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  1. #1
    cab
    cab ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Doser vs. direkt?

    Drei Maschinen sind noch im Rennen für meine Neue und da frage ich mich gerade, ob es besonders schlau ist, eine Maschine mit Dosierer zu haben (z.B. Mazzer Mini Manuale). Ist es nicht so, dass man hier eigentlich immer Kaffee aus "abgestandenem" Pulver zieht?

    Christian


    PS: Wen's interessiert: Es wird entweder Ascaso i-mini, Eureka MCI-TM oder Mazzer Mini Manuale (eigentlich muss ich mich nur noch für eine Preisklasse entscheiden
    B.F.C. Levetta / Mazzer Mini-E/B / Lucaffee Piccolo & Dolce

  2. #2
    Dale B. Cooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Moin,

    ja, daher ist der Dosierer nicht so besonders beliebt bei Privatleuten, es sei denn sie stehen auf das Geklacke... Dann wird das Teil gerne einfach zum Umrühren verwendet und genau die passende Menge Kaffee gemahlen. Die Dosierung muss dann aber anders stattfinden und es wird immer der Dosierer leergemahlen. Wer's mag..

    Grüße,
    Dale.

    Wenn Du ne imini suchst: [V] Ascaso I Mini konisch schwarz - in HH

  3. #3
    EleMac ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Wer nicht den ganzen Tank kontinuirlich den Dosierer leertrinkt, sollte sich imho tatsächlich einen Direktmahler überlegen.
    Ich hab nach einem anfänglichen Fehlkauf in einem für mich besonders wichtigen Test meine Lieblingsmühle unter den für mich bezahlbaren Direktmahlern gefunden. Es gibt manche, die das nicht von alleine fallende Pulver aus der Mühle mit einem oder klopfen, kippen oder auskratzen herausholen. Auch ne gute Möglichkeit. Oder direkt nur abgewogene Mengen einwerfen. Ist mir persönlich zu kompliziert. Ich hab zum Test nach dem Mahlen einfach die Mühle auf den Kopf gestellt und gerüttelt und gemessen, wie viel Pulver nicht ausgeworfen worden ist. Und deshalb meine erste neue Mühle direkt am nächsten Tag wieder umgetauscht. Bei der 2ten durfte ich den Test im Laden machen. Vielleicht deshalb, weil die mehr als doppelt so teuer war. Das Ergebnis war für mich absolut zufriedenstellend. Vielleicht findest du einen Laden die dich das probieren lassen oder hier im Forum Erfahrungen, wie viel Restmenge in den Mühlen deiner Wahl bleibt. Aus meiner Sicht neben der Qualität des Mahlgutes ein ganz wichtiger Punkt.
    LM GS3 MP; Elektra Mini (Bj.93), Elektra Maxi (Bj. 89), TamperBell; Macap MD4; Mahlkönig Vario; Gene CBR-101

  4. #4
    koelscher-jung ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Ich sehe das auch ganz pragmatisch: Den Doser mußt Du immer sauber machen, beim Direktmahler brauchst Du das nicht. Ansonsten haben die Vorredner alle Nachteile genannt... andererseits, "Geklacke" ist auch was schönes.
    *** Rocket Cellini Evoluzione, WMF-French-Press *** Mazzer Mini A, Zassenhaus Brasilia *** Gene CBR 101 ***


  5. #5
    cab
    cab ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Ok! Dann hat sich die Mazzer damit erledigt.
    Ich frag mich nur, warum nicht schon jmd. auf die Idee gekommen ist, da irgendwo ne Waage einzubauen und Dosierung oder die Timersteuerung durch ne Gewichtssteuerung zu ersetzen, das wurde aber schon woanders diskutiert und muss ich wohl selbst bauen

    Christian
    B.F.C. Levetta / Mazzer Mini-E/B / Lucaffee Piccolo & Dolce

  6. #6
    Barista ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Wenn ich mir den Espressomühlenmarkt ansehe, fällt schon sehr deutlich auf, dass der Trend eindeutig in Richtung Direktmahler geht.
    Ich denke, beim Dosierer hat man einfach recht lange an einer Tradition festgehalten, die begründet wurde, als eine elektronische oder mechanische Zeitsteuerung aufwändiger und teurer als ein mechanischer Dosierer war. Das Problem der Dosierung war gelöst,lange Zeit hat sich niemand mehr Gedanken darum gemacht und es wurden halt Dosierer an Mühlen gebaut.
    Jetzt ist die elektronische Steuerung nur noch ein Minimalaufwand und die Hersteller merken dazu, dass der Direktmahler unbestreitbare Vorteile hat.
    Ich denke, dass der Anteil an Dosierermühlen immer geringer werden wird.
    Beim Neukauf einer Mühle würde ich daher auch auf jeden Fall zu einem Direktmahler greifen, zumal mittlerweile eine wirklich gute Auswahl in allen Preisbereichen vorhanden ist.

  7. #7
    osti ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    nun, mit nem passabeln Fototimer ist eine Mühle mit Portionierer auch eine sehr gute Alternative. Über den Fototimer mahlt man genau die benötigte Menge in den Portionierer und mit 3-4mal betätigen des Hebels landet das Mahlgut im Siebträger. Hat den Vorteil, dass man schon mal die Portion für den nächsten Shot vormahlen kann bzw man hat die Hände für andere Sachen frei. Ebenfalls wird das Mahlgut schon mal schön durchgemischt, Klumpen etc sind überhaupt kein Problem dadurch.

    Sowohl Direktmahler als auch Mühlen mit Portionierer haben ihre Vorteile... ich habe beides und beide sind auf ihre Art praktisch.

  8. #8
    EleMac ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Vielleicht gab es dazu schon früher ein Mal einen Thread, den ich nicht kenne. Ich denke aber, dass Wiegen des Siebträgers mit Kaffeepulver nicht genau genug funktionieren wird.
    Ich hab schon aus Mühlen genügend Mehl für einen Doppio rausgeklopft (die ich dann ja auch direkt umgetauscht habe). Zwischen dem Mahlen des Kaffees und dem Eintreffen und Austarieren am Siebträger ist so viel Verzögerung und gemahlenes Kaffeepulver im Spiel, das es imho nicht gut funktionieren wird. Dann doch besser die Bohnen vorher abwiegen oder mit einem passenden Kaffeelot 7 bzw. 14 g passend genau einwerfen. Das ist günstig und supergenau. Trotzdem darf die Mühle dann keine "dicken Backen" haben, in denen 1-2 Bezüge gebunkert werden. Wer will die Mühle schon nach jedem Mahlen zum Entleeren in der Luft rotieren lassen oder den morgens gemahlenen Kaffee erst am Abend trinken.
    Oder schau nach einem timergesteuerten Direktmahler. Damit solltest du, die richtige Einstellung vorausgesetzt, die eingestellte Kaffeemenge (bei gleich bleibendem Mahlgrad) +-0,5 Gramm treffen können.
    LM GS3 MP; Elektra Mini (Bj.93), Elektra Maxi (Bj. 89), TamperBell; Macap MD4; Mahlkönig Vario; Gene CBR-101

  9. #9
    willcrema ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Zitat Zitat von EleMac Beitrag anzeigen
    (die ich dann ja auch direkt umgetauscht habe).

    soso Du bist also ein Direktumtauscher


    sollen ja auch groß im kommen sein
    bezzera bz 07 -compak k3 touch
    dc evolution - casadio istantaneo

    Bei Fragen rund um den Kaffee
    www.kaffeewiki.de

  10. #10
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doser vs. direkt?

    Sicherlich eines der am meisten diskutierten Themen.

    Aus meiner Sicht funktionieren alle Lösungen mehr oder weniger gleich gut.

    Eine Dosierermühle kann man sogar nach Zeitgefühl relativ gut für Portionsmahlungen nutzen. Den großen Vorteil hat man dann, wenn Beusch im Hause ist und man mehrer Espressi ziehen will. Das "Bottleneck" sind nach meiner Erfahrung die Mühlen.

    Bei den Direktmahlern sollte man m.E. darauf achten entweder "on demand" mahlen zu können oder eine Nachmahlfunktion zu haben. Selbst bei hochwertigen Mühlen muss man bei Sortenwechseln oft auch den Timer nachjustieren oder manuell nachmahlen.

    Gruß

    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

    LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
    Demoka 203 + Mazzer SJ + Mazzer Mini M
    I-Roast

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