Und die Frage kommt ausgerechnet von einem IT-Fuzzi...
Hallo zusammen,
in den letzten Tagen/Wochen/Monaten sind auf diversen, größen Internetplattformen Zugangsdaten und Kennwörter entwendet worden, teils waren diese verschlüsselt, teilweise auch nicht.
Dass man für jeden "Dienst" ein anderes Passwort verwenden sollte ist ja klar, nur wird dann die Liste der Passworte und Nutzernamen sehr sehr lang und gerade bei Dingen die man nur selten braucht vergisst man diese naturgemäß.
Auf meinem alten Handy hatte ich einen Passwortmanager in dem ich mehr oder minder alle Infos eingetragen habe, bis auf Zugangsdaten für mein Konto weil man bei Speicherung dieser Daten auf elektronischen Systemen gegen die AGB verstößt und somit Chancenlos bei Regressansprüchen wäre.
Aber auch mit einem E-Mail-Zugang der gehackt ist kann man ja genug Schindluder betreiben...
Obwohl die Passwortmanager (Handy und Betriebsystemübergreifend) alle mit verschlüsselter Datenbank werben weiß man natürlich nicht was im Hintergrund abgeht, nicht selten protokollieren Firmen und Entwickler "unabsichtlich" das ein- oder andere mit. Teilweise sind diese Anbieter "1-Mann"-Entwickler, was der Programm-Qualität zwar keinen Abbruch tut aber natürlich eine ganz elegante "Sammelstelle" sein kann.
D.h. ich misstraue dem ganzen etwas mehr als vorher.
Eine Möglichkeit wäre sich z.B. eine Passwortkarte zu erstellen (siehe gleichnamige Domain), diese ausdrucken und kopieren und offline nutzen.
Oder doch einen Passwortmanager nutzen und locker bleiben da eh alle möglichen Zugangsdaten irgendwie, irgendwo von jemandem abgegriffen werden können ?
Grüße
Holger


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