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  1. #1
    frosch006 ist offline Benutzer
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    Standard Wie soll ich mich entscheiden?

    Welche Mühle ist die Richtige, die Frage haben sich sicher schon viele hier gestellt, oder etwar nicht?
    Auf er einen Seite möchte ich einen guten Espresso und habe mir eine Siebträger gekauft und nicht einen Vollautomat, aber auf der anderen Seite nerft es doch immer die richtige Pulvermenge zufinden und im nächsten Umfeld der Mühle das Pulver wegzuputzen, da ist es natürlich schon praktisch so einen Dosierer an der Mühle zuhaben, was natürlich zu lasten des Geschmacks geht.
    Kann man den bei den Dosierern die Füllmenge von der bevorratung nicht möglichst gering einstellen, so daß man nur ein zwei minderwertige Espresso bezieht, bzw. für welche anzahl von Espresso ist der Vorratsbehälter ausgelegt.

    matthias

  2. #2
    jerry37 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Oder du nimmst ne Mühle die nicht so saut. Ich glaub weniger "Dreck" als meine Mazzer macht auch ein Dosierer nicht.

    Jerry37
    Rocket Cellini Premium Plus & ECM Giotto & Mazzer Mini E Mod. A Silber

  3. #3
    DaleBCooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Und wo richtiger Espresso gemacht wird, da fallen unweigerlich Kaffeekörner. Ganz Sauerei-frei wirst Du, fürchte ich, auch mit einer Dosierermühle nicht arbeiten können. Das Füllen des Siebs und das gleichmäßige Verteilen des Pulvers erfordern ja auch ein gewisses Hin- und Herbewegen des Kaffeehäufchens z.B. mit dem Fingerrücken. Und dann arbeiten ja auch die Dosierer nicht mit chirurgischer Genauigkeit.

    Äußerst entspannend wirkt übrigens die Anschaffung eines kleinen Akkusaugers, den man stets griffbereit z.B. neben der Maschine an der Wand parken kann.

    Zum Füllgrad des Dosierers: Die meisten hier verwenden den Dosierer gar nicht als Dosierer, sondern als Kurzzeit-Zwischenpuffer. D.h. sie mahlen immer nur so viel wie unmittelbar innerhalb der nächsten Minuten benötigt und leeren den Dosierer dann wieder komplett. Gemahlener Espresso wird so rasend schnell alt, dass die "offizielle" Vorgehensweise (voller Dosierer, der dann tatsächlich mit jedem Zug eine definierte Menge abgibt) eigentlich nur bei extremem Umsatz in der Gastronomie sinnvoll ist. Wenn der Dosiererinhalt (also ca. 100-200 Gramm!) also wirklich in Minutenschnelle durchrauscht.

    Ich finde den Dosierer auch in seiner zweckentfremdeten Anwendung praktisch und würde nicht darauf verzichten. Andere nehmen lieber dosiererlose Mühlen. Gewöhnen kann (und muss!) man sich an beides.

    Gruß,
    Bernhard
    verdammt guter Kaffee! (Kyle McLachlan, Twin Peaks)
    Simonelli Personal mit Simonelli MDE
    Simonelli Oscar mit Mazzer Kony (Doser)

  4. #4
    fusselino ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Frosch,

    wie schon DaleBCooper schrieb benutzen die meisten hier den Dosierer
    nur als Zwischenspeicher.

    Genauso mache ich das auch. Ich beschreibe jetzt mal das Szenario damit du einen Überblick bekommst.

    Vorausschicken muss ich noch das ich bei meiner Anfim unter Zuhilfenahme eines kleinen Bleches nur eine Mahlkammer des Dosierers benutze.

    Zusätzlich habe ich noch das große Glück das die Mahlkammer ziemlich genau 8 gr. fasst. Heisst ich schütte vor jedem Bezug frische Bohnen in die Mühle bis so gerade der Schieber des Bohnenbehälters zu schliessen ist. Nun mahle ich die Kammer leer. Siebträger unter den Auslass und ein paar Mal durchgezogen. Ich habe die Menge der Kammer auf sehr klein eingestellt (heisst die Kammer ist noch nicht leer).
    Jetzt wird Zwischengetampert (tolles Wort) mit dem Tamper an der Mühle.

    Nun wieder den Dosierer ein paar mal durchziehen bis (du ahnst es wahrscheinlich) die Kammer mit dem Blech wieder vor dem Auswurf sitzt.
    Jetzt nur noch "END-TAMPERN" schon fertig.

    Das klingt jetzt sicherlich sehr aufwendig, ist es aber wirklich nicht. Mit der Zeit geht einem das ins Blut über und man merkt noch nicht mal wie oft man am Dosierer zieht.

    Das Tolle an der Methode ist, die wirklich gute Reproduzierbarkeit der Mahlung.
    Ausserdem wird das Mahlgut auch noch schön durcheinandergemischt.

    Ich benötige nur das Einer-Sieb, für das Zweier müsste ich mir halt wieder was Überlegen.

    Bei Partys nehme ich das Blech raus und benutze den Dosierer wieder in seiner ureigensten Funktion.(Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil)

    Gruß Richard

  5. #5
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es kommt zunächst auch mal darauf an wieviel Geld Du für die Mühle anlegen willst. Ab 150 Euro geht´s los.

    Gruß Largomops

    Bezzeras BZ99/Gaggia Evolution/2xDemoka M-203

  6. #6
    frosch006 ist offline Benutzer
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    Hm,
    preislich möchte ich nicht mehr als 200- 250 Euro ausgeben, natürlich weniger ist besser. Ich hab auch schon mal was von einer Demoka mit eingebauten Timer gelesen, war nah dran die zu nehmen, nur wie funktioniert das mit der Grammanzahl? Manche nutzen ja eine Waage unter der Mühle, hab ich schon gesehn. Geschmak ist mir schon wichtig, jedoch sollte es auch im zeitlichen Rahmen bleiben. Wenn ich früh auf Arbeit gehe möchte ich nicht erst 5 Minuten damit verbringen das Kaffeemehl abzuwiegen. Ich hab verschiedene Größen von Sieben. 7g, 8g und zweimal 16 Gramm, weshalb sind da zweimal 16g Siebe vorhanden? Bisher hab ich die Siebträger immer gestrichen voll gemacht und getampert, jedoch gibts damit beim 7g Sieb Probleme, gibts dafür einen Richtwert, oder muß man das wirklich abwiegen?

    matthias

  7. #7
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    bei timermühlen stellst du für einen bestimmten mahlgrad passend die menge über die zeit ein. solange sich der mahlgrad und das wetter nicht ändern, passt die timereinstellung - wenn sich einer der parameter ändert, muß auch der timer angepasst werden.
    normalerweise kannst du innerhalb kurzer zeit auf weniger als 0,5g genau abmessen. am besten ist, wenn du dich in der anfangszeit einfach gegenkontrollierst - mit einer waage die wirst du dann nach einer weile nicht mehr brauchen
    Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
    Conti 'Monaco PM', Anfim Super Caimano On Demand Titanium

    neues zuhause gesucht (als kombi!): vfa-expres Office Plus; ECM Casa Manuale;

  8. #8
    meepmeep ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ich sehe einen Timer - gerade in der Anfangszeit - eher kritisch, weil der dauernd nachgestellt werden muß, wie koffeinschock schon geschrieben hat.

    Ich habe nie eine Waage besessen und glaube, die Kaffemenge trotzdem gut abschätzen zu können. Bei mir ist die Menge optimal, wenn auf dem Puck ein ganz leichter Abdruck von der Dusche zu sehen ist. Ob das beim Zweiersieb nun 14 oder 17 Gramm sind, ist eigentlich vollkommen wurscht.

    Meine leidvolle Erfahrung: Es gibt scheinbar fast nichts Brauchbares oberhalb der Demoka, solange man nicht in die Mazzer-Liga wechseln will. Bei den anderen Mühlen, die preislich zwischen Demoka und Mazzer liegen ist fast immer Mahlgradtuning angesagt. Mein Ding ist das nicht. Die stufenlose Mahlgradverstellung ist für mich das wichtigste Argument für die Demoka. Da kann ich über die Kaffeemehlschleuderei gerne hinwegsehen.
    Schlaf ist ein armseliger Ersatz für Kaffee...

  9. #9
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    In der Preisklasse, die dir vorschwebt würde ich die Demoka nehmen. Die M-203 bekommst Du teilweise für 145 ohne Timer, mit Timer sind es glaub ich knapp über 200. Die Frage ist, ob Du einen Timer wirklich brauchst.

    Gruß Mops

  10. #10
    hobbes_II ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo,

    was ich nicht so ganz verstehe warum alle immer nur die Demoka empfehlen, es gibt da auch noch die Innova I2 (über die I1 kann ich nichts sagen) (und sicherlich noch andere) die wirklich sehr gute Ergebnisse liefert, ok Sie ist in der günstigen Ausführung nicht poliert, finde Sie aber nicht hässlich.
    Um hier mal den Anfang zu machen, schau Dir auch die Innova an.

    Grüsse Flavio

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