Diese Mühle ist ursolide konstruiert, überall ist massives Metall verbaut. Der Motor füllt einen großen Teil des Inneren. Wer den Drehimpulserhaltungssatz noch nicht kennt, kann ihr hier erfahren: Beim Mahlbeginn dreht das Gehäuse deutlich in Gegenrichtung an.
Hier sind mal ein paar Bilder:
Vor der Rutsche ist ein viergeteiltes Fenster von dem die linke Hälfte durch ein Blech verschlossen wird. Das Blech wird durch seine Form und von einem quergespannten dicken Draht gehalten.
Es ist nicht so, dass die Mühle automatisch nur aufgelockertes Kaffeemehl fertig in den Siebträger auswirft. Wenn man sich nicht weiter drum kümmert, hat man recht schnell nur kleine zusammengepresste "Miniwürstchen" im ST.
Das mechanische Reinigen des Auswurfs ist nicht so einfach. Ich habe aber folgendes gute Verfahren für den morgen bzw. den Abschluss am abend gefunden:
1. Sicherstellen, dass die Mühle AUS ist.
2. Bohnenbehälter abnehmen
3. Den Rest ganzer Bohnen zurück in den Behälter auskippen
4. Tasse unter den Auswurf halten und eine vorsichtige Mund-zu-Mund-beatmung von oben. Dann fällt eine Charge Kaffe raus.
5. Tasse ausleeren, wieder unter den Auswurf halten und jetzt ein paar mal stärker pusten.
6. Die MCI ist wieder bereit für einen Einsatz ohne Würstchenbildung mit nur rel. geringer Klumpung.
Weiterhin habe ich den Siebträgerhalter abgeschraubt, damit ich genug Platz für WDT habe. Wer die Maschine nicht komplett öffnen möchte, muss hier aufpassen. Die untere Schraube des Frontblechs ist hinten mit einer Mutter gehalten. Die fällt runter (KLACK), wenn man die Schraube komplett rausdreht. Es sollte aber reichen, wenn man die oberen schrauben komplett rausdreht und die untere nur etwas.
Ich bin grundsätzlich zufrieden mir der Mühle. Sie ist unser leisestes elektrisches Küchengerät! Ich würde mir am meisten wünschen, dass der Auswurf noch etwas gegen Klumpung optimiert wird.
Peter
PS: Ja, der Espresso schmeckt und Crema ist auch reichlich da bei frischem Kaffee.![]()


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