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  1. #1
    exbonner ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Mich würde mal interessieren, wie und v.a. warum ihr auf das Thema Siebträger und Espresso gekommen seit?
    Insbesondere die Zeit vor dem Siebträger und was euch zum Umstieg bewegt hat.

    Bei mir war es so, dass ich bis zum 22. Lebensjahr überhaupt keinen Kaffee usw. getrunken habe. Das änderte sich schnell, als ich an die Uni kam.

    Da mir Filterkaffee nun so garnicht schmecken wollte (und auch dem Magen nicht), kam ich schnell zum Espresso bzw. Cappu. Ich habe so jede Kapsel und Padmaschine durchprobiert in den letzten 6-8 Jahren (Tassimo, Senseo, Cafissima) und bin dann bei Nespresso gelandet. Im Prinzip hat es mir auch ganz gut geschmeckt, allerdings war natürlich hauptsächlich die Bequemlichkeit der Hauptgrund. In einem Apple-Forum ergab sich dann letztes Jahr eine hitzige Diskussion über Espresso usw. und ein Hinweis auf dieses Forum (ich glaube Weltenbummler) gab den Hinweis.

    Ich habe mich dann hier eingelesen und war schnell vom Virus infiziert. Es folgte in schneller Abfolge eine gebrauchte Gaggia Classic + Demoka 203, dann eine gebrauchte Silvia mit Graef CM80 nunmehr die aktuelle Kombi. Alles in guten 10 Monaten. Nachdem die ersten Erfahrungen durchaus deprimierend waren, kann ich mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, auf ein Kapselsystem zurückzugreifen.

    Einen Nachteil sehe ich aber: Die mögliche Auswahl der Cafés ist stark eingeschränkt, da man nunmehr ungern 2-3€ für einen schlechten Cappu zahlt. Man weiß ja, dass es erheblich besser geht.

    Und nun Ihr...
    VBM Domobar Nero
    Mazzer Super Jolly: Fausto Monaco

    Warten auf: Mini Grimac La Uno

    Ein Leben ohne Espresso ist möglich aber sinnlos.

  2. #2
    Schnüffelstück ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Habe ich hier Gerade mal 10 Jahre von der Plörre zum Traumespresso beschrieben. Inzwischen habe ich dank dem PID nochmal eine deutlich höhere Stufe des Espressoelysiums erreicht, genieße die speziellen Eigenheiten fast jeder Sorte.
    Rancilio Silvia 1.0 mit Auber-PID - BNZ MD74, Gaggia Baby - Anfim Best, Gaggia Espresso Color - ohne Mühle, Langen Sulawesi @ 95°, rosa Lappen, gblau-weißes Trockentuch mit Humiditätsabsorptionstuning

    --------------------------------------------------------------------------
    Die Aufheizdauer als Kaufkriterium einer Siebträgermaschine ist genauso sinnvoll wie die Schuhgröße des Maklers als Entscheidungskriterium beim Hauskauf.

  3. #3
    Milchschaum ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Meine Frau ist schuld.
    Ich war immer schon geübter Café-Sucher mit Blick für ästhetisches Ambiente und leckeren Kaffee.
    Dann schenkte mir meine Verlobte als Hochzeitsgeschenk "das lebenslange Recht auf guten Kaffee" - ich fand das suuuper einfühlsam, aber sie wusste vermutlich nicht, was sie tat...
    Als 'Gutschein' gab's eine Mühle (deshalb ist die Poccino auch unverkäuflich, obwohl sie z.Z. nicht genutzt wird). Sie hatte nämlich vorab schon bei Recherchen dieses Forum gefunden und kannte das Mühlenmantra vor mir. Aber die Mühle war natürlich vor allem aus ästhetischen Gründen gewählt worden - trotzdem habe ich auch heute noch am Mahlgut nichts auszusetzen.

    Wir leisteten uns gemeinsam nach guter Beratung (cultura del caffè in KA, war damals ein guter Laden) eine Rancilio Silvia. Mit der Kombi war ich fast sieben Jahre lang super zufrieden, und auch noch mit meiner weiterhin geübten Café-Such-Fertigkeit.
    Dann entdeckte ICH das Kaffee-Netz-Forum, als ich nämlich von Barista-Wettbewerben hörte und las und dachte: Hmm, das müsste doch noch besser gehen.
    Damit war's vorbei. Ich lernte, wie wichtig die Brühtemperatur ist, lernte Temperatursurfen, und wenige Wochen später hatte ich den Dualboiler und die Vario. Pech halt, wenn man jemand anderem einen solchen Blankoscheck zur Hochzeit schenkt...
    Und noch ein Pech: Die Café-Sucher-Bemühungen habe ich aufgegeben, es gibt eh nirgends was Besseres als daheim.
    Dirk
    Geändert von Milchschaum (19.11.2010 um 10:34 Uhr) Grund: Präzisierung
    zu Hause: La Spaziale Vivaldi & Mahlkönig Vario home
    unterwegs: Mypressi Twist & Sözen-Handmühle

  4. #4
    MarkusD ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    wie war das doch seinerzeit im Kaffeehaus? Ich kann mich nicht erinnern... Das Alter ist grausam...!
    Jede Drüppen hölpt...

    Rocket Espresso Cellini Evoluzione, La Pavoni Prof., Mazzer mini electronic B, Quickmill Apollo 060

  5. #5
    heinzolaf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Mahlzeit.

    Bei mir war es auch das Studium. Als ich anfang des Jahres in der Vorbereitung auf meine Elektrotechnikprüfung immer über meinen Unterlagen eingeschlafen bin, habe ich mir eine Bialetti Moka gekauft, da unsere Filtermaschine in der WG völlig verkeimt war und ich Koffein brauchte. Es folgten "frischer" Kaffee von Tchibo, dann vom italienischen Spezialitätengeschäft. Nur knapp 6 Wochen später landete sie in einem Moment der geistigen Schwäche im Geschirrspüler und war hinüber (als Maschinenbaustudent sollte man eigentlich wissen, dass Alu empfindlich auf Wasser, Wärme und Salz reagiert).

    Der nächste Schritt war eine Brikka und eine Zassenhaus Mokka. Meine Bohnen kamen jetzt von verschiedenen Quellen.

    Nach dem nächsten Prüfungszeitraum kaufte ich zur Selbstbelohnung eine Presso (übrigens ein nettes Teil um viel zu lernen, da man sich um alles manuell kümmern muss). Jetzt kamen die Bohnen von Coffee-Star, Impala und Selbströstung.

    Im Oktober habe ich eine Graef CM 80 geschenkt bekommen und habe mich spontan zu einer Gaggia CC entschieden und ein Silvia Dampfrohr angebaut. Jetzt bin ich am Werkeln und Experimentieren mit dem Bodenlosen. Das war wirklich ein Riesenschritt von den ganzen manuellen Methoden. Trotzdem möchte ich meine mittlerweile bodenlose Presso und geliebte Brikka nicht missen.
    La Spaziale S1 Vivalldi II, Faema Due in Einzelteilen, Quamar M80E, viele Brühmethoden und ein Gene CBR

  6. #6
    imprezza.de ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    War bei mir ein geschätzer Zusatzstoff in der Muttermilch!
    Gruß
    Angelo

    ECS imprezza.de Lindau

    ACHTUNG: ICH BIN HÄNDLER!
    Und Trotzdem: VIVA!


  7. #7
    gebi_de ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Moin,

    bei mir war es spätestens nach einem ausgiebigen Interrailtrip durch Südeuropa in den frühen 90ern so, dass ich merkte, dass nichts über einen guten Espresso geht. Damals noch Schüler und ohne Geld habe ich mir dann erst eine billige Krups Maschine zugelegt und mit gemahlenen Lavazzabohnen etc. experimentiert. Leider ohne Erfolg

    Nach etwas Pause (im Studium weder Zeit noch Geld) habe ich mir dann von meinem ersten richtigen Gehalt in 2005 meine Kombi aus Silvia und Demoka zugelegt und bin seitdem glücklich. Es macht immer noch sehr viel Spaß, verschiedene Sorten auszuprobieren und zu testen und nach dem ultimativen Espresso zu suchen. Und oft klappt das auch schon echt gut (auch wenn es dann doch immer wieder faszinierend ist, in Italien in eine abgefuckte Bar zu gehen und für 70 Cent einen Traumespresso zu bekommen, wie er daheim nur manchmal klappt...).

    In Cafes gehen ist sehr schwer geworden. Bei WMF Vollautomaten drehe ich schnell wieder um. meine Frau hat sich daran gewöhnt und genießt daheimdie guten Cappus...

    Grüße

    gebi_de
    Rancilio Silvia (Version 2005) mit Demoka M-203; tidakas formidabler Boardtamper und -trichter mit LM1er;
    Hario Mini Mill Slim und Miss Combi Duo und/oder Aeropress (für unterwegs und den Pott am Morgen);
    und immer zuerst: www.kaffeewiki.de lesen und Mühle kaufen!

  8. #8
    Indigo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seid ihr denn zum Espresso gekommen?

    Meinst wie ich überhaupt zum Espresso / Kaffee gekommen bin oder wie zum jetzigen?

    Ersteres ist leicht: einfach so, ich wollte auch mal Espresso herstellen (und trinken)

    Dazu habe ich eine Brikka aus dem elterlichen Haushalt übernommen und mir vorgemahlenen (Billig-) Hausbrandt besorgt. Den mit aufgeschäumter Milch (Quirl) vermischt haben eine ganze Reihe von Besuchern gelobt. Und zwar immer in exakt der gleichen Formulierung: "Der ist ja wirklich gut!"

    Das ist etwa 4 Jahre her.

    Und danach? Da habe ich sehr viel, sehr schlechten Espresso gemacht und teilweise getrunken. Und viel gelernt.

    In Kurzform sah das ungefähr so aus:
    Brikka + vorgemahlen, Nespresso + Selberbefüllen, Gaggia CC, alte Handmühle, Solis 166 (3x), Saecco Lux, Ascaso i-1, ECM Casa Prima, Rancillio Rocky S, Gaggia Baby Twin, Ascaso i-1 (repariert), Rancillio Silvia, Quickmill 0820R, diverse PID-Experimente an den letzten 3.

    Und gestern habe ich mir eine Aeropress ausgeliehen...

  9. #9
    tanatan ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Annodazumals kannte ich nur den "guten" papiergefilterten Kaffee aus der Rowenta Maschine - und den habe ich immer sehr schwach getrunken, weils mir sonst auf den Magen geschlagen ist. Dann kam ich arbeitsmäßig nach Portugal und habe dort meinen ersten "starken" Kaffee (Espresso) getrunken und war begeistert und nix von Magenbeschwerden ´... also Kaffee aus Portugal mitgenommen (natürlich gemahlen) und mir zuhause einen richtig starken Kaffee aus der Rowenta gezogen .... brrrrrrrr - und wieder rebellierte der Magen - Mist irgendwas war dort anders? - richtig die Maschine - zum "Glück" gabs gerade die FIF beim Aldi - na ja, das Ergebnis war meilenweit von Portugal entfernt. Aber ich hatte noch einen langen Weg vor mir bis ich bei einer Expobar 3 PID gelandet bin - die steht in unserem Ferienhaus im polnischen Riesengebirge und Dank meiner Eigenröstung gibt es dort inzwischen den besten Espresso der Umgebung (weiß noch nicht wie groß diese Umgebung ist) - aber die Besitzerin des besten örtlichen Cafes kommt des öfteren zu uns einen richtigen Espresso trinken - zuhause in Berlin habe ich eine Gaggia Classic mit PID und die macht auch wunderbaren Espresso - bis zu 4 Cappus kriege ich damit auch noch hin (klar ist die Expobar bequemer - aber da haben wir oft Feriengäste und die trinken diese ganzen Schaumgetränke , obwohl ich schon so einige zum Espresso gebracht habe) -
    Aber mein Einstieg war wohl Portugal, wo ich die amtliche Espressozubereitung im Mitarbeiterraum der Raffinerie von Porto gelernt habe (dort stehen überall Siebträgermaschinen rum und der Espresso ist meist erheblich besser als in den meisten Cafes in Deutschland) In der Hauptkantine standen 2 dreigruppige Gastromonster und es war schon erstaunlich mit welcher Geschwindigkeit dort so in Stoßzeiten 20-25 Espressi von 2 Bedienungen gezogen wurden und wie die dennoch geschmeckt haben - und das ganze für jeweils 40cent, da kann man hier nur von träumen - aber inzwischen habe ich wenigstens die entsprechende Qualität erreicht, wobei es nach dem Wechsel zu einer ordentlichen Maschine mit Mühle den größten Qualitässprung nichtdurch den Einbau des PID sondern durch die Anschaffung eines Rösters und das Selbströsten gab (macht ja auch Spaß)

    Gruß aus Berlin
    tanatan
    Bezzera BZ10 + Demoka 207 (zuhause)
    Brewtus III PID + Iberital Challenge (Ferienhaus)
    Gaggia Classic + Isomac Macinino Cona (Buero)
    Behmor 1600

  10. #10
    Weltenbummler_207 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wie seit ihr denn zum Espresso gekommen?

    Zitat Zitat von exbonner Beitrag anzeigen
    In einem Apple-Forum ergab sich dann letztes Jahr eine hitzige Diskussion über Espresso usw. und ein Hinweis auf dieses Forum (ich glaube Weltenbummler) gab den Hinweis.
    Ja ja, immer an vorderster Front...


    Bei mir war die Bundeswehr schuld...

    Auch ich habe bis zu meinem 22. oder 23. Lebensjahr keinen Kaffee getrunken; ich fand ihn einfach ekelhaft. Irgendwann kam ich dann in eine Einheit, in der ich regelmäßig Nachtschichten fahren musste. Warum weiß ich bis heute nicht, aber irgendwann fing ich an, den Kaffe zu trinken, den wir in so einem 10l Kaffeeboiler mit Kaffeepulver vom Aldi zubereitet haben.
    Bald darauf folgte dann die erste eigene Wohnung und fast zeitgleich die Vorstellung der Senseo.
    Ideal für einen Singlehaushalt. Dann kamen nach und nach alle möglichen Kapselsysteme.

    Der eigentliche Ausschlag für die heutige Faszination war aber ein Kosovo-Einsatz. In einem italienischen Camp bekam ich einen Espresso aus einem 3-Gruppigen Dampfmonster (keine Ahnung, was für eine Maschine das war). Der Espresso hat mich umgehauen!
    Wieder zu Hause, habe ich mir dann eine Nespresso gekauft, da ich zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass ein VA nicht solchen Espresso hinkriegen würde.
    Doch irgendwann war ich die Kapseln leid, immer auch den Espresso im Hinterkopf habend, den ich im Kosovo getrunken habe.
    Also gab es nur eine logische Weiterentwicklung.

    Ich bin eines Tages zu Coffee24 nach Bonn gefahren, nur um mal zu gucken....
    Eine Stunde später war ich wieder zu Hause, mit einer Gaggia Baby Class, einer Zassenhaus, einer Packung Mocambo und etwas Zubehör im Gepäck....

    Der Rest ist Geschichte...
    Gruß,
    Thorsten
    --------------------------------------------------------
    BFC Levetta
    Mahlkönig Vario II
    --------------------------------------------------------------
    Aeropress
    Hario Woodneck
    Hario Buono Gießkanne Florenz
    Hario Skerton

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