Zitat:
Zitat von Mawean
@ dergitarrist:
Mir ist bei allen 4 Mühlen aufgefallen, daß die Mahlscheibe bei mittlerem Feinheitsgrad einen Bereich hat, wo sie ca. eine halbe Kurbelumdrehung greift/raspelt und die andere Hälfte keine Berührung hat.
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Das Thema ist zwar schon älter, aber...
genau das ist mir bei meiner Zassenhaus Heidelberg auch aufgefallen.
Mir ist jetzt eigentlich auch klar, warum das so ist. Ich habe mir die Mühle mal genauer angeschaut und festgestellt, dass der Stift, auf den die Kurbel mit dem Kugellager gesteckt wird deutlich schief sitzt. Wenn man die Kurbel auf den Mühlenkörper setzt, sieht man das an dem Spalt zwischen Mühlenkörper und Kurbelaufsatz. Dieser Spalt ist unregelmäßig.
Wenn man den Krubelaufsatz auf den Mahlwerksstif setzt, dann sollte der Stift genau mittig sein und das Mahlwerk (wenn es exakt eingesesetzt wurde) reibungslos laufen. So die Theorie.
Bei meiner aktuellen Mühle habe ich mal nachgemessen. Dazu habe ich die Mahlgradschraube ganz angezogen.
Gemessen habe ich von einer abgeflachten Fläche zur Außenwand: Auf der einen Seite waren es 16,7mm, auf der gegenüberliegenden 17,8mm (kleiner Abweichungen vorbehalten)
Machen kann man dagegen höchstwahrscheinlich nichts, da die Dreiecke, die das Mahlwerk im Mühlenkörper fixieren, angeschweißt sind.
Für den Kauf der Heidelberg bedeutet das: Mahlwerksschraube ohne aufgesetzte Kurbel zunächst ganz festdrehen. Dann schauen, ob der Stift gerade steht und ob sich die Kurbel ohne Druck aufsetzen lässt. Wenn ja, scheint es richtig zentriert zu sein. Dann ohne Inhalt probedrehen, und hören/fühlen, ob das Mahlwerk unrund läuft/eiert.
Wenn nein, hat man wohl eine der besseren Mühlen erwischt.
Online werde ich definitiv keine Mühle mehr kaufen.
Grüße Frank