Hallo Leute.
Mein erstes Post in Eurem Forum. Nur kurz zu meinem Background:
Ich habe eine BFC Arte di Vittorio Pulsante seit eingen Jahren zuhause stehen und meine bevorzugte Kaffeesorte ist Carroux.
Erst nachdem nun meine 10 Jahre alte Kaffeemühle abgeraucht war, habe ich mich auf die Suche nach einer Neuen ins Netz begeben.
Dabei bin ich auf alle möglichen Barista Seiten, auch International, und halt Eure Community gestossen.
Nun zum Thema: Wie mit allem kann man natürlich alles ins Extreme treiben. Ich habe auch die Tendenz
dazu.
Zuletzt war ich dann soweit, dass es eine Mahlkönig K30 oder eine Compak sein musste. Leider gibt es
die neue Compak K10 WBC ohne Dosierer ja noch nicht am Markt. Daher konnte bzw. wollte ich keine Kaufentscheidung treffen.
Nach einigen weiteren Surf-Sessions vor allen Dingen
in den US, stiess ich plötzlich auf das Thema "Hand-Mühlen". Vor allen Dingen tauchte mir der bis dato unbekannte Name Zassenhaus immer wieder auf.
Einige der Bilder and Kommentare waren wirklich vielversprechend. Die Probleme von schnell drehenden
and Kaffee-Mehl verbrennenden Maschinen gibt es halt nicht.
Na ja was soll ich sagen. Wie der Zufall es wollte gab's
um die Ecke einen Laden der eine schicke Santiago in schwarz da hatte. Nicht lange überlegt - irgendwie fällt es einfacher 70€ auszugeben als 1300€- und zugeschlagen.
Meine Frau war irgendwie positiv überrascht, dass ich nicht mit einer dieser Monstermaschinen angereist war.
Nach einigen Justierungsübungen und 7-10 Probeshots
wurde das Ergebnis nun immer besser. Hätte ich gar nicht erwartet.
Also, die Crema ist nun ca. 2mm dick und hat eine sehr homogene schöne mittelbraune Farbe ( fast wie im Lehrbuch) . Der Kaffee schmeckt sehr aromatisch und - ungewohnt - ohne jegliche bittere Noten bzw. Nachgeschmack. Nun ist es schon eine Stunde her seit dem letzten Kaffee und man immer noch einen sehr angenehmen, weichen, buttrigen Geschmack am Gaumen.
Find ich einfach Klasse.
Zwei Dinge sind natuerlich ein wenig umständlich:
1. die 7/14g Portionierung aus der Schublade heraus und
2. Die Befestigung der Mühle während des Mahlens.
Hier muss ich mir noch was überlegen. Vielleicht hat ja jemand ein paar Vorschläge, wie man das Optimale aus so einer Handmühle rausholen kann?
Für's Erste bin ich wirklich erst einmal positiv überrascht.
Wie lange ich den "Mehraufwand" wirklich bereit bin aufzubringen , wird die Zukunft zeigen.
Viele Gruesse
KLS


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