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  1. #1
    chrismuc ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Mühle mit oder ohne Dosierer

    Hallo!

    Ich bin neu hier im Forum und habe nun kurz vor dem Umstieg von einem VA auf ein ST eine erste Frage.

    Da wir eigentlich nur Espresso trinken, soll es eine ECM Classika werden mit einer Casa als Mühle. Nun bin ich nur unsicher, ob ich die Casa mit oder ohne Dosierer nehmen soll.

    Wie ist das: Bei der ohnen Dosierer muss ich dann immer rechtzeitig den Mahlvorgang beenden, dass ich nicht zu viel Kaffeemehl im ST habe, oder hat Sie einen Timer der rechtzeitig stoppt? Sonst wäre eventuell doch der Dosierer ganz praktisch, auch wenn es meistens nur 2 Espresso sind, die wir brauchen....

    Habe die Casa leider noch nicht in Aktion gesehen...


    Christian

  2. #2
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    was willst du mit einem dosierer?? nach 5 tagen trinkst du dann ollen kaffee.. die demoka hat ja auch keine timer nd war für mich die optimale mühle für den einstieg..OK, heute mag ich das gleichbleibende ergebnis, soll heißen immer die gleiche menge kaffeemehl im siebträger, aber das hab ich mittlerweile auch so im gespür.. also ICH würde mir keinen dosierer zulegen.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  3. #3
    jerry37 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Stand damals vor der gleichen Frage und Kaufentscheidung. Habe mich dann nach heftigen lesens hier, auf alle Fälle zur Mühle ohne Dosierung entschieden und dann umgeschwenkt von ECM Mühle auf Mazzer. Voll auf zufrieden. Bei dem doch geringen Durchsatz zu Hause ist die frische Mahlung einfach optimaler. Es gibt aber Dutzend andere Varianten. Quäl mal die Suchfunktion. Der eine klemmt einen Timer zwischen die Mühle der andere füllt nur 7/14 gr in die Dosiermühle um die richtige Menge zu erhalten. Also es gibt mehere Möglichkeiten.

    Jerry37
    Rocket Cellini Premium Plus & ECM Giotto & Mazzer Mini E Mod. A Silber

  4. #4
    danielp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Moin,
    ich habe beides daheim, Direktmahler und Dosierer. Und beides ist grundsätzlich benutzbar. Aber wenn man die Wahl hat... mmh?!

    Dosierer: Er kann alles, nur nicht für daheim dosieren. Bei geringer Füllmenge dosiert der Dosierer eh nicht gescheit. Man hat aber den Vorteil, für die nächsten zwei, drei Espressi oder für die große Geburtstagsrunde schon mal etwas vormahlen und dann Zeit sparen zu können. Aber länger als einige Stunden sollte das Kaffeemehl nicht im Dosierer liegen, eher kürzer bis gar nicht. Mit einem externen Timer, z.B. einer Fotoschaltuhr, kann man die Menge ganz gut begrenzen und somit auch jede Portion frisch durch den Dosierer jagen. Manche sagen zudem, das Pulver würde im Dosierer ganz gut "durchgemischt" und würde zu besseren Ergebnissen führen. Keine Ahnung.

    Direktmahler: Die Zeit und somit die Menge muss man auch hier irgendwie steuern. Auch ein eingebauter Timer variiert je nach Kaffeesorte, Mahlgrad usw. Also "8 Gramm einstellen" läuft auch nur über Probieren mit einer Feinwaage und etlichen Versuchsmahlungen. Und das bei Mahlgradänderungen jedes Mal neu. Auch hier kann der Fototimer extern zum Einsatz kommen. Oder man mahlt "nach Auge", wenn man ein paar Wochen Erfahrung hat und schon sieht, wie hoch der Berg im ST ungefähr sein muss damit es reicht...

    Viele haben Dosierer nur, weil sie (z.B. an der alten Gastromühle aus dem Ebay) schon dran waren. Andere schwören darauf. Andere finden, nur eine Dosierermühle sieht auch nach gescheiter Espressomühle aus. Aber viele finden, Direktmahler sind für den Wenigverbraucher daheim am effizientesten...

    Tja.
    Koffeinhaltige Grüße
    Danielp
    Geändert von danielp (17.01.2009 um 13:16 Uhr)
    B.F.C. ELA | Mazzer Mini E A | Rossi RR45 | French Press
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  5. #5
    Kaffee-Paul ist offline Erfahrener Benutzer
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    703

    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Hallo.

    schöne Zusammenfassung von Daniel- hier ein paar Ergänzungen aus meiner Sicht:


    Zitat Zitat von danielp Beitrag anzeigen
    Manche sagen zudem, das Pulver würde im Dosierer ganz gut "durchgemischt" und würde zu besseren Ergebnissen führen.
    Darin würde ich letztlich den einzigen Vorteil dieses Mühlentyps für den Home-Barista sehen. So riesige Probleme mit zu geringer Verteilung der Kaffeemehlpartikel bezüglich ihres Mahlgrads habe ich bisher selbst noch nicht gehabt, aber es kommt vor. Daher ja auch die beliebten hoch- und runterdiskutierten Themen zu Distributionstechniken (siehe: White Distribution Technique [WDT], Stockfleth ~, NSEW ~ hier oder bei Homebarista, Coffeegeek, etc.).


    Zitat Zitat von danielp Beitrag anzeigen
    Direktmahler: Die Zeit und somit die Menge muss man auch hier irgendwie steuern. Auch ein eingebauter Timer variiert je nach Kaffeesorte, Mahlgrad usw. Also "8 Gramm einstellen" läuft auch nur über Probieren mit einer Feinwaage und etlichen Versuchsmahlungen. Und das bei Mahlgradänderungen jedes Mal neu.
    Das "Timerproblem" bei Direktmahlern ist eines der "Probleme" die ich bisher noch nie so richtig nachvollziehen konnte. Sicher, obiges stimmt- aber
    einmal haben die meisten Direktmahler mit Timerknopf (diesen oft auch zweimal für Einer- und Doppelportionen) auch einen Knopf zum manuellen An- und Abstellen, dann habe ich das Problem einer genauen Grammation bei timerlosen Mühlen grundsätzlich immer (denn ich kann ja gar nichts Voreinstellen!) und bei Mahlgardänderungen ändert sich sowieso immer überall alles (auch bei der Dosiermühle- und timerlos muß ich, s.o., sowieso immer nach Gefühl dosieren oder umständlich nach der Mahlung wiegen (während die frischen Aromen verfliegen...)).

    Am Ende habe ich aber auch keinen besseren Rat :
    Entweder günstige Gastromühle (also meistens Dosier~) aus z.B. der Bucht, oder, falls es was Neues sein soll, eine direktmahlende Mühle- für meinen Geschmack mit Timer und zusätzlichem manuellen An-/Aus-Knopf.


    Gruß

    Paul
    VFA Expres Torino A Automatic, Sonderausführung mit einstellbarer Präinfusion -- Cunill Mühle "El Café Tranquilo" -- Obel Mühle "Junior" [aka "Roma professional"] und "Globo silenzioso" -- La Pavoni Tua (bald läuft sie wieder...) -- Bodum Stempelkanne -- Kona Kanne Bodum "Santos" -- VFA Expres Pronta 3-gruppig
    Drink Coffee! Do stupid things faster with more energy
    1. Hilfe: Das Kaffeewiki

  6. #6
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Spar dir den Dosierer! Er ist nur interessant, wenn du häufig hintereinander 10 oder mehr Espressi brauchst. Für Einzelfälle kann man ja in ein Glas eine größere Menge vormahlen und dann daraus in den ST schütten.

  7. #7
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    hi,
    auf alle faelle mit dosierer! aber zu diesem thema gibt es threads ohne ende und man muss nicht nochmal alle argumente wiederkaeuen.

    lg blu,
    der frueher muehlen auf "ohne Dosierer" umgebaut hat und heute nicht mehr tauschen wuerde.
    LM Linea, Gaggia Mini & Mazzer Robur & Gene cafe cbr 101
    Kaffeewiki & Röstereien weltweit & Cimbali-HowTos


  8. #8
    Ghoul74 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Hallo,
    hatte beides. Nur noch Dosierer mit (externem) Timer. Vor allem um die Klümpchenbildung zu verhindern. Es gibt zwar 2 oder 3 Direktmahler die ich nehmen würde, sind aber mir zu teuer.
    Gruß,
    Jochen.

  9. #9
    chrismuc ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Mühle mit oder ohne Dosierer

    Danke für die vielen Vorschläge und Kommentare. Es ist nun statt der Casa nun eine Eureka geworden mit Timer, mit der ich nach den ersten Tests gestern ganz zufrieden bin. Es saut noch alles etwas links uns rechts neben den Siebträger und der Esspresso ist noch etwas komisch vom Geschmack her, aber da werde ich wohl noch ein wenig üben müssen.

    Christian

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