Siebträger-Neuling stellt sich vor
Hallo zusammen,
ich habe bereits seit einiger Zeit in diesem Forum mitgelesen und wollte mich jetzt auch mal anmelden und aktiv beteiligen. Ich heiße Florian, bin 29 Jahre alt und komme auch Stuttgart.
Meine bisherige Espressogeschichte ist folgende: mein Einstieg waren regelmäßige und sehr starke Espressi aus einer Jura meines Kumpels während des Studiums, dann habe ich mir eine Bialetti Brikka angeschafft und konnte auf einem Gasherd bereits tolle eigene Espressi zubereiten. Nach 2 Jahren habe ich mir noch einmal einen Ersatz für die bereits sehr abgenutzte Brikka angeschafft. Habe währenddessen immer mal wieder auf die Palette der halbautomatischen Siebträgermaschienen geschielt. Aufgrund des Preisleistungsverhältnisses wurde ich ziemlich schnell auf die Maschinen von Isomac aufmerksam. Ich habe dann die Zaffiro und die Tea ins Auge gefasst. Um nicht 2-3 Monate nach dem Kauf wieder ins Zweifeln zu geraten, ob ich nicht lieber einen Zweikreiser hätte kaufen sollen, habe ich lieber gleich zur Tea gegriffen. So schnell kauft man sich dann doch keine neue Maschine für ca. 1000,- EUR. Ich hatte mir fest vorgenommen die Maschine in einem Ladengeschäft zu kaufen, um gleich vom Fachmann erste wertvolle Tipps für den Gebrauch zu bekommen und einen persönlichen Ansprechpartner für evtl. spätere Reparaturen zu haben. Durch verschiedene Beiträge im Forum bin ich dann auf den Betrieb der Familie Parrotta in Lindau gestoßen. Anfang Januar habe ich dann gemeinsam mit meiner Frau einen Tagesausflug nach Lindau gemacht und wurde dort nach kurzer Terminabsprache von Franco Parrotta sehr freundlich empfangen. Er hat sofort ein Vorführgerät der Tea an seiner Theke angeschlossen und aufheizen lassen. Anschließend sind wir gemeinsam jeden Schritt der Espressozubereitung durchgegangen: Wasser auffüllen, Barometer ablesen und verstehen, Wassertemperatur beurteilen, richtigen Mahlgrad finden, Brühen, Konsistenz des Pucks beurteilen, ... Espresso verkosten. Ca. 1 1/2 Stunden und 4-5 Espressi später sind wir mit einer Isomac Tea, 1 kg Parrotta Gran Crema und einer weiteren sehr netten Beigabe im Kofferraum wieder gen Stuttgart gefahren.
Die ersten 1-2 Wochen habe ich mich etwas mit dem Einer-Sieb und einer Lavazza Espresso Mischung abgemüht, um guten Espresso zuzubereiten. Die vielen Stellgrößen (Mahlgrad, Kaffeemenge, Anpressdruck, Wassertemperatur) machen den Optimierungsprozess nicht einfach, aber bereiten mir viel Spaß. Habe es dann irgendwann mit dem Parrotta Gran Crema versucht und war sofort von der Crema-Menge begeistert. Auch die Durchlaufzeiten von ca. 25s konnten jetzt einfacher erreicht werden. Der Geschmack war dadurch auch viel besser. Ein ganz milder "Abgang" und kein unangenehmer bitterer oder saurer Geschmack mehr. Was mich dann wieder etwas gestört hatte, war die Konsistenz der Crema. Die Crema war zwar sehr voluminös aber auch sehr fest und fast schon bröckelig. Mit meiner jetzigen Sorte (Tribeca aus Graz) gelingt mir eine glatte Crema mit schönen "Tigerstreifen" unterschiedlich heller Brauntöne. Ich bin überzeugt, dass das mit dem Parrotta Espresso auch funktioniert. Der Fehler ist in diesem Fall sicher ca. 60 cm vor der Mühle bzw. der Maschine zu suchen 
Anbei noch ein paar Fotos meiner letzten Übungsversuche.
Gruß,
Florian

Siebträger-Neuling mit Isomac Tea, Mahlkönig Vario und viel Spaß beim Üben!
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