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  1. #21
    Frankhh ist offline Benutzerkonto gesperrt (E-Mail ungültig)
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    das sehe ich als einen Nachteil an.
    Es wäre viel leichter mit einem Kontaktschalter zu arbeiten und den für die
    Doppelportion nochmals kurz anzuschubsen.

    Für ein manuelles nachmahlen ist es ja OK dass man ne Taste drückt.
    Schade die Kony hätte mir da durchaus gefallen.

    Gruß
    Frank

  2. #22
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    mit ner lichtschranke im küchentürrahmen könnte man die mazzer doch noch früker starten ?

    "nachdemfluchtwegsucht"
    caution : posts may contain parts of humour in spite of missing smileys

    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  3. #23
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Hi,
    die Kony hat an der Stelle wo sonst der Taster sitzt eine Blindkappe. Vielleicht kannst Du dir den Schalter nachrüsten wenn er Dir wichtig ist.
    Gruß
    Christian
    Neues Expansionsventil der Oscar Warmwasser<-->Kaltwasser
    Restaurierung La San Marco 85-16
    LM GS/3 - Mazzer Kony-E - Compak K3

  4. #24
    chelonae ist offline Erfahrener Benutzer
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    Pfeil AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Moin,

    Zitat Zitat von Frankhh Beitrag anzeigen
    das sehe ich als einen Nachteil an.
    Es wäre viel leichter mit einem Kontaktschalter zu arbeiten und den für die
    Doppelportion nochmals kurz anzuschubsen.
    tja, zuhause magst Du Recht haben, aber unsereiner vergisst immer gerne, daß diese Mühle dafür eigentlich gar nicht gedacht ist. Im Barbetrieb wird man die meiste Zeit über nur Doppelportionen mahlen wollen und ein zweimaliges Anschubsen wäre da zum einen nervig und zum anderen auch gar nicht so einfach, da das Biest wirklich flott ist und Dir möglicherweise ein Gutteil neben das Sieb plumpsen würde, wenn Du den Siebträger nicht schön ruhig hälst...

    Zitat Zitat von ChristianK Beitrag anzeigen
    die Kony hat an der Stelle wo sonst der Taster sitzt eine Blindkappe. Vielleicht kannst Du dir den Schalter nachrüsten wenn er Dir wichtig ist.
    Ich habe mir die Elektronik zugegebenermaßen noch nicht näher angesehen, aber ich gehe schwer davon aus, daß sämtliche Timerlogik im Trichterdeckel unterhalb der Bedienelemente sitzt. D.h. man müßte das Tastersignal durch das Telefonkabel führen, was ohne den Austausch durch ein mehradriges kaum möglich sein dürfte.

    Da der Zähler meiner Kony mittlerweile die 500er Marke überschritten hat, ist es vielleicht an der Zeit, das Thema nochmal aufzuwärmen... Viel hat sich nicht geändert, aber zumindest habe ich den Eindruck, daß das Klumpen nicht mehr ganz so übel wie am Anfang ist. Die Schwankung der Mahlgutmenge ist jedoch unverändert ziemlich heftig. Ich habe mal 10 aufeinanderfolgende Mahlvorgänge bei exakt gleichem Bohnenfüllstand im Trichter gewogen:



    ...übrigens mahle ich normalerweise längst nicht soviel ins Einersieb, aber nach einem Bohnenwechsel hatte ich den Timer noch nicht angepasst und als ich bereits zu protokollieren begonnen hatte, mußte ich es so durchziehen. Und als kleiner Seitenhieb an die Überfüllerfraktion: ich war froh, als ich anschließend den Timer wieder auf 7 bis 8g einstellen durfte. Schlagartig war so eine gewisse geschmackliche Strenge verschwunden und im Gegenzug hatte das Käffchen wieder deutlich mehr Körper...

    Aber zurück zur Mengenschwankung: Im Mittel hatte ich 9.0g bei einer Standardabweichung von 0.4g im Sieb; oder anders ausgedrückt: In gerade mal 68% der Fälle waren es 9.0g +/- 0.4g, um 95% der Fälle abzudecken, wächst die Spanne schon auf 9.0g +/- 0.8g. Auch wenn meine kleine Messung statistisch nicht voll repräsentativ ist, ist das schlichtweg zuviel.

    Nach dem Austausch des mißlungenen Bohnentrichters, steht die Kony nun satt und ansehnlich neben der Maschine, klappert nicht mehr, ist leise, liefert geschmacklich einwandfreies Mahlgut und wenn diese Mengenschwankungen nicht wären, hätte ich vermutlich all meine übrige Kritik an der Mühle vergessen. Derzeit bin ich ein wenig ratlos. Vielleicht baue ich irgendwann mal spaßeshalber einen Lüfter zwischen Auswurfschacht und -trichter, so daß die Mahlkammer immer leergesogen wird. Ein Anschluß für den Lüfter existiert ja bereits. Aber ich fürchte, daß kein Lüfter allzu lange das feine Mahlgut überleben würde... Perfekt wäre ja so ein nichtmechanischer Lüfter, aber der ist leider erst für 2009 angekündigt und womöglich würde der sich auch schnell zusetzen. Nichtsdestotrotz scheint mir ein Aussaugen auch in andererlei Hinsicht sehr attraktiv. Mal sehen...

    Gruß
    Martin
    Linea | Kony | Hottop

  5. #25
    chelonae ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Moin,

    da in anderen Threads und/oder PNs immer mal wieder Fragen aufkamen, hier noch ein kleiner Nachtrag:

    Als ich mal ein paar wirklich ungenießbare Bohnen hatte, nutzte ich die Gelegenheit, mit denen hintereinanderweg Einzelportionen zu mahlen und nachzuwiegen:



    Da das Ganze schon gut ein Jahr her ist, weiß ich leider nicht mehr so wirklich, was die rote Zickzackkurve genau zu bedeuten haben sollte...

    Naja, man sieht jedenfalls, dass im Dauerbetrieb (also etwa in einer Bar) die Schwankungen nicht ganz so böse, aber dennoch auch nicht gerade löblich sind.

    In einem anderen Test hatte ich herauszufinden versucht, wieviele Bohnen im System zurückbleiben bzw. für konstantes Arbeiten nötig sind. Die Bilder, die man von geöffneten konischen Mahlwerken oftmals sieht, vermitteln hier gerne einen falschen Eindruck, da beim Herausschrauben des Außenkonus' Mehlreste aus den Ecken und Ritzen runterbröseln, die sich im Normalbetrieb einmal festsetzen und sich dann eher selten wieder lösen.

    Das große Schaufelrad, das sich gewöhnlicherweise unterhalb von konischen Mahlwerken befindet, sorgt meines Erachtens übrigens *nicht* für nenneswerten zusätzlichen Totraum. Man braucht sich nur vor Augen zu halten, wie oft sich dieses Schaufelrad pro gemahlener Einzelportion vollständig dreht (nämlich gut 15 Mal), um nachzuvollziehen, dass da nicht viel Mehl zurückbleiben kann.

    Dass ich diese großen Schaufelräder liebe, da ich sie unter den handelsüblichen Mühlen für die einzig probate Konstruktion halte, um das Mahlgut gut zu durchmischen, habe ich schon oft genug in anderen Threads breitgetreten, aber da ich heute zufällig mal wieder über ein gutes Antibeispiel gestolpert bin, will ich das niemandem vorenthalten: Mahlkönig K30 und Synesso -- dass die Extraktion sich hauptsächlich im "hinteren" Bereich des Siebes abspielt, liegt nicht etwa daran, dass schief getampert wurde. Es ist das übliche, was passiert, wenn eine normale Scheibenmühle als Direktmahler verwendet wird (und möglichst keine Präinfusion genutzt wird); bei einer Ausführung mit Dosierer vorne dran, würde sich das Phänomen im ST genau spiegelverkehrt herum ereignen.

    Achja, wo wir schon beim Mahlkönig-Bashing sind: Klumpen kann die offensichtlich sogar noch besser als die Kony E...

    So, jetzt aber zurück zum Thema. Nach meinen Messungen und Beobachtungen bin ich für mich zu folgenden Faustregeln gelangt:

    • <14g Restmehl bzw. -bohnen befinden sich noch im Mahlwerk, sobald man beim Blick von oben das "zufütternde" Flügelrad vollständig freiliegend sieht. Bei diesem Bohnenpegel ist der effektive Mahlgrad sehr viel gröber und das Mahlen dauert ewig
    • rund 25g sind es, wenn gerade so viele Bohnen im System sind, dass der Schraubenkopf den Innenkonus noch nicht bedeckt ist. Ab diesem Pegel sind bereits halbwegs vernünftige Verhältnisse gegeben. Sobald das Flügelrad die ganze Mahlung hindurch nicht ins Leere greifen muss, sorgt dieses nämlich bereits für eine relativ gleichmäßige Zuführung.
    • ab ca. 40g Bohnen im System sind die Verhältnisse bereits so gut, dass auch weitere 500g oben drauf keine große Veränderung mehr brächten. In meinem Trichter entspricht dieser Füllstand etwa dem Niveau, wo der kleine Schieber links sitzt (siehe Bild unten). Dort, wo das (sichtbare) Glas beginnt, liegt etwa der 50g-Pegel.


    ...alle Angaben sind natürlich auch recht stark von Bohnensorte, -röstung und -alter abhängig.



    Ansonsten hatte ich noch getestet, ab wann eine Mahlgradänderung sich tatsächlich auswirkt. Mit exakt abgewogenen Mehlmengen, Klickertamper und identischen Bezugszeiten, liefen nach einer deutlich gröberen Mahlgradeinstellung erst 10.1g, dann 12.7g, 12.6g, 12.7g Kaffee in die Tasse -- somit bereits ab dem zweiten Shot "danach" ziemlich konstant. Wenn man also nach einer Änderung gut 7g in die Tonne mahlt, dann reicht das dicke. Das lässt sich auch theoretisch gut nachvollziehen, weil nach obigen Messungen ja nur rund 14g der Bohnen in Mahlwerk und Auswurf rumlungern können. Da der obere Bereich der Mahlkoni den größten Hohlraum bietet und dort die Bohnen nur vorgebrochen werden, ist ein Gutteil dieser 14g auch noch längst nicht auf den endgültigen Mahlgrad heruntergemahlen und würde somit von einer Mahlgradänderung noch erfasst.

    Gruß
    Martin
    Linea | Kony | Hottop

  6. #26
    cappufan ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Toll, Martin, herzlichen Dank!
    Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
    Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T

    Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva


  7. #27
    Mortis ist offline Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Hallo Martin,

    vielen Dank für den ergänzenden Bericht. Die Links werde ich mir gleich mal anschauen, da ich eigentlich gerade fast wieder von einem Mahlkönig-Kauf überzeugt war...

    Zitat Zitat von chelonae Beitrag anzeigen
    Moin,

    Da das Ganze schon gut ein Jahr her ist, weiß ich leider nicht mehr so wirklich, was die rote Zickzackkurve genau zu bedeuten haben sollte...
    Ich nehme mal an, dass es sich um die Mengenveränderung zum vorangegangenen Mahlvorgang handelt. Das würde erklären warum sie erst beim zweiten beginnt und warum rechts noch eine weitere Skalierung angebracht ist.

    Gruß,

    Mort
    KvdW Speedster / Mahlkönig K30 Vario
    Bezzera BZ 07 / Macap MD4

    Compak K3 Touch(verkauft) / Saeco Lux mit Z@mzon Timer(verkauft)

  8. #28
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Hallo chelonae,

    vielen herzlichen Dank für deine Erfahrungsberichte. Der Bohnenbehälter lacht mich so nett an, dazu: hast du den Metallfuß (?) speziell anfertigen lassen?

    Im Forum gab es mal einen Thread über Glasbläser, vielleicht lasse ich mir nun doch endlich mal einen Bohnenbehälter herstellen - preislich soll sich das angeblich in einem erträglichen Rahmen (ich erinnere mich so an 50 €) abspielen.
    Ich hätte dann gerne noch einen passenden Deckel wenn möglich mit Gummilippe. Sachdienliche Tipps werden natürlich gerne entgegen genommen.

    lg blu
    LM Linea, Gaggia Mini & Mazzer Robur & Gene cafe cbr 101
    Kaffeewiki & Röstereien weltweit & Cimbali-HowTos


  9. #29
    Bane ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mazzer Kony electronic / Ein kleiner Erfahrungsbericht

    der metallfuss scheint von Macdobar zu sein.

    siehe hier:
    Restauration Macdobar
    -- Jazz is not dead, it just smells funny. -- Frank Zappa

    Rancilio Miss Silvia mit Auber-PID, Brühdruckmanometer und Pre-Infusions-Mod und Gambrinus-Blende - Mazzer Super Jolly doserless-mod. - Fiorenzato T80 - Ditting KF 902 - Cona Coffee Maker - Hario Sipon TCA-5 - Hario V60

    Favorites: PHOENIX coffee roasters - Quijote Kaffee


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