... naja und den rest mit dem Koks spar ich mir mal.
Der feine Herr Gandalf war wieder auf Reisen mit Frau Gandalf und hat dabei halt in Hamburg, Usedom und Berlin gemacht.
Ich werde hier kurz meine Eindrücke der besuchten Cafes beschreiben und wer das nicht lesen soll, der kann es ja lassen!
Der Artikel sit sozusagen die Fortsetzung von:
Der feine Zauberer in Hamburg
und das Ergebnis von:
[s] Urlaubsziel für die Herbstferien
Fotos werden diesmal allerdings deutlich weniger drin sein, da einige Barista (unverständlicherweise) ihre Ergebnisse nicht sehen wollten.
Hamburg:
Diesmal nur eine Nacht in HH, da wir absolut nur auf der Durchreise waren und erst gegen 22:00 Uhr aufschlugen.
Morgens hat mir Frau Gandalf dann die Zeit gegönnt und wir haben noch ein paar Geocaches in den Planten und Bloomen erledigt und danach waren wir am Millerntor die neue Tribüne angucken und Mützen kaufen.
Das Black Delight
Eigentlich wollten wir ein zweites Frühstück bei den DueBaristi einlegen, aber die haben Montags zu und so landeten wir wieder im Black Delight wie beim letzten mal.
Cappu und Espresso Machiato waren wie gewohnt klasse und wir wollten uns grad aufmachen Richtung Usedom, als ich mit dem Barista ins Gespräch kam und er mir erzählte, dass eine Slayer nur ein paar Minuten entfernt steht.
Das Elbgold
Das ließen sich Frau und Herr Gandalf nicht zwei mal sagen und machten sich auf ins Elbgold, wo die wohl zweite (oder doch erste?) Slayer Europas steht. Da ich es bisher nicht nach Koblenz geschafft hatte war ich natürlich richtig gespannt auf das Maschinchen. Meine Frau beguckte sich derweil das Restaurant von Tim Mälzer nebenan.
Das Elbgold selbst find ich sehr stylisch und mit der Abtrennung durch einen leichten Sichtschutz zwischen Ausschank und Rösterei sehr angenehm. Ich kam mit Annika (Eigentümern? oder "nur" sehr engangiert) ins Gespräch und wir fachsimpelten ein wenig. Meine Fachsimpelei beschränkte sich dabei deutlich mehr als ihre und ich ließ mir einiges erklären, was sie auch bereitwillig und gerne tat!
Der Ristretto aus der Slayer war gut, aber leider konnte ich keinen "ThirdWave" Espresso trinken, da der momentan tagsüber nicht im Ausschank ist. Das soll sich aber bald ändern. Bilder von der Slayer gibt es im Forum ja genug.
Was ich allerdings wirklich beeindruckend fand war ein Prototyp zum Kaffee aufbrühen. Laut Annika gibt es davon weltweit nur 4-5 Stück und er funktioniert wie eine Mischung aus FrenchPress und AeroPress. Allerdings vollelektronisch. Da ich dieses Gerät natürlcih testen wollte hat mir Annika einen Amarillo (?) Kaffee damit gebrüht. Dieser besteht nur aus den gelben Kirschen. In diesem komischen Gerät wird dann der Kaffee mit einer Art Siebträger unter einem Glaskolben eingehängt. In dem Kolben wird er dann mit eingestelleter Temperatur eine vorgegebene Zeit vermengt und anschließend mit Lustdruck durch das Sieb gepresst.
Für mich persönlich das absolute kaffeetechnische Highlight und Erlebnis des Urlaubs. Der Kaffee war für mich der bisher beste "Filter"kaffee den ich getrunken hab! Och hoffe diese Dinger gehen in Serie und stehen dann häufiger in guten Cafes!
Ich bedankte mich für die tollen Informationen und wir machten uns bewaffnet mit ein paar Espressotassen und Bageln auf Richtung Usedom.
Usedom:
Kaffeetechnisch fällt mir zu Usedom nix ein. Wir haben eine Woche die gute Teeauswahl unseres Hotels getestet, da der Rest ungenießbar war...
Auch die Qualität der Biere war schräg. Das waren schon die Biere, die am besten serviert wurden:
Berlin:
Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin!
Dies trifft leider auch für meinen VfL Bochum in diesem Jahr zu, aber erstmal war ich ohne ihn da. Dafür aber in Begleitung meiner Frau, die eine deutlich entspanntere und schöner anzuguckende Begleitung ist als dieses Zweitligagegurke!
In Berlin haben wir uns 3 Cafes im Vorfeld rausgesucht und diese auch alle drei besuchen können.
Bonanza Coffee Heroes:
In der Nähe eines Trödelmarktes, welchen meine Frau besuchen wollte fanden wir die Bonanza Coffee Heroes.
Ich denke im Sommer ist der Außenbereich ganz schön. Drinnen ist es mir einfach zu voll gestellt und zu durcheinander. Zum Niederlassen hat uns das Cafe nicht eingeladen. Mein Espresso war gut, aber der Cappu meiner Frau war viel zu heiß. Zwar gespickt mit toller Latte Art, aber wir konnten den Cappu kaum trinken.
Ich denke ich sollte dem Cafe im Sommer noch eine weitere Chance bieten. Aber es muss ja nicht jedes Cafe meinen Geschmack treffen.
Godshot:
Einen Tag später landeten wir im Godshot. Wir waren froh, dass es sich um ein richtiges Cafe handelte und gemütliche Sitzplätze vor Ort waren. Diese haben wir direkt genutzt und uns ein wenig durch die Karte getrunken. Der Black Cat stand natürlich ganz wiet oben auf meiner Liste und schmeckte mir sowohl im Cappu als auch solo gut.
Ziemlich fruchtig, aber ohne die dominierenden Zitrusaromen wie ich den Phoenix auf dem Boardtreffen erlebt hatte. So ist es eher mein Geschmack. Im Cappu fiel mir der Unterschied zum klassischen Espresso nicht sonderlich auf. Kai-Uwe war leider nicht vor Ort. Hätte zumindest gern mal ein Gesicht zum Nick gehabt!
Die Barista schickte uns dann noch weiter zum DoubleEye.
Double Eye:
Wieder ein "Stehcafe", was uns vür unserer Abreise nicht sonderlich störte. Wir wollten nur noch schnell einen Espresso/Cappu trinken und dann Richtung Mönchengladbach starten.
Die beiden Damenhinter dem Tresen begrüßten uns freundlich und machten uns leckere Getränke:
Umgehauen hat mich die Rechnung! Für 1 Espresso, 2 Espresso M. und 1 Cappu zahlten wir unter 7 Euro. Ihr einziger Kommentar dazu war: "Wir sind hier in Schöneberg, nicht am Prenzl".
So muss es sein. Mit dem DoubleEye um die Ecke würd ich mir überlegen, ob meine Maschinchen noch sein müsste. Einzige Nachteil wäre, dass sie leider zu spät aufmachen um den Espresso vor der Arbeit zu bieten.
Spannden fand ich auch die Bestellungen der Stammkunden:
"Einen milden Cappu mit einem hlaben TL Zucker zum mitnehmen!"
Fazit:
Ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt.
Mein Fazit der Tour war, dass ich mich mal in Köln und Düsseldorf auf die Suche machen muss. Denn in MG gibt es kein einziges Cafe, welches soviel Spaß macht wie die besuchten Cafes in HH und Berlin.
Interessant fand ich, dass das Elbgold das einzige Cafe war das den Schwerpunkt nicht so deutlich auf Espresso und Milchmixgetränke legt. Der Amerillo hat mir super gut geschmeckt und ich werde mir davon wohl mal etwas für meine FP kommen lassen.
Danke fürs "Zuhören"
Gandalf, der grad einen leckeren Tatico aus seinen neuen Elbgoldtassen trinkt! ^^


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