Festplattenplayer gab's schon vorher, nur nicht richtig. Smartphones gab es auch schon vor dem iPhone, aber Apple hat's richtig gemacht.
Und nun: eBook-Reader gibt es schon, aber keiner taugt so richtig was.
Es ist gewagt, aber es könnte klappen: Nach Musik, Filmen und Mobilfunk rollt Apple den Bücher- und v.a. den Zeitungsmarkt auf, weil sie das richtige Gerät anbieten und gleich in Kooperation mit den großen Zeitungen und Verlagen für genug und guten Content sorgen, den man völlig simpel drauf geliefert kriegt.
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Zweites Argument, warum es ein aufgebohrtes iPhone und kein Mac-OS-basierter Computer wird: Der AppStore. Daran verdient Apple einfach zu gut, um jetzt einen kleinen Apple-PC hinzustellen, auf dem alles Mögliche läuft, bis hin zu Windows.
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Ich weiß, das klingt jetzt etwas bekloppt, aber ich finde es völlig ok, dass Apple am iPhone und am AppStore gut verdient. (Weniger gefällt mir die Bindung an die Telekom, der ich das nicht gönne).
Argumente:
1. Sie bieten einen richtig hohen Gegenwert:
Für die Nutzer gibt es sichere und gute Programme, die auch zum großen Teil ziemlich preiswert sind.
Für die Programmierer gibt es eine einfache Umgebung. Sie brauchen sich nicht um Shareware-Modelle und -Abrechnung zu sorgen. Und ganz offensichtlich verdienen die Programmierer noch genug.
2. Ich gönne es Apple.
Vor knapp 10 Jahren habe ich überlegt, ob ich Apple-Aktien kaufen soll, für damals 17 DM, wenn ich mich recht erinner. Da kauften nur Apple-Jünger, weil sie ein bisschen was von dieser Firma besessen haben wollten. Denn viele spekulierten, wie lange es Apple noch geben würde. Ich habe leider keine Aktien gekauft. Dann kam Steve Jobs zurück, der iMac, der iPod, der Intel-Switch, das iPhone. Jetzt ist die Aktie 200 Dollar wert, in der Zwischenzeit wurde sie meines Wissens zwei mal gesplittet, also eigentlich sind es 800 Dollar.
Also, mich freut, dass es Apple gut geht. Ich habe die Hoffnung, dass Apple das Geld clever einsetzt, um noch bessere Produkte entwickeln zu können. Klar, ein wenig Konkurrenz kann nicht schaden. Aber diese Konkurrenz sollte eine in der Qualität sein, nicht im Preis.
Dirk
zu Hause: La Spaziale Vivaldi & Mahlkönig Vario home
unterwegs: Mypressi Twist & Sözen-Handmühle
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