Hi,
nachdem es bei Kaffee ja glücklicherweise so ist, dass es immer mehr Kleinröster gibt, scheint sich ein ähnlicher Trend nun auch beim Bier abzuzeichnen:
Mikrobrauereien: Die brauen sich was | Lebensart | ZEIT ONLINE
Grüsse
Paul
Hi,
nachdem es bei Kaffee ja glücklicherweise so ist, dass es immer mehr Kleinröster gibt, scheint sich ein ähnlicher Trend nun auch beim Bier abzuzeichnen:
Mikrobrauereien: Die brauen sich was | Lebensart | ZEIT ONLINE
Grüsse
Paul
Danke für den Link!
Ich habe die Tage noch mit einem Freund diskutiert, dass der ganze Kaffee-Trend ein bisschen analog zum Bierbrau-Trend abläuft. Wie beim Kaffee schwappt ja nun auch das Bierbrauen leicht verändert aus den USA zu uns zurück.
In den USA traut man sich viel mehr undogmatische Dinge mit manchen Lebensmitteln, als in Deutschland (Stichwort: helle, fruchtige Röstungen). Deshalb gibt es analog zu innovativen Kleinröstern dort auch eine riesige Szene mit Microbreweries gibt, die sehr viel experimentieren.
Ob da immer was besseres herauskommt, wage ich zu bezweifeln, aber das teilweise Spitzenprodukte entwickelt werden, kann man wohl kaum anzweifeln.
Was ist an diesem Trend neu?
In den späten 1980er schossen bei uns im mittleren Neckarraum die ersten "Hausbrauereien" aus dem Boden. Nach genau dem im ZEIT-Artikel beschriebenen Konzept - Kleinstbrauerei plus Ausschankkneipe, kein externer Verkauf - öffneten etliche kleine Brauhäuser. Schlaue alteingesetzte, lokal orientierte, ehr kleinere Brauereien zogen nach und fingen an, geschmacklich eigenständige und ausgeprägte Biere zu brauen - der Gegensatz zum läbbrigen Bitburger-Warsteiner-Allerlei. Etliche kleine, lokale Brauereien konnten sich so langfristig gegen die Supermarkt-Massenwahre und die AB-Inbev Dominanz durchsetzen.
Hier in Belgien ist es auch kein Trend: Überall im Land wimmelt es von kleinen Brauereien, die ihre eigenen Spezialitätenbiere brauen. Viele von den Brauereien sind alteingesessen und folgen keinem "neuen Trend".
In Holland verkaufen die unzähligen lokalen Brauereien so lokal, daß kaum eine Brauerei im Ausland bekannt ist... "Texel Speciaalbier" arbeitet z.B. seit Jahren nach dem im Artikel beschriebenen Konzept.
In Schottland soll es angeblich mehr Brauereien als Whiksydistillen geben: Überall im Land wimmelt es von winzigen Brauerein, deren Erzeugnisse nur vor Ort und in umliegenden Kneipen / Restaurants zu finden sind.
Grüße, Olli
... "Käse" in Spraydosen beispielsweise...
... oder Limo die als "Bier" verkauft wird...
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Die Aufheizdauer als Kaufkriterium einer Siebträgermaschine ist genauso sinnvoll wie die Schuhgröße des Maklers als Entscheidungskriterium beim Hauskauf.
Natürlich ist das alles nichts neues, in vielen Gegenden Deutschlands war und ist die Herstellung von Bier auf diese Weise seit Jahrhunderten üblich, genauso wie im Ausland.
Dennoch verpacken die Amerikaner hier etwas Altbekanntes neu und - ich spreche es jetzt mal einfach so aus - cooler. Gleichzeitig gehen sie jedoch auch weiter weg von manchem Dogma und testen mehr herum, als die meisten Mini-Brauereien, mit manchmal außergewöhnlichen Ergebnissen - analog zum Kaffee.
Und wer Sprühkäse nicht liebt ist ja wohl ein absoluter Käse-Banause.![]()
Hi
nix neues, hab vor über 10 Jahren schon mal mein erstes Bier selbst gemacht.
Gibt in Deutschland schon lange shops, welche Malz. Hefe, Hopfen u.a. verschicken.
Und es gibt viele Kneipen, die nach dem großen Brauereisterben ende der 80er, ihr eigenes Bier machen. Ich meine dabei nicht die 08/15 Läden, die vorfertigte Mischungen in ihren Kneipen mit Wasser verrühren und gären lassen (ist ja wie das Kapselzeug). Nein, die beziehen die Grundbestandteile und Brauen nur eben in sehr kleinem Maßstab.![]()
Viele Grüße
Manfred
Bezerra 07 - Mahlkönig Vario II
Nix gegen Root Beer!!!![]()
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