Moinmoin,
als ich vorhin mit meiner Demoka 203 den Gute-Nacht-Espresso mahlte, besah ich mir leicht abwesend die Mühle und dachte schließlich: "Ist doch eigentlich ganz ok die Kleine".
Aus dem schlichten Gedanken wurde schließlich dieses Posting, ohne das ich nicht ins Bett gehen konnte. Was mich umtrieb, war folgendes: Angenommen, wir beachten bei einer Mühle keine ihrer "sekundären" Eigenschaften, also solche Aspekte wie Handhabung, Sauereien, Lautstärke, Anmutung und so weiter, und bewerten als einziges Kriterium das geschmackliche Potential des Mahlgutes. Wie verschieden sind dann die Mühlen von 100,- € bis 800,- € wirklich?
Es ist vermutlich zutreffend, dass zwischen einer Tchibo-Mühle für 50,- € und einer Demoka- oder Gaggia-Mühle für 160,- € auch der Laie Geschmacksunterschiede festzumachen imstande wäre, aber wie sehr unterscheidet sich die Mahlqualität ab der Mittelklasse tatsächlich noch? Gibt es hier überhaupt noch ein "besser", über das sich die meisten Espressotrinker einig wären, oder darf man nur noch von "anders" sprechen?
Beste Grüße,
Malte


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren
Lesezeichen