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Thema: Zassenhaus

  1. #61
    Raffizack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Wenn das Fett ist brauchst Du eher einen alkalischen Reiniger (Grill&Konvektomatenreiniger z.B.). Zuerst verdünnt anwenden, Konzentration steigern, wenn die gewählte Verdünnung nicht wirkt. Vorsicht, genau wie bei saueren Reinigern, die sind nicht gut für Haut&Augen!
    Oder handelt es sich um Fehler in der Chromschicht?
    Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
    Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.

  2. #62
    Viech ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Hi Raffizack, auf Seite 3 hab ich ein Bild reingestellt. Der rote Kreis zeigt eine Stelle, die sich unter dem Schieber befand und somit nicht den schädlichen Einflüssen ausgesetzt war. Damit sind Fehler in der Chromschicht ausgeschlossen oder?

  3. #63
    Raffizack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Zitat Zitat von Viech Beitrag anzeigen
    Hi Raffizack, auf Seite 3 hab ich ein Bild reingestellt. Der rote Kreis zeigt eine Stelle, die sich unter dem Schieber befand und somit nicht den schädlichen Einflüssen ausgesetzt war. Damit sind Fehler in der Chromschicht ausgeschlossen oder?
    Für mich sehen diese Pickeln nach Fehlern in der Chromschicht aus. Genau kann ich es allerdings nicht sehen. Solche Pickel werden durch agressive Umgebungseinflüsse hervorgerufen (guck Dir mal die verchromten Zierleisten, Türgriffe oder Stoßstangen alter Autos an, die sehen mitunter wie Streuselkuchen aus)
    Im Innenbereich sind die Umgebeungseinflüsse weitaus weniger agressiv als draussen, aber in Küchen, Keller oder Garagen kann es mitunter auch ziemlich feucht sein.
    Der abgedeckte Teil der verchromung ist dagegen vor den Einflüssen besser geschützt und bleibt in einem besseren Zustand.
    Weapons of choice: Isomac Tea und Quickmill Apollo 060.
    Weiterer Krempel: Herdkännchen, Stempelkanne, Porzellanfilter und T 8.

  4. #64
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Gegen fettige Ablagerungen hilft manchmal noch heiße Waschlauge: Einfach einen Teelöffel Vollwaschmittelpulver auflösen. Ist billig und hat man immer daheim.

    Aber ich fürchte auch, dass der/das Chrom wohl "blüht", wenn die Pickel sich auch mit anderen Mitteln nicht haben entfernen lassen - und ich meine damit nicht Clearasil

    Wenn Du die "Unebenheiten" entfernst, entfernst Du auch Teile der Schutzschicht. D.h. die Mühle glänzt erst mal, korrodiert dann aber umso schneller.

    Ich musste das als Kind schmerzhaft lernen, nachdem ich die leicht angerosteten Chromfelgen meines Fahrrads mit Stahlwolle blankgerieben hatte. Irgendwann waren die durchgehend braun

    Viele Grüße

    Stefan

  5. #65
    Viech ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Verstehe, vermutlich sind die Schäden schon in der Chromschicht.
    Kann ich denn fein abschmirgeln und dann wieder einen Korrosionsschutz draufbekommen? Das ist wohl die letzte Möglichkeit.

    Ich hab nochmal ein Bild von der Kurbel gemacht. Da, wo die Mutter draufsitzt ist es schön blank. Die Mühle ist zwar unbenutzt, aber wohl schon alt. Unten drauf steht "made in western germany"...!

    Ich schätze sie stand Jahrzehnte in einer ungemütlichen Umgebung

    Normalerweise sehen die Mühlen aber so nicht aus nach 20 Jahren oder?


  6. #66
    chocmuffin ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Hallo liebe Leser, der Link auf Seite 3 zu Orphanespresso funktioniert nicht mehr. Ist ja auch schon eine Weile her. Ist die Anleitung zum Zerlegen der Zassenhaus denn von jemand übernommen worden? Habe eine Zasso Mokka 496 und möchte das Mahlwerk justieren.

    LG Claus

  7. #67
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    schau mal hier: HAND COFFEE GRINDERS

  8. #68
    chocmuffin ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Klasse S.Bresseau. Der Artikel hat mich auf DIE Idee gebracht. Im "Ratgeber für gebrauchte Handmühlen" habe ich gerade mein Problem geschildert und nicht an DAS Schild gedacht. Vermutlich befindet sich hinter dem Email-Schild mit dem Löwen eine ähnliche Schraube wie auf der Rückseite, die das Mahlwerk im Korpus hält. Werde ich morgen früh mal angehen.

    Danke für den Link und für deinen Rat im Ratgeber.

  9. #69
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    freut mich Viel Spaß beim Basteln!

  10. #70
    chocmuffin ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus

    Vielen Dank noch mal an S.Bresseau für den Link. Dort bin ich dann auch auf den Hinweis gestossen, dass es hinter dem Schild noch eine Schraube gibt. Hier nun mein Bastelprojekt zur Zasso 496:

    Zuerst mal Schild mit Japanspachtel abhebeln. Geht erstaunlich gut, sind nur kleine Nägelchen. Dahinter auch dann die Schraube, die den Mahlkorpus im Gehäuse hält.



    Hier sieht man den Mahlkorpus und das eigtl. Gehäuse. Vor allem der Mahlkorpus ist ganz anders als bei der Zasso 495, die hier bereits mit Bildern vorgestellt und zerlegt wurde. Meine ist nur aus Holz, und das verzieht sich eben mal, wie man weiter unten sieht...



    Auf dem Bild sieht man das Mahlwerk von unten. Die beiden Schlitzschrauben Diagonal halten die beiden Holzplatten zusammen, in denen das Mahlwerk eingespannt ist. Links sieht man gut das abgeplattete Gewinde der Einstellschraube. Wurde hier auch bereits beschrieben, wie man dieses abflexen kann, um den Korpus des Mahlwerks zu öffnen.



    Das Mahlwerk ist über den Bügel in der Höhe und somit im Mahlgrad verstellbar. Hier sieht man die Feder auf der gegenüberliegenden Schraube. Sie ist noch intakt.



    Hier ein Bild seitlich, oben die Rändelschraube zum Einstellen des Mahlgrades und das "emaillierte" Blech. Auch bei mir ist die weisse Beschichtung abgesplittert. Habe sie komplett entfernt. Ging so eigtl. ganz gut. Was man hier aber ganz klar sieht ist der Spalt zwischen den beiden Holzplatten. Hier scheint sich das Holz verzogen zu haben, wodurch die Mühle geeiert hat.











    Die beiden Holzteile mit Schraubzwinge fixiert. Mahlwerk dabei ordentlich angezogen, so dass es sich gerade noch drehen lies. Neue Schraube gesetzt. Und auch wenn das jetzt nicht gerade eine Meisterleistung war - aber das Ergebnis war echt der Hammer. Sehr fein und homogen, fast zu fein...

    Geändert von chocmuffin (27.02.2012 um 21:13 Uhr)

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