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  #31 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 08:09
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

soweit ich das auf den bildern erkennen konnte...

das mit der zeitschaltuhr stimmt! nimm die zeiten raus, dann hast du immer warmes wasser...

wenn der eine thermometer, welcher 50 °C anzeigt, der Vorlauf der Heizung ist, dann ist die Temperatur soweit ok. Diese dürfte nur nicht bis zu deinen Heizkörpern gehen. daher entweder die heizkörper mal entlüften, die heizanlage spülen (wegen etwaiger schlacke) und unbedingt auch den druck (die wassermenge in der heizanlage) auf 2 bar erhöhen...

dann sollte eigentlich wieder alles normal laufen und ihr zeit nicht alles zum himmel raus... ich denke nicht dass sich die kosten für euch erhöhen, wenn ihr die entsprechenden adaptionen erledigt, weil hier einfach die einstellungen nicht stimmen und die ganze wärme im keller verpufft..

übrigens müsst ihr auch die pumpen alle voll aufdrehen, sonst wird das bei so alten anlagen sowieso nix... wie ich auf den bildern erkennen konnte, stehen die pumpen alle so im unteren drittel.. das geht nun dra nicht!

lasst euch mal einen heizungstechniker (vielleicht einer im bekanntenkreis) kommen, der sie die anlage mal ansieht und die einstellungen regelt, falls du dich nicht drüber traust..

grüße aus dem saukalten salzburg, aber aus einem warmen haus
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  #32 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 08:44
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

obwohl wenn ich recht überlege verstehe ich das mit der zeitschaltuhr nicht ganz.. die uhr regelt normalerweise eigentlich nur, wann der boiler (falls vorhanden) auf die gewünschte temperatur gebracht wird (zB 60 °C). der boiler sollte dann die temperatur halten ausser das haus braucht so viel wasser in der zeit zwischen den aufheizzeiten, dass der boiler gleich wieder leer ist...

oder habt ihr da gar keinen boiler? kann auf den photos keinen sehen.
das wäre dann nicht so prikelnd und ihr müsst dann die zeitschaltuhr wirklich auf dauerbetrieb stellen..
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  #33 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 08:48
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

Ich kann Dir keinen anderen Tipp geben:

Zieh' aus und bau Dir was! Sonst wirst Du nie Ruhe haben. Oder kauf Dir ein älteres Haus (nicht älter als BJ 90). Lerne daraus, dass man mit dem Vermieter niemals in einem Haus leben sollte. Denn eins wird kein Forum, kein Mieterschutzbund und kein Rechtsanwalt jemals ändern können: das Haus bleibt Altbau und die Vermieter senile 90.

Lass auch die Finger von Eigentumswohnung. Es gibt wie überall im Leben auch große Ausnahmen. Es gibt Mietgemeinschaften die sind Bombe, es gibt Rentervermieter die Kinder so sehr lieben, dass sie sogar als Tageseltern fungieren. Es gibt eingefleischte Eigentümergemeinschaften, da werden noch nicht mal die Wohnungstüren abgeschlossen, weil man sich blind vertraut. Gibt es alles. Frag 100 Leute und Du bekommst 101 Meinungen.

Ich hatte mit meinem Vermieter auch Stress. Nur anders herum: er war extrem penibel. Es gab beim Auszug ein Treppenhausübergabeprotokoll, jede Treppenstufe wurde durchnummeriert und jede Macke mit 10 Digitalfotos dokumentiert. Wie bei der Kripo. Beim Wohnraum wurden sogar 2% abgezogen. Ich fragte warum, da meinte er, wegen dem Putz. Der macht die Räume kleiner.

Die Nachbarn waren angehalten zu beobachten wie oft die Freundin vom Mieter über mir zu Besuch war, damit die Wasserkostenabrechnung (es gab nur eine Wasseruhr fürs ganze Haus) entsprechend mit höherem Anteil an meinen Mieter über mir abgerechnet wird. Und Und Und ...
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  #34 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:06
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

Hi Gogi,

meiner Meinung nach bist Du schon jetzt in einer Zwickmühle, denn wenn Du Recht bekommst (wie auch immer, egal ob Anwalt oder Mieterschutzbund) fühlt sich dein Vermieter ungerecht behandelt. Er wohnt schon so lange hier und dann kommen solche Jungen Leute und es gibt nur Ärger. Dabei dürfte egal sein ob wir von Renovierung, Mietkürzung oder was auch immer reden.
==> Bitte nicht falsch verstehen !!
Der Umkehrschluß für mich ist entweder eine gütliche Einigung mit dem Vermieter zu finden oder (dann je eher desto besser) sich eine andere Wohnung suchen (diesmal dann auch mehr auf die Winter- und Warmwassereigenschaften achten).
Euer Verhältnis Mieter/Vermieter scheint mir schon recht zerrüttet zu sein.

Kopf hoch und viel Glück
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  #35 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:17
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

Ach das Verhätnis ist eigentlich wieder ganz ok. Aber es ist halt so, dass er am liebsten seinen Urin trinken würde um zu sparen. sachte ausgedrückt.

Hat denn jemand erfahrung mit den beiden Pumpen. benötigen die, bei bei WILO gezeigt wriklcih so viel energie. Vielleicht bringt schon eine Neuanschaffung einer neuen Wilo was. Wenigstens der Allgemeinstrom wird dadurch deutloich billger.

Gruß
Gogi
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  #36 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:21
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

WILO Pico und Nova rocken!
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  #37 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:29
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

Hi,
es dauert noch zwei bis drei Montage, dann wird es wärmer und dann kommt der Sommer. Ich würde an deiner Stelle beginnen mir eine neue Wohnung um die Ecke zu suchen, dann ändert sich für Euch nicht viel.
Mit etwas Zeit findet man immer eine ganz gute Wohnung.
Gruß
Christian
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  #38 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:30
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

Das mit der Heizungspumpe, die Unmengen an Strom braucht, halt ich für 'nen Werbegag. Ganz davon abgesehen, dass in der Tabelle ein Unterschied von 140€ im Jahr angegeben ist, somit ca. 12€ im Monat für alle Parteien, gehts am Ende (damit mein ich die die werbewirksame Übertreibung der Fa. WILO) um 5€ im Monat. Die neue Pumpe mit Einbau kostet ebenfalls 500-1000€, super. Da ist man dann nach 10 Jahren locker im Plus. Bei meinem Mehrfamilienhaus war die erste Pumpe nach 12 Jahren im Eimer.

@cafesolo:
Mein Beileid betraf hier tatsächlich einzig das Dilemma des Generationenkonfliktes. In meinem Einfamilienhaus sieht der Heizungsraum auch so aus, als ich noch zusammen mit meinen Mietern gewohnt habe, hätt ich den Teufel getan, ständig hinter denen herzuwischen. Die alten Leute tuns aber und werden sich berechtigterweise über jeden Krümel erregen, den sie für Andere wegmachen. Und darüber regt sich dann die andere Generation auf. Ich sage nicht einmal, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt, ich find diese "antike" Einstellung eigentlich gut. Aber leider lässt unsere Gesellschaft uns heute nicht einmal mehr die Zeit zum saubermachen.

Aus eigener Erfahrung kann ich einem (Zitat von Andros) nur zustimmen:
Ich habe ein MfH aus 1970 und eins aus 1998:

Trotz 14cm Dämmung, Uhren für Warmwasser, Kaltwasser, elektronischer Messeinrichtungen an den Heizkörpern und modernster Heizungsanlage zahlen die Mieter des "Neubaus" ca. 30% mehr Nebenkosten als die des Altbaus. Diese ach so genaue Messerei kostet saumäßig Geld. Da sämtliche verbrauchsabhängige Nebenkosten aus einem großen Anteil Grundkosten bestehen (die nicht gemessen werden) rechnet sich sowas nicht.

Im Übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Mieterschutzvereine gern auf solchen Uraltregelungen herumreiten, obs was bringt oder nicht, macht halt 'nen guten Eindruck, ebenso wie die WILO-Werbung.

Also entweder man akzeptiert die Macken der anderen Generation und macht sich deren guten Seiten zu Nutze - dann lässt sich auch in einem solchen Haus leben - oder man denkt "modern" und zieht aus. Dass es sich in einem Neubau komfortabler wohnt ist klar, obs wirklich günstiger wird, wage ich zu bezweifeln. Wenn sich eine Wohnungsgesellschaft Treppenhausreinigung, Gartenpflege und sämtlich Messeinrichtungen gedankenlos zu 100% vergüten lässt, kommt auch der Mieterschutz nicht dagegen an, weil Alles rechtens ist.

Früher war eben Alles besser (nur mein Espresso nicht)
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  #39 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:31
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Zitat:
Zitat von wusaldusal Beitrag anzeigen
soweit ich das auf den bildern erkennen konnte...

das mit der zeitschaltuhr stimmt! nimm die zeiten raus, dann hast du immer warmes wasser...

wenn der eine thermometer, welcher 50 °C anzeigt, der Vorlauf der Heizung ist, dann ist die Temperatur soweit ok. Diese dürfte nur nicht bis zu deinen Heizkörpern gehen. daher entweder die heizkörper mal entlüften, die heizanlage spülen (wegen etwaiger schlacke) und unbedingt auch den druck (die wassermenge in der heizanlage) auf 2 bar erhöhen...

dann sollte eigentlich wieder alles normal laufen und ihr zeit nicht alles zum himmel raus... ich denke nicht dass sich die kosten für euch erhöhen, wenn ihr die entsprechenden adaptionen erledigt, weil hier einfach die einstellungen nicht stimmen und die ganze wärme im keller verpufft..

übrigens müsst ihr auch die pumpen alle voll aufdrehen, sonst wird das bei so alten anlagen sowieso nix... wie ich auf den bildern erkennen konnte, stehen die pumpen alle so im unteren drittel.. das geht nun dra nicht!

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grüße aus dem saukalten salzburg, aber aus einem warmen haus
Sorry,

aber das ist blödsinn und auch teilweise schon richtigerweise geschrieben worden.

1.
Werden die Aufheizzeiten des WarmwasserSPEICHERS (ein Boiler ist ungedämmt und dort steht ein Speicher! sollte man unterscheiden können)
ausser Kraft gesetzt, sprich auf Dauerfeuer gestellt, steigen auch die Kosten für einen höheren Gasverbrauch an!
Abgesehen dass Du nicht einfach für zwei Parteien eigenwillig ohne Absprache das ändern darfst.
Da muss man sich einigen und einen Kompromiss finden.

2.
Im Heizkörper gibt es keine Schlacke.
Dort können Ablagerungen, mineralische Stoffe, sich absetzen.
Aber das merkt man dann, wenn die Heizkörper nicht vollständig warm werden.
Davon habe ich aber nichts gelesen.
Entlüftet werden die Heizkörper wohl auch sein.
Es geht wohl eher darum, dass die Vorlauftemperatur zu niedrig für diesen kalten Winter ist.
Diese alte Anlage wird wohl mitsamt den Heizkörpern auf 70/55 oder höher ausgelegt sein.

3.
Wird die Umwälzpumpe höher gedreht, gibt es natürlich auch höhere Kosten.
Falls diese überhaupt schon auf drei Stufen regelbar ist.
Besser wäre hier ein Energie-Hocheffizienzpumpe einzubauen, für die gibt es auch Zuschüsse bei diversen Quellen (KFW usw.) kann nachgeschaut werden.
Wichtig ist, VORHER die Kriterien zu prüfen und den Antrag zu stellen.
Eventuell lohnt sich bei euch ein Besuch eines Gebäudeenergieberaters (ebenfalls bezuschusst), um einmal alle Punkte durch zu gehen.
Man sollte dies aber mit dem Vermieter abstimmen.

4.
Bei Druckerhöhung der Anlage auf 2bar (1,2bar waren ja auf dem Foto zusehen) passiert gar nichts, wenn das Haus eine statische Höhe von 12m nicht überschreitet (gemessen ab Heizungsanlage/Manometer).
Solange die obersten Anlagenteile gut mit Wasser gefüllt sind braucht der Druck nicht erhöht zu werden.
Aber wie hoch nun der höchste Anlagenteil ist, muss vor Ort ausgemessen werden.

5.
Warum sollte weniger Wärme im Keller "verpuffen dank deiner vorgeschlagen Massnahmen?
Das ändert doch nichts an der Dämmung im Keller, oder?

Gruss
Dirk
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  #40 (permalink)  
Alt 09.02.2010, 09:32
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Standard AW: Altbauwohnung und nur Streß mit VM

vor mir aus, dann eben warmwasserspeicher (bei uns nennt man das allgemein boiler, sorry)

schlacke entsteht in jedem geschlossenen wasserbetriebenem kreislauf, nur so zur info...

auch die druckerhöhung wird was bringen, da die rohrleitungen bestimmt elends lang sind.. wurde früher einfach so gebaut..

mit "verpuffen" meinte ich, wenn die pumpen nicht wirklich laufen und die leistung die benötigt wird nicht fördern können, ist das heizungswasser schon im erdgeschoß nur noch handwarm, weil eben die pumpen das wasser nicht an ihren eigentlichen bestimmungsort befördern können...

tut mir leid, aber mit dem "blödsinn" meinerseits haben wir des öfteren schon alte heizanlagen reanimiert...

ist wahrscheinlich bei euch in deuschtschland ganz anders, dann darf ich mich für meinen mist entschuldigen!

ich schließe mich nun der mehrheit an, nachdem ja nicht gerne nach der ursache geforscht wird, und wenn, dann wird man gleich wieder von schlaubergern berichtigt...

also bitte neue wohnung suchen! am besten passivhaus, dann hast du die heizungsprobleme nicht!

habe die ehre

PS: natürlich sind neue pumpen besser und stromsparender, nur sollte man auch vorher ursachenvorschung betreiben, falls es eben nicht an den pumpen liegt
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