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  1. #1
    protubero ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Korrekter Mahlgrad

    Ich experimentiere jetzt seit einigen Wochen mit meiner neu erworbenen Gaggia CC und meiner alten Solis 166 Scala herum. Die Mühle habe ich vorsorglich schon einmal getunt, wenn auch nicht mehr viel drin war. Nun stehe ich aber vor einem Paradoxon. Überall liest man, dass das Pulver staubfein sein soll. Bei mir schafft es aber die Gaggia aber nicht im mindesten noch Wasser durch das Pulver zu drücken, wenn ich wirklich sehr fein mahle, bzw. es fliesst deutlich zu langsam. Die besten Ergebnisse erziele ich mit mittleren Mahlgraden (nach den Einstellungen der Solis) und so viel Kaffeepulver wie möglich. Aber da stimmt doch was nicht, oder?

    Ich weiss schon, dass die Scala nicht wirklich als espressotauglich angesehn wird, aber in aller Regel wird dabei immer nur der zu grobe Mahlgrad und mangelnde Abstufung genannt!? Der Anpressdruck ist übrigens sicher auch nicht das Problem, ich presse nicht besonders fest.

    Manfred

  2. #2
    plempel ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Hallo Manfred,

    Wenn's schmeckt - was soll da nicht stimmen?

    Wieviel ist denn "so viel Kaffeepulver wie möglich" und wieviel Espresso ist dann in der Tasse?

    Gruss
    Plempel
    Oscarchen & Macinacaffe Lux :: Schneid Pinoro & Costa Rica :: DeLonghi EAM 3000

  3. #3
    alist ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du überrascht, dass deine Mühle sogar feiner als gewünscht mahlen kann. Die Ursache für den dichten Kaffeepuck kann auch in einer breit gestreuten Korngrößenverteilung des Kaffeemehls liegen. Dann hast du im Mahlgut gleichzeitig zu grobe Körner und den "Feinstaub", der dicht macht.
    gruss ali
    Rancilio Silvia - Iberital Challenge - Zassenhaus Kaffee

  4. #4
    protubero ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du überrascht, dass deine Mühle sogar feiner als gewünscht mahlen kann.
    Leider hab ich da kein absolutes Mass. Aber ganz sicher mahle ich nicht besonders fein (etwa die mittlerste Einstellung der Solis). Wenn das so richtig wäre, gäbe es ja keinen Grund, die Mühle zu tunen.

    Die Ursache für den dichten Kaffeepuck kann auch in einer breit gestreuten Korngrößenverteilung des Kaffeemehls liegen. Dann hast du im Mahlgut gleichzeitig zu grobe Körner und den "Feinstaub", der dicht macht.
    Das wäre wohl die einzig mögliche Erklärung. Ich muss wohl in den sauren Apfel beissen und mir eine 'richtige' Mühle zulegen, obwohl ich gehofft hatte, mit der Solis zurechtzukommen.

    Manfred

  5. #5
    protubero ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Zitat Zitat von plempel Beitrag anzeigen

    Wenn's schmeckt - was soll da nicht stimmen?
    Als nächstes empfiehlst du mir wohl mit der gleichen Begründung einen Vollautomaten!? Schmecken tut's schon, aber die quälende Frage ob das schon alles war und wie es noch ein bisschen besser geht treibt doch die meisten Wahnsinnigen hier im Forum um.

    Zitat Zitat von plempel Beitrag anzeigen
    Wieviel ist denn "so viel Kaffeepulver wie möglich" und wieviel Espresso ist dann in der Tasse?
    Soviel dass der Siebträger gerade noch ordentlich festzumachen ist. Die Tasse ist dann gut voll. Ich messe nicht oft die exakte Extraktionszeit, da ich die Erfahrung gemacht habe dass man relativ leicht aufgrund der Fliessgeschwindigkeit vorhersagen kann ob der Espresso sauer bzw. bitter wird. Ich habe auch schon mit knappen Mengen und gar nicht tampern experimentiert. Ich komme aber immer zu demselben Schluss, dass ich nicht allzu fein mahlen kann (ich kann auch nicht fein malen, aber das ist eine andere Geschichte ).

    Gruß,

    Manfred

  6. #6
    protubero ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Um den Thread korrekt abzuschliessen:

    Nach einem halben Jahr mit der Solis habe ich mir jetzt die Iberital Challenge geleistet. Und siehe da: die selben Bohnen, dieselbe Gaggia und doch ein andere Welt! Mit der Solis hatte ich immer Channelling, mit feiner Einstellung kam gar nichts raus. Mit guten Bohnen (Fausto) und etwas Fingerspitzengefühl kriegt man einen Espresso hin, der irgendwie drinkbar ist. Aber mit der neuen Mühle schmeckt es auf einen Schlag fantastisch! Ok ok, Ihr habt es immer gesagt: Ohne richtige Mühle geht nicht. Setzt meinen Namen auf die Liste: Eine ST Maschine ohne vernünftige Mühle ist Verschwendung. Damit wäre das geklärt.

    Bleibt noch eine Frage zu klären: Wieviel an Zugewinn ist noch drin mit besseren Maschinen und Tuningmassnahmen?

  7. #7
    tilli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Also so wie ich das verstanden habe, bieten teurere Maschinen per se keinen besseren Espresso, aber es ist in der Tendenz leichert, konstant gute Ergebnisse zu bekommen (+ Komfortgewinn bei Zweikreisern/Dualboilern)

    Dann nochmal viel Spaß beim Probieren!

    Schönen Gruß,
    Tilli

  8. #8
    protubero ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Hallo tilli,

    wie geht das zusammen, so eine teure Mühle und so eine billige Espressomaschine?

    Manfred

  9. #9
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Es ist eine Tatsache, dass das Mahlergebnis eine wichtige Voraussetzung für einen guten Espresso ist. Darum halte ich es für sehr wichtig eine gute Mühle zu haben. Dann, und das bestätigt ja deine Erfahrung, kann man auch mit einer mittelmäßigen Maschine einen ausgezeichneten Espresso brühen. Umgekehrt wäre es schwieriger.

  10. #10
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
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    655

    Standard AW: Korrekter Mahlgrad

    Was willst denn ausgeben? Willst die Maschine wechseln, oder die bestehende verbessern?
    Im zweiten Fall würde ich irgendwo in Richtung PID-Steuerung gehen.

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