Fleisch aus der Retorte ist glücklicherweise noch Zukunftsmusik. Aber was kommt da nach Kunstkäse und Gel-Schinken noch auf uns zu?
Mahlzeit!
heise online - Fleisch aus der Retorte
Fleisch aus der Retorte ist glücklicherweise noch Zukunftsmusik. Aber was kommt da nach Kunstkäse und Gel-Schinken noch auf uns zu?
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Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600
da bin ich dann jetzt mal gespannt wie sie aus dem Schwein ein Rind machen![]()
bezzera bz 07 -compak k3 touch
dc evolution - casadio istantaneo
Bei Fragen rund um den Kaffee www.kaffeewiki.de
Lecker!!!
Aber das größte Problem: Der Markt produziert nur was der Kunde wünscht. Solange es also genug Dummies gibt, die ihr Fleisch am liebsten täglich und für nur 99 ct pro Kilo vom Discounter wollen und denen Herkunft und Qualität egal ist, wird sich immer ein findiger Kaufmann finden, der den Scheiß verkauft....
Grüße,
Sabine
Wieso "Problem"?
Ist doch nix anderes als beim Kaffee: Der Markt besteht zum allergrößten Teil aus Billigkrams von Feinkost Albrecht & Co - und trotzdem gibt's auch noch lecker Böhnchen für Kenner und Genießer; womit offensichtlich alle Marktteilnehmer glücklich und zufrieden sind - so what?
lg
c.s.
Ganz einfach....
Jeder isst das, was er sich Wert ist!
Maschinen: La Marzocco GS/3 ; 2 x Aeropress
Mühlen: Mazzer Mini E-A ; Compak K3 Touch ; Demoka M-203 ; Solis 166, Zassenhaus Mokka
Röster: Gastrommelröster von PIKIBO; Gene CBR 101-A /
Rohkaffee: Aktuell von Quijote Kaffee und rohkaffeebohnen.com
geröstete Bohnen: jede Menge von Has Bean
Hach, immer das gleiche. Im Prinzip schon zigfach in anderen Threads diskutiert (Gel-Schinken, Analogkäse, ESL-Milch und wie sie nicht alle heißen).
Was mE bei dem "der Markt macht nur was der Kunde will" vergessen wird ist, dass wir gar keinen optimalen Markt vorfinden und daher auch nicht die Schlüsse ziehen können, die wir ziehen könnten, wenn wir einen solchen Markt hätten.
Soll heißen: Der sog. Kunde ist nicht optimal, d.h. vollumfänglich informiert und trifft daher seine Entscheidung nicht wie er es in einem optimalen Markt tun würde. Erst DANN könnte man tatsächlich sagen, dass der Markt nur macht, was der Kunde will.
Heute ist es ja aber eher so: Schleichend kommt raus, dass es sowas wie Schinken ohne Fleisch gibt und Milch die irgendwie fast H-Milch ist und trotzdem als "frisch" bezeichnet wird und im Anschluss ändert sich die Marktsituation (siehe da, keiner will Pseudoschinken auf seiner Zutatenliste haben, plötzlich gibt es "traditionelle Frischmilch" im Kühlregal).
Wenn die derzeitige Rechtslage Lug und Trug nicht derartig Vorschub leisten würde, würden wir eine ganz andere Situation vorfinden.
Ich glaube übrigens, dass bei vielen ein Bewusstseinswandel vonstatten geht. Ich kenne Leute, die sich vorher nicht viele Gedanken über das gemacht haben, was sie täglich zu sich nehmen, aber völlig geschockt von Analogkäse und Co waren und nun völlig andere Lebensmittel verwenden (nicht nur Convenience), mehr selbst kochen etc.
volle Zustimmung Ernie
Kürzlich hatte ich mit einem leitenden Angestellten einer Stärkefabrik zu tun.
Er meinte, man würde nicht glauben welche Firmen ihre Produkte mit einer ganzen Menge Stärke "verfeinern"
Neben den üblich verdächtigen Burgerbastlern z.B auch der ein oder andere Kindernahrungsproduzent ( man muß die Kleinen ja schon früh an die Qualitätsstandards gewöhnen).
(Der leitende Angestellte kauft übrigens seine Wurst nur vom kleinen örtlichen Metzger, den er persönlich kennt)
bezzera bz 07 -compak k3 touch
dc evolution - casadio istantaneo
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OK. So gesehen hast du recht. Wir ersetzen also "Problem" durch "Punkt".
Ich glaube,das trifft nur auf einen gewissen Prozentsatz des Kunden zu. Die meisten haben m.e. andere Prioritäten (s.o.).
Ist das wirklich so? Steht wieder traditionelle Milch im Kühlregal? (Ich weiss es ehrlich nicht..)
Ich glaube eher, so etwas wird von den Medien aufgegriffen, aufgebauscht, alles regt sich fürchterlich auf...und nach ein paar Wochen kommt ein neue Thema und alle bleibt beim Alten. Ich erinnere nur an Phosphat in Wurst, Nitrosamine, Gift in Plastikspielzeug (...)
Grüße,
Sabine
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