AW: Dosierer, Timer, etc.?
Hi,
mit einem Direktmahler ohne Timer kann man nach Gefühl (das hat man, wie schon geschrieben wurde, tatsächlich bald raus!) mahlen oder einfach den Sekundenzeiger der Armbanduhr beobachten oder die Sekunden auf einem digitalen Küchenkurzzeitmesser ("Eieruhr") ablesen (kann man bei diesen Küchenuhren oft auch die Zeit vorgeben, z. B. 20 Sek. einstellen und rückwärts zählen lassen. Wenn's piept, Mahltaster loslassen.) Manche schalten auch einen Fototimer zwischen Mühle und Steckdose - das ist dann wie bei Timer-Mühlen und der Mahlvorgang endet durch Stomabstellen automatisch.
Ich finde, der Aufwand, Sekunden selbst zu zählen, wird überschätzt, stattdessen kommen mir die Timermehrkosten (im Verhältnis zum Nutzen) ziemlich hoch vor.
Wir haben gerade einen Direktmahler mit Timer, aber je nach Mahlgrad/Bohne muß man ihn auch ein bischen verstellen. Oft mahle ich auch noch manuell ein wenig nach. Ich verlasse mich gern auf das Augenmaß.
Alternativ kann man natürlich auch erst in ein Gefäß mahlen und abwiegen (anfänglich ist das nicht schlecht, schließlich muß man ja ungefähr mal die Norm-Menge gesehen haben). Eine weitere Orientierung bietet die Rille im Sieb, unter der das Mehl im getamperten Zustand bleiben sollte.
Kurzum: Es geht auch sehr gut ohne Timer, finde ich.
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
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