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  1. #1
    gusto ist offline Neuer Benutzer
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    Daumen runter "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Ihr kennt vielleicht so Sprüche wie "Du brauchst so viel Kaffee für einen Espresso? Da mach ich mir eine ganze Kanne Kaffee mit!"

    Ich glaube die meisten, vorallen Deutsche, haben noch keinen vernünftigen Kaffee getrunken. Ich konter obige Stammtischsprüche dann mit:

    "Wasch dich mehrere Tage nicht, bade und trinke das Wasser. Das ist die Art von Kaffee die du konsumierst!"

    Ich habe auch Damastmesser, teures Olivenöl und ebenso gute Weine. Man wird direkt für bescheuert gehalten, wenn man sich mit bestimmten Dingen mal etwas tiefgehender befasst. Ich glaube Genussmenschen haben auf der Welt wenig Platz

    P.S.: Ihr solltet mal die Gesichter von ein paar Freunden sehen, wenn ich denen von Temperatursurfing und Tampern erzähle!
    Rancilio Silvia
    Isomac Macinino Prof. INOX

  2. #2
    Norma Jean ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Zitat Zitat von gusto Beitrag anzeigen

    P.S.: Ihr solltet mal die Gesichter von ein paar Freunden sehen, wenn ich denen von Temperatursurfing und Tampern erzähle!
    Die halten Dich für Gaga. Würde ich auch tun.
    wenn ich keine Maschine hätte
    Always look on the bright side of life!

    Máquina de Café - Orione | Molino de Café - Apollo | Diverse Böhnchen von Fausto

  3. #3
    'Ingo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Ich gebe Bekannten gerne etwas selbstgerösteten Kaffee mit.
    Der Effekt ist bisher immer der gleiche.

    Im direkten Anschluß an Melitta & Co., kommt ein trockenes "ja, lecker" oder "kann man gut trinken".

    Wenn dann jedoch das Probepaket leer ist und wieder Melitta & Co gekauft werden muss, ist die erste Reaktion 5x deutlicher
    "Pfui - sauer und bitter im Vergleich zu deinem Kaffee"

    Das beruhigt mich, dämpft die Sorge um meine Macke sehr, sie sind halt alle nur unwissend
    Gruß Ingo
    --
    VA: Solis Master Top ST: Expobar Brewtus III PIDMühle: Ascaso i-Steel + Mahlkönig Vario
    Röster: Probenröster Röstbiene "PIKIBO" / Gene CBR-101 Dimmer MOD
    --

    Treffen der HH Heimröstertreffen 03/12
    IG BREWTUS III
    IG HAMBURGER HEIMRÖSTER

  4. #4
    hundsboog ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Zitat Zitat von gusto Beitrag anzeigen
    Ich glaube Genussmenschen haben auf der Welt wenig Platz
    Aber den, den sie haben, nutzen sie auch ganz besonders
    Maschine: Wega Atlas 1-gruppig, Mengenautomatik
    Mühle: Gaggia MD 64 Auto
    ---> FRED

  5. #5
    StefanW ist offline Erfahrener Benutzer
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    1.378

    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Selbst Menschen mit eigener "Genussmacke" zeigen in Anbetracht der Mehrausgaben gegen über "normalen" Kosten für Kaffee nur sehr eingeschränkt Verständnis.

    Eine Bekannte beklagte sich neulich, ihr Kaffee würde nach wenigen Tagen nicht mehr so recht schmecken. Als ich ihr pflichtschuldigst den Kauf einer Mühle empfahl war noch alles gut .Der Preis von ca. 50€ für eine Tchibo-Mühle war ihr aber dann doch zu viel. Finanziell hätte sie damit eigentlich kein Problem, aber nur für Kaffee?!

    Sind schon komisch, die Menschen.

    Grüße
    Stefan
    Grüße
    Stefan


  6. #6
    simple_me ist offline Benutzer
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    34

    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Ich glaube es ist eher wichtig, in einem Gespräch zu hinterfragen, was genau jedem Einzelnen wichtig ist bzw. worauf er/sie wert legt. Sei es bezüglich Espresso, Wein oder Cocktail bzw. Spirituose.
    Wenn man es schafft die Vorlieben bzw. Eigenarten des Geschmacks des Probanden herauszufinden, dann kann man das Angebot an jeden einzelnen anpassen. Was man aus meiner Sicht auch muss. Es gibt nun mal keinen ultimativen Wein oder Espresso oder was auch immer. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und seine eigenen Vorstellungen von gut und schlecht entwickelt und der Anbieter eines Produktes sollte NIE so vermessen sein und behaupten die allein seeligmachende Rezeptur zu verkaufen bzw. anzubieten.
    Wenn man es schafft den persönlichen Schlüssel zum Tester eines Produktes zu knacken, dann ist erst die Chance auf wirklichen Genuss gegeben.

    Man sollte aus meiner Sicht ungeübten Gaumen, was sicherlich mindestens 90% der Menschen im Zeitalter von Geschmacksverstärkern sind, immer einen Blindtest im A/B Vergleich anbieten. Man sollte aber auch charakterlich stark genug sein es hinzunehmen, wenn ein Produkt / ein Erzeugnis in den Augen eines Probanden nicht besteht. Jeder eben nach seiner Facon. Zumeist aber werden zwei Fälle eintreten. Entweder ist der Proband überrascht was für Unterschiede auftreten können bzw. wie unterschiedlich ein Espresso, Wasser, Gin,... munden kann und wird zukünftig offen sein für neue Welten die mit der Zeit automatisch zur Qualität führen. Oder es ist mehr oder weniger egal, nicht wirklich schmeckbar für den Tester und dann letztlich auch egal insgesamt. Dann jedoch solle man sich nicht schmollend in die Ecke verziehen sondern einfach akzeptieren und des Testers Wohl im Sinne haben. Denn schließlich gilt zuvorderst doch allein, ist jemand zufrieden und glücklich oder eben nicht.

    Ich arbeite wie gesagt in der Gastronomie und habe des öfteren schon ähnliche Erfahrungen sammeln können und manchmal auch müssen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Für manche kann man den Horizont erweitern und für manche ist die Welt so wie sie ist groß genug. Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass die Qualität in mindestens 90% der Fälle obsiegt. Auch gegen einen gewissen, angemessenen Mehrpreis.

  7. #7
    mikewett ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    zu bedenken gebe ich auch mal, das es vielen menschen in der jetztigen zeit einfach zu teuer ist, für guten espresso 20€ fürs kilo zu bezahlen, geschweige denn, viele hunderte von den so knappen Euros für einen vernünftigen maschinenpark und das brimborium auszugeben.

    und dann ist da ja auch noch das so fest eingeprägte verhalten "das haben wir schon imer so gemacht...getrunken".
    mikewett
    Geändert von mikewett (17.06.2010 um 20:17 Uhr)

  8. #8
    Tschörgen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Zitat Zitat von gusto Beitrag anzeigen
    Ihr kennt vielleicht so Sprüche wie "Du brauchst so viel Kaffee für einen Espresso? Da mach ich mir eine ganze Kanne Kaffee mit!"
    Hi.

    Denk doch mal positiv. Du sparst dir, realistisch betrachtet, pro Tasse 100 ml Wasser. Bei z.B. fünf Espressi täglich sind das ca. 180 Liter Wasser jährlich.

    Gruss Tschörgen

  9. #9
    planktom ist offline Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Zitat Zitat von simple_me Beitrag anzeigen
    .....
    Wenn man es schafft den persönlichen Schlüssel zum Tester eines Produktes zu knacken, dann ist erst die Chance auf wirklichen Genuss gegeben....
    "des deutschen liebstes kind" ist oft ein sehr guter ansatz dafuer
    ausstattung,leistung,marke,image...etc. gibt oft schon genug info
    Gruss : Tom

    kein ST,kein VA,keine Druckpumpe und geniesse
    trotzdem meine Espressi gerne mit viel guter Crema

  10. #10
    StefanW ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: "So viel Kaffee für einen Espresso?!"

    Zitat Zitat von planktom Beitrag anzeigen
    "des deutschen liebstes kind" ist oft ein sehr guter ansatz dafuer
    ausstattung,leistung,marke,image...etc. gibt oft schon genug info
    Das ist ein sehr guter Ansatz. Selbst ein Kleinwagen kostet 10000€. Wenn man sich dann die Unterhaltskosten/Monat vergegenwärtigt, und das nur um zu 99% innerhalb einer Stadt von A nach B zu kommen. Da sind die Kosten für guten Kaffee incl. Anschaffung von Equipment selbst auf Ferrari-Niveau geradezu lächerlich.

    Nur wird dieser Vergleich vermutlich intuitiv abgelehnt. Ist ja was gaanz anderes. Dann müsste derjenige sich eingestehen, wie viel Geld er für die eigene Bequemlichkeit ausgibt.

    Grüße
    Stefan
    Grüße
    Stefan


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