Hallo zusammen
Nachdem ich mir jetzt einige Mokkamühlen aus der Bucht gefischt habe und damit experimentiere, habe ich ein paar Fragen zur Gesto-Mühle, der kugelgelagerten. Ich habe im Kaffee Wiki die Erläuterungen zur Einstellung des Mahlgrads gelesen, aber bin noch nicht ganz im Bilde. Beim Versuch, den Mahlgrad zu lockern, war das kein Problem und ich konnte bei der Gelegenheit das zutagetretende Kugellagerchen gleich fetten. Beim umgekehrten Weg, mehr Feineinstellung, also "stramm ziehen", habe ich es nur geschafft, indem ich mit einem Schraubenzieher im Einfüllschacht das Mahlwerk blockiert habe und dann die Rändelschraube mit einer Rohrzange verstellt habe. Das ist nicht gerade die feine Art, und ich möchte auf Dauer weder die Klingen im Mahlwerk zerstören noch die Rändelschraube optisch zerstören. Meine Frage: besteht die Rändelschraube/ Mutter aus zwei separaten Schrauebn, die gegeneinander gekontert sind und also zu lösen sind? Das würde ein Gewaltakt, ich habe es mal vorsichtig und vergeblich versucht...
Ansonsten noch dies: wie das Bild unten zeigt, fehlt bei der Lade unten links die Blechfeder zur Führung der Lade. Gibt es so etwas noch zu kaufen oder hat jemand so ein Teilchen noch zu Hause? Es ist Dutzendware, die auch bei Zassenhaus, Dienes etc. Verwendung findet.
Und zum Schluß die Frage, ob man bei den Mühlen von Zassenhaus oder Dienes, so wie bei der Gesto, ebenso die Kurbel herunterschrauben kann? Ich dachte immer, daß die fest angeschweißt sind.
Im übrigen habe ich hier jede Menge gelernt und umgesetzt. Vor allem, daß eine fein mahlende Mühle, welcher Art auch immer, und ein röstfrischer Kaffee fast noch wichtiger sind als eine Super-Espressomaschine. Mein teurer Vollautomatenespresso ist wirklich Klassen schlechter als der handgemachte Espresso mit einfacher Ausstattung. Grüße Carauli
Ich bin gespannt, was ihr sagt.
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