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  1. #1
    cafesolo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Hat das gestern jemand gesehen ? Ich war doch erstaunt was beim Bier alles geht u. wie das Deutsche Reinheitsgebot etwas ausgehebelt wird. Ähnlichkeiten zum Kaffee sind hier auch gegeben. Masse statt Klasse...

    Hier kann man sich den Film nochmal anschauen:

    Sendung Verpasst? - ZDF Mediathek!


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    22:45 Hopfen und Malz verloren!
    "Wie gut ist Deutschlands Bier wirklich?"
    Mi. 06.06. 30 Min., bis 23:15 Uhr.

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    Auf die Fussball-EM freuen sich nicht nur Fans, sondern vor allem auch Deutschlands Bierbrauer. Wenn sich im Juni die Menschen in den Biergärten zum Public Viewing versammeln, steigt der Bierdurst traditionell auf Rekordniveau. Während die Leistungen der Nationalmannschaft in der Vergangenheit schwankten, sind sich die Deutschen beim Thema Bier einig: Deutsches Bier ist das Beste der Welt! Doch bei allem Selbstbewusstsein, irgendetwas stimmt nicht mit unserem geliebten Gerstensaft: Nimmt man die Gasthausbrauereien aus, hat sich seit der Wiedervereinigung die Zahl der Braustätten um fast ein Drittel verringert. Pro Jahr trinken die Deutschen nur noch zirka 100 Liter Bier, vor 20 Jahren waren es noch 35 Liter mehr. Schmeckt den Deutschen ihr Bier plötzlich nicht mehr so richtig? "Die Wahrheit ist, dass sich vor allem die jungen Leute in Deutschland gelangweilt vom Bier abwenden", erzählt der US-amerikanische Bierbuch-Autor Christian DiBenedetti. Im Glauben, das eigene Bier sei ohnehin unfehlbar, arbeite man in Deutschland hauptsächlich daran, Arbeitsschritte weiter zu automatisieren, statt neues Bier zu kreieren, das den Leuten wieder schmeckt. "Bei aller Tradition: Das deutsche Bier braucht eine Frischzellenkur." Beim World Beer Cup, dem wohl wichtigsten Bierwettbewerb, verloren die Deutschen sogar bei den Sorten, von denen man dachte, sie würden woanders gar nicht gebraut: beim Märzen, beim Schwarzbier, bei Bock und Doppel-Bock, sogar bei Weizen, Kölsch, Alt und Pils. Zur Fussball-EM findet nun auch die Neuauflage der Bier-WM statt. Können die deutschen Brauereien die Schmach von 2010 ausmerzen, oder stimmt mit unserem Bier etwas grundsätzlich nicht? ZDF-Reporter Jo Schück hat Braumeister und Braumanager, Biertrinker und Bierprüfer getroffen um herauszufinden, wie es wirklich um ein Kulturgut bestellt ist, das für die deutsche Identität mindestens so wichtig ist wie ihre Fussball-Nationalmannschaft.
    Maschinen: La Marzocco ; Aeropress ; Chemex
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  2. #2
    xenos ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Nun, obwohl die Österreicher meist einen anderen "Biergeschmack" haben: Das Jever schmeckt mir. Schön hopfig, nicht so süss wie viele andere.
    Wenn ich was wirklich Naturbelassenes möchte, hole ich was von einem Privatbrauer aus der Region.
    Lelit PL41TEM / Iberital Challenge (mit timer) / DeLongi Magnifica VA / Astoria Dora SAE1 / San Marco SM90/A
    gone: MicroCimbali

  3. #3
    DerAktionenKerl ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Gut; Prinzipiell kann man sagen, daß Bier (egal welches) immer nahe an der Quelle getrunken werden sollte. Das gilt besonders für Hausbrauereien und für wenige mittelständische und noch weniger Industriebrauereien. Tatsächlich ist es so, daß der deutsche Durst auf Bier nachlässt. Ich selbst bin Braumeister und kann dem obigen Artikel bejahen. Die Biersorten sind eingefahren und große Marken mussten Umsätze einbüßen weil die Kunden und klassischen Biertrinker (nicht nur die Jugend, wie behauptet) den Massen- und Industriegeschmack einfach Leid sind. Die wenigen Großen haben die meisten kleineren Brauereien geschluckt-deshalb die Einfalt. Paradebeispiel dafür ist die DortmunderActienBrauerei. Der Trend geht aber eindeutig wieder zu den kleineren Hausbrauereien wieder über, da diese auf haltlbarkeitsverlängernde Maßnahmen wie die Filtration (Entfernung von Eiweißen, Hefen, Gerbstoffen u.a.) und Pasteurisation (kurzzeitiges Erhitzen bei 60°) verzichten. Diese Biere haben ein deutliches Plus an Geschmack und würden die meisten Kunden, welche nur die Standardkost gewöhnt sind, schwer verblüffen.

    In Deutschland gilt aber auch die eiserne Regel: "was der Bauer nit kennt, frißt er nit". Deshalb auch sind Brauereien zimperlich, wenn es darum geht andere Wege zu gehen.

  4. #4
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Zitat Zitat von cafesolo Beitrag anzeigen

    Beim World Beer Cup, dem wohl wichtigsten Bierwettbewerb, verloren die Deutschen sogar bei den Sorten, von denen man dachte, sie würden woanders gar nicht gebraut
    ...

    Danke! Anhand der Beschreibung habe ich Foigendes gefunden

    http://www.worldbeercup.org/wp-conte...ners-List1.pdf


    Einfach mal nach "Germany" suchen

  5. #5
    silverhour ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Zitat Zitat von DerAktionenKerl Beitrag anzeigen
    Prinzipiell kann man sagen, daß Bier (egal welches) immer nahe an der Quelle getrunken werden sollte.
    Dem möchte ich vehement widersprechen! Z.B. schmeckt ein Binding Lager in Sachsenhausen getrunken genauso läbbrig-wässrig-widerlich wie in der Ferne gerunken...

    Aber das Problem der Nur-nicht-irgendjemandem-nicht-schmecken-Einheitslarifarigeschmacks ist nichts neues, das haben BitSteiner und Co schon im letzten Jahrtausend zum Erfolgskonzept gemacht. Ganz ohne Kapitalakkumulationsaktivitäten á la AB Inbev, Holsten und Co. Auch den Gegentrend mit lokalen Brauereien mit eigenem Charakter und "Nieschenbiersorten" ist schon fast so alt. Aber es bleibt in der Niesche, die breite Masse trinkt nach wie vor Oettinger.

    Letztendlich ist es aber eine Frage der Genußkultur und Nachfrage. Wer würde in Deutschland in einer Kneipe 3,70€ für ein 0,3er Glas Bier bezahlen? In Belgien z.B. ist das nichts ungewöhnliches, nur daß das Bier dann auch 3,70€ wert ist und wie Wein getrunken wird....
    (zum Fußballgucken gibt es aber auch Einheitsplörre für 1,60/Glas ... )

    Prost!

  6. #6
    cafesolo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Zitat Zitat von S.Bresseau Beitrag anzeigen
    Danke! Anhand der Beschreibung habe ich Foigendes gefunden

    http://www.worldbeercup.org/wp-conte...ners-List1.pdf


    Einfach mal nach "Germany" suchen
    Danke, danach wollte ich noch schauen....
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  7. #7
    cafesolo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Zitat Zitat von silverhour Beitrag anzeigen
    Dem möchte ich vehement widersprechen! Z.B. schmeckt ein Binding Lager in Sachsenhausen getrunken genauso läbbrig-wässrig-widerlich wie in der Ferne gerunken...

    ........
    Letztendlich ist es aber eine Frage der Genußkultur und Nachfrage. Wer würde in Deutschland in einer Kneipe 3,70€ für ein 0,3er Glas Bier bezahlen? In Belgien z.B. ist das nichts ungewöhnliches, nur daß das Bier dann auch 3,70€ wert ist und wie Wein getrunken wird....
    (zum Fußballgucken gibt es aber auch Einheitsplörre für 1,60/Glas ... )

    Prost!
    Das Binding Lager ist ohne Frage eine Zumutung, aber das Schöfferhofer aus dem gleichen Haus ist auch nicht besser.

    3,70€ für 0,3l finde ich in Ordnung, wenn es denn wirklich sehr gutes Bier ist. Auf dem Oktoberfest schütten sich die Leute ein Maß für fast 10€ in den Kopf. Da wird es gerne ausgegeben. Und ob man da von tollem Bier sprechen kann....?
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  8. #8
    gummipferd ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ich glaube, es wird sich wirklich zu sehr ausgeruht auf den traditionellen Rezepten. Wenn was neues ausprobiert wird, scheint es sich meist um das Mischen von Bier mit irgendwelchen Geschmäckern oder Softdrinks zu handeln.

    Weiter oben wurde schon Belgien erwähnt, da wird gezeigt, dass Bier auch aufregend sein kann.

    Ich möchte jetzt noch ein deutsches Tabu brechen und britisches Bier in den Raum werfen. Uh ja, ich weiß, lauwarme Cervisia.
    Aber ein Durchprobieren durch die Biersorten eines englischen Pubs kann so spannend sein, wie ein Wein- oder Whiskytasting.
    Ob es nun Innis & Gunn (mein Lieblingsbier und daher eigentlich außer Konkurrenz ), ist, das in Whisky- oder Rumfässeren gelagert wird, um seinen einzigartigen Geschmack zu erhalten, oder die Kreationen der, ich sag mal Bierpunks von BrewDog - es wird neues ausprobiert.
    Und selbst ein vergleichsweise konservatives Bier wie zB Fullers London Porter hat einen so komplexen Geschmack (Kaffee, dunkle Schokolade, Malz, Röstaromen...), dass es nichts zum nebenher süppeln ist, sondern ich jeden Schluck genieße.

    Das fehlt mir in der deutschen Bierlandschaft einfach (oderich habs noch nicht entdeckt). Wenn es auch das ein oder andere sehr leckere Bier gibt, es bleibt ein etwas fader Gesamteindruck.

  9. #9
    datec ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Deutschlands Bier......wie gut ist es wirklich ??????

    Moin an alle,

    das ist ja alles geschmackssache. Meine Vermieterin bringt ab und an mal belgisches Bier mit, aber geschmeckt hat mir davon noch keins.
    Sicherlich sehen die interessant aus, mit Sektverschluss, in großen 0,7l Flaschen bis zu 7% Alkohol...
    Aber die waren mir alle viel zu süß.

    Dann doch lieber bayrische Biere aus eine kleinen Privatbrauerei, am libsten unter dem Öko-Siegel, bzw. Biosiegel gebraut. Oder als anderes Beispiel das britische
    Old Peculier, dafür nimmt der Wirt hier in MS in der Kneipe aber auch 5,60 € für die 0,5l Flasche.
    Dann danach einen Ardbeg Uigeadail und der Abend kann beginnen.

    gruß aus MS,
    datec
    Quamar M80E + Bezzera BZ10 (@home)
    Bezzera BB005 Timer + Bezzera BZ10 (in der 2. Wohnung)

  10. #10
    kugelmoped ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Versenden die auch :beer

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