Ich bin nicht wirklich zufrieden mit den Klumpen meiner Eureka. Da muss doch was gehen, sag ich mir. Habe ich nicht kürzlich auf 'ner Ami-Seite von einer Mühle gelesen, die ein Gitter im Auswurfkanal hat zur Mahlgutauflockerung und Antistatik? Das funktioniert da so gut, dass es der Hersteller gleich patentiert hat. Na gut, was denen recht ist ist mir nur billig. Ich kaufe mir also ein grobmaschiges Billigküchensieb, massakriere es und setze ein Stück in meinen Auswurfkanal ein. Das ist das Teilchen:
Hätte toll klappen können. Ist aber zu fein. Nach ein paar Sekunden schönem Gerieselist der Auswurf verstopft
. Am liebsten hätte ich jetzt jeden zweiten Draht rausgenommen, das ist aber gar nicht so einfach
. Also habe ich gleich zwei Stufen übersprungen und lande bei diesem Teilchen:
Rein damit, mahlen, chokeAlso wieder nix. Ich brauche dringend ein Erfolgserlebnis. Ich werde bloß einen einzigen Draht vertikal spannen. Das ist ein bisschen fummelig zusammen zu bekommen, denn gleichzeitig mit dem Draht den ich einklemmen will muss ich noch das Blech (siehe anderen Thread oder unten) in der richtigen Position halten während ich die Frontblende zurückdrücke. Ich habe zuwenig Hände, habe aber Tesa im Haus. Damit kann ich den Draht fixieren und die Blende wieder montieren. So sieht das Mahlgut (aus Langen Sulawesi 4 Tage offen) dann aus:
Das ist eine Cappu-Tasse und darin sind immer noch Klumpen. Wer die Eureka aber kennt wird merken, dass die Klumpen nur noch einen Bruchteil der Originalgröße haben.![]()
So sieht die Mod aus:
Ihr seht nichts? Stimmt, trotz Mod hat sich der Auswurf mal wieder ganz schön zu gesetzt. Dann putze und puste ich mal etwas:
Das war also meine erste selbsterdachte (ok eigentlich ein Plagiat, s.o.) Mod! Ich bin glücklich und der Abend ist gerettet!
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Peter


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