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  1. #11
    Bane ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    wie schon gesagt: fein genug für Espresso mahlen auch die neuen. Leider scheint aber die Serienstreuung höher zu sein, Sprich: bei meiner hat das Mahlwerk geeiert (ergo: inhomogenes Mahlgut) und sich beim Mahlen der Mahlgrad verstellt.

    Dafür würd ich nicht nochmal 80€ zahlen....
    -- Jazz is not dead, it just smells funny. -- Frank Zappa

    Rancilio Miss Silvia mit Auber-PID, Brühdruckmanometer und Pre-Infusions-Mod und Gambrinus-Blende - Mazzer Super Jolly doserless-mod. - Fiorenzato T80 - Ditting KF 902 - Cona Coffee Maker - Hario Sipon TCA-5 - Hario V60

    Favorites: PHOENIX coffee roasters - Quijote Kaffee


  2. #12
    Sirrah ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    @Scott,
    ich würde gerne mal eine ausprobieren. Die antiken Exemplare scheinen laut Home Barista zu funktionieren.

    @Ivy
    mit dem Reis kann man testen, ob die Mühle funktioniert. Wenn der nicht homogen und sehr fein gemahlen ist, Finger weg.
    LG
    Sirrah

    BZ02 (brühdruckreduziert dank Isomac OPV), Gaggia Classic (brühdruckreduziert, Silvia Dampflanze), Compak K3 Touch, Zassenhaus Santiago, De Longhi EC 330 S (für E.S.E.)
    -----------------------------------------------
    Ex: Ascaso i-mini
    -----------------------------------------------

  3. #13
    Ivy
    Ivy ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    @scott zardoz
    Die Geska-Mühlen hab ich mir jetzt auch mal angekuckt.
    Sie sind wirklich hübsch, aber bei Ebay hab ich jetzt nur ganz alte Dinger gesehen...

    Mal sehen, ich fahr jetzt mal ´ne Woche in Urlaub und dann werde ich mich entscheiden!

  4. #14
    Ivy
    Ivy ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    @Sirrah:
    Die Idee mit dem Reis find ich ja nett...
    Das werd ich mal ausprobieren. Allein schon wegen dem "Frech-Faktor"

  5. #15
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    Also das mit der Zassenhaus hat sich bei mir nicht gelohnt und hab sie wieder zurrück gegeben weil das Mahlwerk geeiert hat und somit das Mahlgut sehr unhomogen war. Ich würde Dir raten mal in den Kaufhof, wenns die da noch gibt, zu gehen und die Mühle langsam so fein ein zu stellen bis Du ein leichtes Schleifen hörst. Ist dies Unregelmäßig vergiss es aber wenn nicht dann versuchs mit der aber lass Dir ein Rückgaberecht geben.

    Viel Glück

    Felix

  6. #16
    Sono ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    Hat man nicht standardmäßig ein Rückgaberecht wenn man ein Produkt neu kauft? Vor allem in einem Laden wie Kaufhof?

    Danke für den Tipp mit dem Reis, das war mir bisher nicht bekannt.

    Und sorry wenn ich nochmal was sagen muss, aber das Gegenteil von homogen ist heterogen und nicht unhomogen.

  7. #17
    Michl LA ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    Felix, woran sieht man denn, dass das Mahlgut inhomogen ist?

    Nach meinem Verständnis hat das Mahlgut ohnehin eine gewisse Bandbreite an verschiedenen Korngrößen.

    Die Mühle schneidet ja nicht, sie bricht. Am besten wird die beim Walzverfahren deutlich, wo die Bohne zerdrückt wird. Es würde mich nicht wundern wenn dabei sehr unterschiedliche Korngrößen entstünden. Dennoch wird dieses Verfahren als besonders positiv bewertet.

    Ich habe z.B. eine alte Zassenhaus Mokka, die deutlich unrund läuft. Der Espresso schmeckt aber nicht anders als bei meiner besten Mühle bei gleichen Parametern, also etwa 30ml in 25 Sekunden. Es bleibt auch kein feiner Satz in der Tasse, wie zu vermuten wäre, obwohl die Mühle zudem nicht mehr ganz so scharf ist.

    Und man darf nicht vergessen, dass schon eine minimale Exzentrizität bei einer sehr fein eingestellten Mühle hörbar ist.
    Vielleicht sollte man dieses Problem daher nicht allzu überbewerten.

    Gruß

    Michl
    Gaggia CC mit PID, Saeco Sin 007 seit '91 mit Classic-ST im Büro, diverse Dienes Mokka, diverse Zassenhaus Mokka

  8. #18
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    Hallo,

    woran sieht man denn, dass das Mahlgut inhomogen ist?
    Am Einfachsten zerreibt man das Mahlgut zwischen den Fingerspitzen. Es fühlt sich bei Espressofeiner Mahlung fast wie Puder an. Wenn dazwischen einzelne Krümel deutlich merkbar "stören", dann ist das Mahlgut sehr inhomogen. Wer in den Fingerspitzen nichts fühlt, kann etwas Mehl mit der Zunge am Gaumen verreiben. Deutlich im Vorteil ist man, wenn man aus einer Vergleichsmühle homogenes Mahlgut da hat - der Unterschied im "Reibegefühl" ist oft gravierend.

    Nach meinem Verständnis hat das Mahlgut ohnehin eine gewisse Bandbreite an verschiedenen Korngrößen.
    Das sehe ich auch so.

    Ich habe z.B. eine alte Zassenhaus Mokka, die deutlich unrund läuft. Der Espresso schmeckt aber nicht anders als bei meiner besten Mühle bei gleichen Parametern, also etwa 30ml in 25 Sekunden. Es bleibt auch kein feiner Satz in der Tasse, wie zu vermuten wäre, obwohl die Mühle zudem nicht mehr ganz so scharf ist.
    Wenn am Geschmack nichts zu Mäkeln ist, ist das ja schon die halbe Miete. Aber: Wenn eine Mühle bei jedem Mahlgrad einen Teil Puder produziert und einen Teil Grieß, dann wird es schwer, bei der Durchlaufzeit zu variieren. Wenn z.B. 25ml 40 Sekunden brauchen und man möchte nur wenig runter, dann muss man bei verschlissenen Mühlen oft einen lächerlich groben Mahlgrad einstellen, um ein paar Sekunden rauszuholen. Und das schmeckt man dann auch - der Espresso ist gleichzeitig bitter und zu dünn.

    Vielleicht sollte man dieses Problem daher nicht allzu überbewerten.
    Ich denke, man sollte die Maschinen-Frage nicht überbewerten. Bei der Mühle macht sich Präzision in der Tasse viel deutlicher bemerkbar. Wenn bei mir eine Mühle minimal unrund läuft, wandert sie in die Vitrine. Wenn Du einmal eine perfekte Handmühle gehabt hast, willst Du nichts Anderes mehr.

    Viele Grüße
    Georg
    Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !

  9. #19
    flix ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    @sono:
    Danke für den Tipp für heterogen.
    Ich hatte die Mühle logischerweise benutzt. Der Verkäufer meinte es wäre schwierig diese weiter zu verkaufen aber hat er sie dann zurückgenommen. Klär das am besten vorher damit es dann keinen Ärger gibt.

    @bohnenschorsch:
    Ich will den Zassenhausbesitzern hier keinesfalls die Mühle mies machen. Meine Erfahrung war leider eine andere. Auch mit feinster Einstellung waren bei mir sowohl Puder als auch wirklich grobe Körner im Mahlgut und von einer 25 s Durchlaufzeit weit entfernt. Vielleicht hatte ich auch Pech!? Meiner Meinung nach sind die post-Insolvenz Zassenhaus nicht Ihr Geld wert. (Da scheiden sich hier im Forum auch die Geister) Aber das kann jeder ausprobieren und für sich selber entschieden.



    Felix
    Geändert von flix (30.10.2008 um 10:24 Uhr)

  10. #20
    falegname ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Komme ich mit einer Handmühle aus?

    Ich habe mir für den Einstieg eine Handmühle (Peugeot) gekauft.
    Grund:
    Hier im Forum bereits anerkanntermaßen vollwertig und erprobt.
    Man kann mit dieser später als 2.-Mühle schnell mal einen Sortenwechsel durchführen und sieht in der Kaffee-Ecke sehr dekorativ aus.

    Aber mein persönliches Fazit sieht anders aus:
    In Verbindung mit meiner Quickmill 3004 mahlt diese Mühle eben nicht fein genug . Nach dem Kauf einer Rocky konnte ich deutlich bessere Ergebnisse erzielen und ich stellte mich auch ganz schnell auf den Komfort einer elektr. Mühle ein und benutze die Peugeotmühle so gut wie gar nicht mehr.

    Gerhard

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