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  1. #1
    Novize ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Welche Linux-Distribution?

    Ich habe gerade die Windows-Diskussion mitgelesen und würde gerne die gleiche Frage für Linux-Distributionen stellen.

    Ich habe gerade bei mir auf dem Rechner Ubuntu installiert (Version 10.04 (Lucid Lynx)) und bin davon echt begeistert. Benutzerfreundlichkeit, vorinstallierte Programme und Möglichkeiten der Optimierung sind toll, außerdem ist der Support durch ubuntuusers.de oder auch Videos auf Youtube ziemlich gut. Ich würde mich als neugierigen Anfänger auf dem Gebiet der Betriebssysteme und als EX-Windows-Nutzer einstufen.

    Natürlich gibt es auf dem Linux-Sektor jede Menge Alternativen, wie Debian, Mandriva oder openSUSE.

    Was ist Eure Meinung?

    Gibt es noch "bessere" Distributionen?

    Sollte ich vielleicht noch umsteigen?

    Ich würde mal behaupten, dass Linux das bessere Betriebssystem ist, dürfte doch von vornherein feststehen, oder? )

    Gruß,
    Christopher
    BFC Pulsante + Mazzer Mini

  2. #2
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    es kommt darauf an, was du am rechner machst.

    als user würde ich sagen, Ubuntu ist OK...
    wenn du selber programmieren willst, würde ich eher zu suse greifen, so auch bei internetprogrammierung.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  3. #3
    13thfloorelevators ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    mit ubuntu machst du anfangs mal definitiv nichts falsch! man darf halt nicht vergessen, dass es ausserhalb der ubuntuwelt auch noch vieles gibt, auch sehr einsteigerfreundliche distributionen!
    fedora soll sehrsehr gut sein (hab cih ehrlcihgesagt noch nie versucht) und auch einsteigerfreundlich.
    debian würde ich für den desktop nicth empfehlen, mehr für den server oder für kisten die ewig laufen sollen. nicht ganz aktuell aber stabil.
    wer mal tiefer einsteigen will, up to date sein will, auf geschwindigkeit wert legt und vor allem wissen will was die kiste wirklcih macht sollte mal gentoo ausprobieren oder, was ich auch verwende, archlinux. grundsätzlcih auch kein problem aber halt ncith ganz so einstiegsfreundlich!

    mein tip: bleib bei ubuntu anfangs und falls es dich interessiert spricht nichts dagegen auch mal die eine oder andere distribution auszuprobieren um zu sehen wo du hängen bleibst. geht ja ganz einfach mittels virtuellen maschinen!

    lg,
    stefan

  4. #4
    Darkforce ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    Hi Christopher,

    ich sehe das ähnlich wie Stefan.
    Gerade für Ein-/Umsteiger ist Ubuntu eine wirklich super Distribution, die viele Features bietet die den Einstieg erleichtern.

    Mir persönlich ist das System allerdings ein wenig zu "verbastelt", d.h. es werden viele Packete stark gepatcht um sie besser in das bestehende Konzept zu integrieren. Das ist solange alles läuft unproblematisch, aber wenn etwas nicht funktioniert kann es an vielen distributionsspezifischen Stellen hängen. Dafür werden aber auch einige Probleme schneller gefixt als das Upstream der Fall ist.
    Dieses "Problem" hat auch schon Debian an ein paar Stellen.

    Ich hab auch eine ganze Zeit mit Gentoo gearbeitet und bin vor ca. drei Jahren zu Arch Linux gewechselt. Da habe ich aus meiner Sicht das beste aus beiden Welten.

    Viele Grüße
    Johannes
    Silvia v2 mit PID - Graef CM 80 - Bialetti Moka Express - Bodum FP

  5. #5
    13thfloorelevators ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    oh noch ein archer, freut mich!

    du hast recht...wobei ich dein post etwas ergänzen möchte: die pakete sind zwar gepatched, aber man muss wirklcih pech haben um auf probleme zu stoßen (als normaluser)....nur um den threadersteller nicth zu verunsichern !

  6. #6
    Presso der Kurze ist offline Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    Ich dachte, politische Themen seien hier nicht erwünscht...
    Nein, ehrlich, die Frage ist so ähnlich wie "welche Kaffee(Mischung|Maschine|Zubereitungsart|Rösttempe ratur|...) ist die beste? Ich habe noch keine Distro getroffen, die nicht anpassbar gewesen wäre. Und der Rest ist Bedürfnis-, Geschmacks- und Glaubenssache. (Ubuntu erfüllt dabei die Bedürfnisse der meisten Windows-Umsteiger.)

    Bei größerem Interesse an BS-Interna hätte ich noch einen Tanenbaum abzugeben ("Moderne Betriebssysteme", Standardwerk der meisten BS-Vorlesungen; wenn auch finanziell unklug sei darauf hingewiesen, dass ich das Buch als 980 Seiten Redundanz und 20 Seiten verstreuten Inhalt empfunden habe. Ich hatte allerdings auch etwas Vorwissen.) 25€ + Versand?

  7. #7
    Kayoyo ist offline Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    Problem bei Linux ist, wenn es hochspezialisierte Hardware gibt. So wie Soundkarten oder ähnliches... Nicht jeder hat die Möglichkeit sich seine Treiber selbst zu programmieren oder umzuschreiben.

    Ich benutze gelegentlich Live Versionen von Linux...

  8. #8
    Presso der Kurze ist offline Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    "Hochspezialisiert" würde da eher auf Windows zutreffen - Stichwort GDI-Drucker. Ja, drucken unter GNU/Linux (und jedem mir bekanntem POSIX-System) ohne Postscript-Drucker ist ein Graus. Aber andererseits sind aus technischer Sicht Nicht-Postscript-Drucker eine Unverschämtheit - quasi wie ein Espresso-Vollautomat ohne Mühle, 'da der VA-Benutzer ja eh nicht merkt, ob der Kaffee frisch gemahlen ist'. Dass diese Einstellung einige Probleme mit sich bringt (nämlich nur von MS gemahlenen Kaffee verwenden zu können, damit der Mahlgrad stimmt) ist egal, da bei der Produktion gespart wird und Geiz-ist-Geil-Mentalität kombiniert mit technischer Unwissenheit ein leichtes Spiel für die Marketing-Abteilung bedeutet.
    Und ansonsten muss man auf die Unterstützung achten, ja, allerdings gilt umgekehrt auch, dass z.B. nvidia für den Linux-Kern allgemein als 'besser' eingestufte Treiber entwickelt als für Windows. Und ältere Hardware, für die es z.B. keine 64bit-Windows-Treiber gibt, werden unter Linux immernoch unterstützt. (Ganz abgesehen von z.B. von der Aufgabe, die unter Windows "funktionierende" Soundcard für Aufnahmen zu verwenden, für die wir bitteschön Realtime-Scheduling verwenden...)</RANT>
    Sorry, war jetzt völlig OT, ich halte mich hier ab sofort raus

  9. #9
    phileh ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    Zitat Zitat von Presso der Kurze Beitrag anzeigen
    "Hochspezialisiert" würde da eher auf Windows zutreffen - Stichwort GDI-Drucker. Ja, drucken unter GNU/Linux (und jedem mir bekanntem POSIX-System) ohne Postscript-Drucker ist ein Graus
    Du bist da vielleicht nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Auch Drucker, die PCL sprechen, sind schon seit vielen Jahren kein Problem. Richtig ist, dass der Drucker eine standardisierte (und entsprechend dokumentierte) Sprache verstehen muss. Bei GDI-Druckern ist man in Sachen Treiber auf die Gnade des Herstellers angewiesen. Wenn Linux unterstützt wird, laufen die natürlich auch, aber PS und PCL sind herstellerungabhängig kein Thema.

    Aber auch Hardware-Hersteller nehmen GNU/Linux verstärkt als Desktop-Betriebssystem wahr. Für Epson Scanner z.B. gibt es Treiber und ein gutes Scanprogramm von Epson, für HP-Drucker spezielle Software von HP (in Ubuntu enthalten, man braucht sie nicht zwingend zum Drucken, nur für Funktionen wie Auslesen des Tonerstandes o.ä.). NVidia stellt seit Jahren Linux-Treiber mit voller 3D-Unterstützung zur Verfügung.

    Was die Ausgangsfrage betrifft: Ich würe mir auf jeden Fall Kubuntu mit der KDE-Oberfläche anschauen! Man kann die Distribution ja leicht auf DVD brennen, von der DVD starten und ohne Installationsaufwand testen.

    (K)Ubuntu ist generell eine gute Wahl. Ubuntu war in den ersten Versionen lediglich Debian mit kürzeren Veröffentlichungsintervallen und aktuellerer Desktop-Software, hat sich aber mit den Jahren stärker als eigenständige Distribution etabliert. Im Kern ist Ubuntu aber immer noch Debian, was ich positiv bewerte, da Debian zu den angesehendsten und bewährtesten Linux-Distributionen zählt. Das Paketmanagement zählt zum Besten, was auf dem Markt ist, und zwar nicht nur im Linux-Bereich, sondern auch (und gerade!) im Vergleich zu Windows und OS X.

    Verbastelt würde ich weder Ubuntu noch Debian nennen. Moderne Linux-Distributionen sind einfach als konsistentes System angelegt und nicht mehr als Sammelsurium von kompilierter Software. Das macht z.B. SUSE auch nicht anders. Ich bin vor ca. 12 Jahren von Windows auf Debian umgestiegen, vor zwei Jahren dann von Debian auf (K)Ubuntu. Grund war schlicht die aktuellere Desktop-Software bei Ubuntu. Dass die Debian-Basis im Kern dabei erhalten blieb, machte den Wechsel um so leichter. Ich kann Ubuntu definitiv empfehlen, würde mir Gnome allerdings nicht antun.

  10. #10
    leupster ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Welche Linux-Distribution?

    kde find ich irgendwie nich so prall und gnome ist nett wenn man noch im lan oder auf dem rechner auf windows platten zugreifen muss, ist imho einfacher einzuhängen.
    ansonsten ist ubuntu super da es auch ne riesen support community hat.
    linuxmint ist ansonsten noch ganz nett, basiert auch auf ubuntu und ist evtl für den "erstwechsler" noch angenehmer
    Maschine: VBM Junior Dualboiler PID
    Handhebler: La Pavoni EL
    Mühle: Quamar M80E 2012 + Mahlkönig Vario + Hario Mini Mill Slim
    Röster: Gene

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