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  1. #1
    schlotinjo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Hallo,

    Ich als "Neuling" habe eine blöde Frage (auf die ich beim Suchen auch noch keine Antwort gefunden habe (sollte ich was übersehen haben und unnützerweise einen Thread eröffnet haben, dann tut es mir leid)).

    Also nachdem ich hier schön länger sehr begesitert mitelese und mitlerweile stolzer Besitzer eine Gaggia Classic bin, suche ich nun nach einer adäquaten Mühle. Ein Direktmahler solls sein, alles andere wäre ja beim Privatgebrauch unvorteilhaft. Die Demoka ist raus(wegen der Sauerei...), und ich überlege ne Ascaso i-mini oder vllt die Iberital Challenge zu nehmen. Gerade las ich in einem Thread, dass Kegelmahlwerke ja nicht so gut sein sollen, weil da immer Kaffe hängen bleibt und zumindest das zuerstgemahlene Mehl nie frisch ist. Nun überlege ich wieder eine mit Scheiben zu nehmen. So, bei der Ganzen Überlegerei, kam mir nun folgende Frage:


    Wie dosiere ich bei einem Direktmahler die Esprossomenge von +-7g bzw. +-14g?

    Klar, es gibt welche mit timer, aber der soll ja nicht so gut sein(zb bei der Iberital), aber es gibt ja genügend ohne Timer, udn da frage ich mich, wie man da die Megen dosiert....wie macht ihr das.....nach Gefühl???

    Ich denke, die Frage ist irgendwie blöd, aber mir fällt da schnell auch keien Antwort, darum verzeiht einem Neuling seien Unwissenheit udn antwortet! Danke!

  2. #2
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    die bezugsdauer für die gewünschte menge musst du selber herausfinden,

    danach kannst du eine digitale eieruhr oder ähnliches benutzen oder die mühle über einen fototimer ansteuern

    gruß, galgo
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    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  3. #3
    Kaffemeister ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Moin.
    also die kaffeemenge hat man nach einer gewissen eingewöhnung im Gefühl...man sieht es...man wiegt es in der hand ab...
    ich hab ne demoka, rumgesaut hat da noch nie etwas...ich weiß nicht was ich "falsch" mache, aber die vielbeschworenen kaffekrümel die aufgrund irgendwelcher statischen aufladungen durch die küche fliegen, finden bei mir nicht statt...alles gut und durchaus reinlich.
    bei der demoka m203 t hast du nen timer. einmal eingestellt auf die korrekte menge gibts keine probleme mit mehr- oder mindermengen.
    mag sein, dass es bei leuten mit ständig wechselnden sorten umständlich ist - ich finds durchaus praktisch.
    ansonsten gilt das mantra "üben.üben-üben!"
    espressomachen ist nicht wie tütensuppe

    gruß, kaffemeister

  4. #4
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Hallo,
    du kannst nach Gefühl mahlen oder für dich die Sekunden zählen. Mahle einfach mal etwas ins Sieb und wiege dann die Menge ab, dann bekommst Du dafür ein Gefühl. Dann kannst Du nach dem Geschmack gehen.

    Wenn Du beispielsweise ein 14g Sieb hast, dann kannst Du es auch vollmachen und dann abstreichen. Dann hat man ca. 14g. Ich wäre da nicht zu genau.
    Wenn doch, dann kannst Du dabei die Menge noch beeinflussen in dem Du mit einem gebogenen Finger abstreichst oder in dem Du eine kleine Kuppel auf das Sieb streichst.

    Gruß
    Christian
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  5. #5
    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Wenn Du es wirklich genau haben möchtest, kauf Dir eine Feinwaage und messe ab. Man muss das nicht ewig und immer machen, aber es hilft die menge einzuschätzen. Und 1 Gramm Unterschied kann auch einen enormen Unterschied in der zubereitung machen.

    Gruss, Alexander
    Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
    ----
    Derzeit: Omcafe "Perla"; Olivier "No. 4"; HitList: No. 4; Manaresi 90/10; Omcafe Extrabon

  6. #6
    Vincent Kluwe-Yorck ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Zitat Zitat von Kaffemeister Beitrag anzeigen
    Moin.
    also die kaffeemenge hat man nach einer gewissen eingewöhnung im Gefühl...man sieht es...man wiegt es in der hand ab...
    ich hab ne demoka, rumgesaut hat da noch nie etwas...ich weiß nicht was ich "falsch" mache, aber die vielbeschworenen kaffekrümel die aufgrund irgendwelcher statischen aufladungen durch die küche fliegen, finden bei mir nicht statt...alles gut und durchaus reinlich.
    bei der demoka m203 t hast du nen timer. einmal eingestellt auf die korrekte menge gibts keine probleme mit mehr- oder mindermengen.
    mag sein, dass es bei leuten mit ständig wechselnden sorten umständlich ist - ich finds durchaus praktisch.
    ansonsten gilt das mantra "üben.üben-üben!"
    espressomachen ist nicht wie tütensuppe

    gruß, kaffemeister
    Alles, was gesagt werden muss, hat Kaffeemeister bereits gesagt - und mit diesem Hilfsmittel übt man, bis man's kann:



    Ich fülle die Bohnen in das Sieb, weil ich portionsweise mahle. Früher habe ich mit dem Direktmahler in das Sieb gemahlen und gewogen. Und im Laufe der Zeit entwickelt man ein so gutes Augenmaß, dass man die gewünschte Menge auf 1 bis 2 Zehntel genau trifft! (Der Timer links hat mit dem Mahlen nichts zu tun - er liegt nur zufällig im Bild, weil er immer da liegt.)

    P.S. Ich habe irgendwo gelesen, dass es äußerst hilfreich sein soll, die SuFu zu bemühen - in meinem Mühlenthread z.B. habe ich den Lernprozess exakt beschrieben!
    Geändert von Vincent Kluwe-Yorck (03.10.2009 um 21:50 Uhr)
    Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!

  7. #7
    plempel ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Ich denke, die Frage ist irgendwie blöd,
    Nein, ist überhaupt nicht blöd. Beschäftigt mich auch immer wieder.

    Also mich irritiert diese teilweise lässige Art der Kaffeemengendosierung schon etwas: Da wird auf der einen Seite um Temperatur- und Drucknuancen gefeilscht, werden Praeinfusionsschaltungen gebaut, Düsen angepasst, Charts ausgewertet usw. usw. und dann wird mal eben kurz geschätzt, wieviel Pulver in den ST soll oder irgendwelchen Eieruhrtimern vertraut.
    Ich - als alter Hasenfusswäger - stelle fest, erforderliche Mahldauer und Mahlgutmengenoptik () können sich doch häufig ändern. Was macht Ihr denn, wenn Ihr nach dem Tampen merkt, es war zu viel oder zu wenig Pulver? Rauskratzen? Nachfüllen? Oder Schwamm drüber? (Ich glaube diese Frage habe ich schön öfter gestellt. Antworten gibt's da keine. )
    Schätzen würde ich mich nicht trauen - da müsste ich erst täglich mindestens 100 Kaffees machen, um da einigermassen sicher zu sein. Dann erst, und erst dann würde ich mich trauen, den Begriff "Reproduzierbarkeit" hier reinzuschreiben.

    Lange Rede - gar kein Sinn: Ja! Als Einsteiger so lange wie möglich mit Waage arbeiten. Weniger Lässigkeit oder Coolness ist da oft mehr. Wir Amateure mit unseren 4 Kaffees verteilt auf den Tag brauchen da doch Jahrzehnte, um von Pulvermengenroutine sprechen zu können. Da gibt es so viele Fehlerquellen beim Kaffeezapfen, warum bitteschön soll man die Fehlerquelle "Mengentoleranz" nicht ausschliessen? (Länger dauert's übrigens mit Wiegen auch nicht.) Wie König Cole sagt: " 1 Gramm can make the difference!" Aber das soll und kann jeder machen wie er will.

    Dann hat man ca. 14g. Ich wäre da nicht zu genau.
    also die kaffeemenge hat man nach einer gewissen eingewöhnung im Gefühl...man sieht es...man wiegt es in der hand ab...
    Na prima. "Man wiegt es in der Hand ab." Also, nichts für ungut ...

    Gruss
    Plempel

    ... und entschuldige mich gleich profülaktisch bei allen Supersensorikern, die sehen, fühlen und hören, ob das ein oder andere halbe Gramm zuviel oder zu wenig im Siebträger liegt. Ich schmecke das nur. Hinterher. Vielleicht ...
    Oscarchen & Macinacaffe Lux :: Schneid Pinoro & Costa Rica :: DeLonghi EAM 3000

  8. #8
    awild ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Zitat Zitat von plempel Beitrag anzeigen
    Also mich irritiert diese teilweise lässige Art der Kaffeemengendosierung schon etwas: Da wird auf der einen Seite um Temperatur- und Drucknuancen gefeilscht, werden Praeinfusionsschaltungen gebaut, Düsen angepasst, Charts ausgewertet usw. usw. und dann wird mal eben kurz geschätzt, wieviel Pulver in den ST soll oder irgendwelchen Eieruhrtimern vertraut.
    [...]
    Als Einsteiger so lange wie möglich mit Waage arbeiten. Weniger Lässigkeit oder Coolness ist da oft mehr. Wir Amateure mit unseren 4 Kaffees verteilt auf den Tag brauchen da doch Jahrzehnte, um von Pulvermengenroutine sprechen zu können. Da gibt es so viele Fehlerquellen beim Kaffeezapfen, warum bitteschön soll man die Fehlerquelle "Mengentoleranz" nicht ausschliessen? (Länger dauert's übrigens mit Wiegen auch nicht.)
    Plempel, du sprichst mir aus der Seele! Danke!

    Ich möchte dich hiermit Deine Ernennung zum Ehren-Hasenfusswäger vorschlagen!

    LG Andreas
    wild caffè
    Fairer Kaffee. Feine Kost.

    Südwestkorso 63. 12161 Berlin
    Bosco Sorrento 2 |
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    & Obel DSQ

  9. #9
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Zitat Zitat von plempel Beitrag anzeigen
    ... und entschuldige mich gleich profülaktisch bei allen Supersensorikern, die sehen, fühlen und hören, ob das ein oder andere halbe Gramm zuviel oder zu wenig im Siebträger liegt. Ich schmecke das nur. Hinterher. Vielleicht ...
    Ich schmecke das Gramm mehr oder weniger nicht mal hinterher, denn es könnte ja auch an der Temperatur liegen, dass der Espresso etwas anders schmeckt als der vorherige. Es ist mir auch wurscht, solange er trinkbar ist. Wenn ich immer gleich schmeckenden Kaffee wollte, hätte ich mir ein Kapselgerät gekauft.
    Es amüsiert mich höchstens, wenn ich Diskussionen verfolge, wie man am besten Brühtemperaturen auf 1/10 Grad genau hinbekommt oder den Brühdruck auf exakt 9,5 bar mit einem Baumarktmanometer einstellen kann und andererseits die Kaffeemenge im Sieb durch Abschätzen einstellt. Jedem das Seine!

    Nun aber noch zu einer Unklarheit des Thread-Stellers:
    Auch in Mühlen mit Scheibenmahlwerk bleibt eine Restmenge Kaffeemehl in der Mühle. Es ist weniger die Art des Mahlwerks als vielmehr die Konstruktion des Mahlraumes und Auswurfs, das die Restmenge bestimmt. Es sind meist die teueren Mühlen, die hierbei besser wegkommen. Die neue Vario, so habe ich jedenfalls aus den vielen Beiträgen hier entnommen, soll nur eine sehr geringe Restmenge Kaffeemehl zurückhalten.

  10. #10
    Dale B. Cooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Dosierung der Espressomenge bei "Direktmahlern"

    Absolut richtig,

    man KANN mit Augenmaß und Erfahrung arbeiten, aber spätestens wenn man auch noch gelegentlich die Bohnen ändert, wird man feststellen, dass man dann ein wenig im Blindflug unterwegs ist. Das ist aus meiner Sicht auch absolut unproblematisch, aber harmonisiert nich mit 0,1°C Temperaturstabilitätgefeilsche.

    Im übrigen möchte ich einmal sehen, wie jemand - wohlgemerkt bei unterschiedlichen Bohnen - immer auf +/- 0,1g genau mit Augenmaß und reproduzierbar dosiert. Ich bezweifele, dass das machbar ist. Die Kaffeemehldichte ist bei meiner Maschine dafür auf jeden Fall zu sortenspezifisch.

    Genausowenig wie ich denke, dass man 0,5° Temperaturunterschied reproduzierbar heruasschmecken kann.

    Grüße,
    Dale.

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