Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    paraglider ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    18.03.2008
    Ort
    Purkersdorf bei Wien
    Beiträge
    232

    Frage Wer kennt dieses Uralt-Gerät???

    Beim Kaffee-Netz-Treffen im Wiener Kaffeemuseum hat uns Edmund Mayr dieses Gerät gezeigt. Die Frage ist: was ist das für ein Ding?
    Der mittlere Behälter hat unten eine kleine Tür. Sieht so aus, als ob das zum Befeuern wäre. Die beiden Behälter an den Seiten sind mit dem mittleren Behälter hydraulisch nicht verbunden, sondern nur eingehängt. Sie sind beide identisch, haben ein Überdruckventil und ein Tauchrohr, das man herausziehen kann.
    Hat wer eine Idee, was das sein kann?

    Grüße,
    Michael




    zu Hause: Röstbiene, Iberital Challenge Timer, TamperBell, BFC Ela
    unterwegs: Hario Mini Mill Slim, mypressi Twist, Bialetti Brikka Duo

  2. #2
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    23.09.2005
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.376

    Standard AW: Wer kennt dieses Uralt-Gerät???

    Bezüglich dieser komischen Maschine von Fried. Bauer, Wien XVII, Haslingergasse 24, im Wiener Kaffeemuseum habe ich in meinen Büchern nachgeschaut, und ich bin dabei in dem wunderbaren Buch "Coffee Machines" von E.&J. Bramah im Kapitel "The Coffee-Making Giants" auf diese Abbildung gestoßen:



    "Two examples of coffee-makers familiar all over France in the early twentieth century."

    Die Jugendstil-Verzierungen auf dem Fabriksschild würden sehr gut zu dieser Datierung passen.

    Leider gibt es im Text zu dieser Abbildung keine technische Erläuterung. Die verschiedenen Ventile und Hähne schauen sehr ähnlich aus wie bei den Maschinen in den Kapiteln "Urns" und "Push And Pull Coffee-Makers".

    Das, was Edmund als "Tauchrohr" bezeichnet hat, müsste meiner Meinung nach dann eher ein Sieb wie bei einer French Press sein.

    Könnte es sein, dass die beiden seitlich an der Wiener Maschine hängenden "Kessel" abwechselnd oben in den beheizten, doppelwandigen großen Kessel eingesetzt werden konnten, um kontinuierlich Kaffee erzeugen zu können.

    Beim nächsten Besuch sollten wir schauen, ob diese beiden Behälter wirklich oben in die Maschine passen. Mit den zahlreichen Zeichnungen im Bramah-Buch sollte die Funktionsweise sich dann schon erklären lassen.

    Dieses Buch von Bramah aus dem Jahre 1989 - natürlich längst vergriffen - habe ich übrigens vor ein paar Jahren über Eurobuch.com recht günstig antiquarisch in England gefunden. Es gibt einen sehr guten Überblick über die frühen Maschinen zur Kaffeebereitung, nur der letzte Teil über die Espressomaschinen ist eher dürftig.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Google Suche
Reklame

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36