Zitat:
Zitat von Dupk
Bei meinem HTC ist extrem viel Freiheit, bei Datenaustausch und jede Menge (teils kostenlose) Programme vorhanden, allerdings auch die Unübersichtlichkeit pur.
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Damit ist doch schon fast alles gesagt.
Über die simple Bedienung des iPhones brauche ich nicht viel zu sagen. Auch nicht über die äußerst simple INstallation und Deinstallation von Apps via AppStore.
Ich habe mein iPhone auch gejailbreaked und einige Dinge aus Cydia installiert. Daher weiß ich um die Vorteile des Jailbreaks (mehr Apps und Features, die Apple sonst verbietet), aber auch um die Nachteile: Das ist wieder nur was für Nerds und Leute, denen die technische Seite ihres Computers nichts ausmacht.
Wer aber sein iPhone nur benutzen will, ist beim Appstore besser aufgehoben. Freiheit hat nämlich auch ihren Preis.
Beispiel Multitasking: Wenn ich das via Backgrounder aus Cydia freischalte, bekomme ich mehr Möglichkeiten. Aber ich muss dann auch den Überblick behalten, welche Programme im Hintergrund laufen und dann auch Batterie ziehen.
DAs Konzept des iPhone sieht aber vor, dass der User damit aber eben gerade nicht belastet wird.
Eine wechselbare Batterie würde das Gerät deutlich verhässlichen: Irgendwo muss die Klappe ja hin.
Für Wechselspeicherkarten gilt dasselbe, und darüber hinaus würde die Benutzung komplizierter, weil der User wieder Acht haben muss, welche Daten er wo drauf hat.
Ob dir persönlich all das als (potentieller) User wichtig ist, musst du selbst entscheiden. Aber Apple ist halt (immer) radikal: take it or leave it. Du bekommst die Vorteile nur zusammen mit den Restriktionen, denn die einen sind die Kehrseite der anderen.
Dasselbe gilt in ähnlicher Weise für die Macs im Vergleich zu Windows.
Es giltnicht mehr ganz so radikal wie noch vor 5 oder 8 Jahren, weil Windows 7 wohl inzwischen gut aufgeholt hat. Aber immerhin.
Nur ein Beispiel: Registry.
Beim Mac denke ich nicht eine Sekunde nach, ob ich eine neue Shareware wirklich ausprobieren will. Klar mache ich das. Wenn sie mir nicht gefällt, ziehe ich sie in den Papierkorb, das war's. Es gibt keine Installation oder Deinstallation, die so radikal wie bei Windows das System zerschießen könnte. Keine Frage "Wollen Sie die Datei 'grmmmpff.dll' wirklich löschen?', deren Tragweite ich als User nicht einschätzen kann.
Der Satz 'Never change a running system' stammt von Windows-Usern und ist Mac-Usern völlig unbekannt.

Die Summe solch kleiner Aspekte, die besser durchdacht und liebevoller gestaltet sind, das macht den Mac zum besseren Computer.
Und jetzt beim iPad wird das genauso und noch radikaler sein.
Es hat USB, vermutlich, über einen Konnektor-Adapter. Aber insgesamt gilt dasselbe wie oben zum iPhone gesagt: Es gibt sicher viele Restriktionen, aber das sind zugleich die Stärken.
Wartet's ab: Das ist das Computersystem der Zukunft, zumindest für die alltägliche, persönliche Arbeit damit.

Dirk