Hallo liebe Genießer,
ich war diese Woche dienstlich in einer Hansestadt in der Altmark.
Auf Espressoentzug habe ich zufällig auf dem hiesigen Wochenmarkt eine mobile Espressobar entdeckt. Ein umgebauter, airgebrushter VW-Bus mit einer 2-gruppigen Wega und Mazzer-Mühle. Freu, freu...
Der Preistafel nach kostet ein doppelter Espresso 1,30€. Einfacher nicht zu finden.
Egal, beim "Barista" (ganz wichtig das Teil für ein Handy im/am Ohr) einen bestellt.
Kundengerecht wurde der Bedarf nach Zucker abgedeckt und schon ging es ans Werk. In einem PAPPBECHER!!!! habe ich dann eine bräunliche, bis zum Rand vollgekippte, Brühe bekommen, die nicht zu definieren war. "Crema", die am Rand geklebt ist, wie alter Kaffee der schon eine Stunden in der Mikrowelle erwärmt wurde und ein bitterer, saurer EXpresso, an dem ich mir die Finger/Zunge verbrannt habe.
Das Gesöff habe ich dann im Gully entsorgt-kann eigentlich froh sein, dass ich keine Anzeige wg. Umweltverschmutzung bekommen habe!
Jetzt mal die Frage: Wie kommt ein ca. 30 jähriger auf die Idee, so einen Aufwand zu betreiben (Kosten, Umbau usw.) und kann noch nicht mal Kaffee kochen?
Vielleicht war es ja jemand aus dem KN der sich gern selbständig machen wollte? Die Anfragen häufen sich ja in letzter Zeit.
Ich kann Dir auf jeden Fall raten: LASS DIE FINGER DAVON!
Hat vielleicht noch jemand ähnliche Erfahrungen (klar, wurde schon genug geschrieben)-regt mich einfach nur auf.
Darauf erstmal eine Espresso on the rocks.
Svente


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