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  1. #1
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    ARD über Kaffee!

    Gruß Felix

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  2. #2
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    caution : posts may contain parts of humour in spite of missing smileys

    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  3. #3
    KölnerJung ist offline Erfahrener Benutzer
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    Sportschau?
    Marko

    ----------
    Emonec, Iberital Challenge Chrom/Timer

  4. #4
    pingo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Sehr häßliche Bilder und ein neuer Imageschaden für Tchibo.

    Das ist sehenswert!

    pingo
    Kaffee: Gut und frisch
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    Maschine: Wasserkocher (digital) und Cuppingtasse (Bauscher)

  5. #5
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    Sorry ich war vorhin an der kurzen Leine ! Aber Galgo hat ja netter Weise die Termine gepostet!
    Ich kann die Doku jedem empfehlen! Sie verdeutlicht, auf welchen Füßen unser Hobby steht und wem wir unser tägliches Ritual zu verdanken haben. Zwar werden hier nur Großröster angeprangert aber Kinderarbeit und unwürdige Behausungen wurden auch auf Plantagen eines großen Deutschen Kaffeeimporteurs gezeigt, der sich mehrere Kaffee-Spezialitäten Händler einverleibt hat, die auch Mikro-Röster beliefern. In unseren Siebträgern landen Kaffees aus Plantagen mit solchen Zuständen. Nach Kakao die nächste deprimierende Doku..
    Geändert von flix (31.10.2010 um 15:08 Uhr)

    Gruß Felix

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  6. #6
    Silvaner ist offline Erfahrener Benutzer
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    Genau deshalb geht mir die Galle hoch, wenn ich im KN lese, dass man eine Kaffeemühle erstmal mit einem Kilo Billigbohnen einmahlen soll - zum Wegkippen. Oder Aussagen wie "Ich mach mir einen Doppio weil der Bezug so besser schmeckt und kippe die andere Tasse weg."
    Gruß, René
    Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI

  7. #7
    Bohnenheld ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo,

    ich habe nur die letzten sieben Minuten gesehen. Zu bedenken geben möchte ich, dass Kinderarbeit nicht zwangsläufig heißt, dass Tchibo Kinder beschäftigt oder bezahlt. Das soll nicht gutheißen, dass offensichtlich Kinder auf den Plantagen arbeiten, aber die Einflussmöglichkeiten auf die Arbeitsbedingungen bei einem lokalen Bauern sind wohl eher gering, wenn man nicht ständig vor Ort ist.

    Und häufig fehlt den Arbeitern auf den Plantagen auch das Bewusstsein dafür, dass nicht recht ist, dass ihre Kinder mithelfen. Denn: Oftmals leben die Familien der Arbeiter mit auf dem Campo - wie auch in dem Beitrag gezeigt. Und wenn die Kinder nicht zur Schule gehen (z.B. weil es keine gibt) oder wenn sie gerade keine Schule haben, dann ist es oft üblich, dass sie ihren Eltern "zur Hand gehen". Und da kommt es eben häufig vor, dass die Männer und Frauen die Kinder mit auf die Plantage nehmen, wo sie dann die Tätigkeiten machen, die sie machen können. Häufig eben leider auch soetwas wie Säcketragen.

    Viele der Kinder bekommen dafür auch keinen Lohn, sie sind ja auch nicht angestellt, aber die Arbeiter empfinden die Mithilfe als gerechtfertigt, weil die Eigentümer der Plantagen ja für Unterkunft etc. der ganzen Familie aufkommt.

    In Bolivien habe ich erlebt, dass ein Arbeiter Unterkünfte für die Angestellten eines Bauern gebaut hat - zum Festpreis. Der hatte regelmäßig seinen vielleicht 6 oder 7 Jahre alten Sohn dabei, der ihm die Steine für die Mauern gebracht hat - einen nach dem anderen...

    Wenn wir nun 20 Euro fürs Kilo Kaffee zahlen, dürfen wir nicht meinen, das würde an den Arbeitsbedingungen der Plantagenarbeiter etwas ändern. Sie kriegen vielleicht ein paar Cent mehr für ihre Arbeit, aber auch dort wird es keine Kindergrippen geben, in denen die Arbeiterkinder beaufsichtigt werden oder in denen sie Unterricht bekommen.

    Um so mehr, finde ich es wichtig, dass wir alle die Mühe und Arbeit schätzen, die in jeder Tasse Kaffee steckt. Daran sollten wir vielleicht mal denken, wenn wir dem Geschmack halben immer Doppelte ziehen und einen davon direkt in den Abguss kippen.

    Beste Grüße,

    Bohnenheld

  8. #8
    Silvaner ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Bohnenheld Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Das soll nicht gutheißen, dass offensichtlich Kinder auf den Plantagen arbeiten, aber die Einflussmöglichkeiten auf die Arbeitsbedingungen bei einem lokalen Bauern sind wohl eher gering, wenn man nicht ständig vor Ort ist.
    Wenn es Tchibo, Nestlé oder welchem Importeur von Kaffee wichtig ist, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind, dann würde es wohl ein leichtes sein, diese eben stets kontrollieren zu lassen. Es gibt nur zwei Gründe, dies nicht zu tun: Entweder will man sich die Kosten sparen oder die Menschen "da unten" sind einem piepe - oder gar beides.
    Das Hauptproblem ist das gleiche, ob es jetzt Kaffee oder Fleisch oder was auch immer es ist: Solange der Entscheid beim Konsumenten an der Theke/Regal primär über den Preis erfolgt und solange es keine Verpflichtungen zu humanen Arbeitsbedingungen und zur Nachhaltigkeit gibt, solange zahlen die schwächsten in der Produktionskette die Kosten des Irrsinns: die Natur und die Armen der Ärmsten.

    Um so mehr, finde ich es wichtig, dass wir alle die Mühe und Arbeit schätzen, die in jeder Tasse Kaffee steckt.
    Richtig, das ist das Mindeste, was man von einem Kaffeeliebhaber erwarten darf!

    Gruß, René
    Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI

  9. #9
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    Da hat Bohnenheld recht. Das muss natürlich differenziert betrachtet werden. Trozdem haben viele Arbeiter, Kinder keinerlei Rechte und werden von den Plantagenbesitzern ausgebeutet und wie Tiere "gehalten", wie in Europa im Mittelalter. Wie auch immer, schaut die Doku an, wenn Ihr Lust und Zeit habt und macht Euch Eure eigene Meinung!

    Gruß Felix

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  10. #10
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    nur weil gerade die ARD die themenwochen "essen" hat, kommt das zur sprache, dabei ist kinderarbeit in vielen ländern gang und gäbe, wobei ich es nicht für gut heißen möchte.
    nur denkt jemand daran, wenn er sich neue klamotten kauft, wo die gefertigt worden sind oder ob sie auch schön preiswert sind.
    die nachfrage ist doch immens groß nach billigprodukten (geiz is geil hieß es doch mal und scheint immer noch in mancher munde zu sein), also sollte der verursacher immer da gesucht werden, der es abnimmt!
    das ist doch mit allen dingen des lebens so.
    nur ist die frage, was tut mehr den leuten auf der plantage weh, wenn in den abnehmerstaaten kein kaffee meh abgenommen wird, wo auch kinderhände dran waren oder wenn man endlich den fairtrade (das wird aber dann teurer für den endverbraucher) auf vordermann bringt und die pflücker genügend verdienen, das sie ihre kinder zur schule schicken können - wenn sie es dann tun würden.

    kurz zu der aussage.. kaffee wegkippen.
    sorry, aber ich muss mir nicht was einverleiben, was mir nicht schmeckt oder wenn es mir besser schmeckt, wenn ich zwei espressi ziehe und den einen wegkippe.
    die logik versteh ich nicht, das man dadurch die kinderarbeit (indirekt) fördert, denn so kommt das dann rüber.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

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