Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    nubicola ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard erfahrungen mit motorzerlegung?

    guten abend,

    gibt es beim zerlegen des motors irgendwas spezielles zu beachten?
    es handelt sich um den motor einer anfim lan. der motor ist in ordnung.
    es gilt nur eine reinigung durchzuführen.
    besteht die gefahr die justierung der achse zu verstellen?



    nach öffnen der schrauben müsste man eigentlich die beiden gehäuseteile einfach abziehen können?
    danke im voraus

    gruß
    nubicola
    in verwendung: gaggia cc / pavoni pro // zassenhaus 156 / gesto || in bearbeitung: saeco chic / rega 2000 (astoria hh) // rancilio md 50 / anfim / mazzer major

  2. #2
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: erfahrungen mit motorzerlegung?

    Zitat Zitat von nubicola Beitrag anzeigen
    gibt es beim zerlegen des motors irgendwas spezielles zu beachten?
    es handelt sich um den motor einer anfim lan. der motor ist in ordnung.
    es gilt nur eine reinigung durchzuführen.
    besteht die gefahr die justierung der achse zu verstellen?
    nach öffnen der schrauben müsste man eigentlich die beiden gehäuseteile einfach abziehen können?
    Hi
    wie immer im Leben: es kommt darauf an...

    Der Motor hat vermutlich keine Kohlen, so daß das Gefummele beim Wieder-Zusammenbau entfällt.
    Die "Achse" (Rotor-Welle) steckt an beiden Enden in Kugellagern und wird so fixiert: i.d.R. gibts da nix zu verstellen. Das Axialspiel wird durch Beilegescheiben festgelegt.

    Eine Reinigung würde ich mir schenken: außer Staub kann da nicht viel drin sein. Durchblasen mit Pressluft genügt vollkommen.

    "Fritzz"

    Ah ja - einige Threads weiter unten finde ich den Grund für deinen Wunsch:
    kaffeefalle - mausemühle

    Dann kann ich deinen Wunsch nachvollziehen...

    Bau die 4 Gewindestangen ab und zieh das Gehäuse vorsichtig auseinander - beachte dabei die "Unterlegscheiben" auf den Wellenenden: welche / wieviele Scheiben am jeweiligen Ende (es müssen keine verbaut sein, können aber vorhanden sein)

    Nach Reinigung wieder zusammenbauen: Schrauben zunächst nur ohne Werkzeug anbringen und überprüfen, ob sich der Rotor wieder leicht dreht. Dann erst -nicht zu fest!- wieder mir Schlüssel anziehen.

    PS:
    1 Thread hätte genügt...

  3. #3
    nubicola ist offline Erfahrener Benutzer
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    204

    Standard AW: erfahrungen mit motorzerlegung?

    hallo fritzz, danke dir für deine ausfühliche antwort.

    hatte zwischenzeitlich schon mal die 4 schrauben offen, jedoch ließ sich keines der beiden gehäuseteile abziehen oder bewegen. darauf mit einem hämmerchen herumzudengeln war mir nicht geheuer.
    also habe ich zunächst alles störende heraus operiert, dann unter mithilfe eines strohhalms ausgesaugt (macht zwischendurch tolle geräusche). dann noch mit wattestäbchen und isopropanol behandelt.

    mittlerweile weiß ich gar nicht mehr ob ein öffnen zum ziel führen würde, da der verwesungsgeruch nicht mit herkommlichen mitteln wegzubekommen ist. scheinbar sind dafür eiweißmoleküle verantwortlich, die sich einfach festsetzten. ermittle momentan bezüglich einer behandlung mit ozon. wie ich las zersetzt das dritte schwach gebundene sauerstoffatom des ozon (O3) geruchsstoffe. wird zum beispiel zur umwandlung eines raucherzimmers in ein rauchfreies verwendet. habe sogar schon eine autowerkstatt ausfindig gemacht, die innenkabinen von raucherautos mit ozon behandelt. vielleicht steigen sie drauf ein den motor und das obere alugußteil einfach auf die fußmatte dazuzulegen. hmm?

    bissl ärgerlich ist das ganze schon. bzw echt pech. habe die mühle um 30 euronen bekommen. eigentlich in echt gutem zustand. das da eine maus drinnen war konnte niemand wissen...

    gruß nubicola
    Geändert von nubicola (21.12.2009 um 17:05 Uhr) Grund: fehler entdeckt
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  4. #4
    Ski_Andi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: erfahrungen mit motorzerlegung?

    Moin,

    normalerweise ist der Motor gut zu zerlegen. Zumindest bei mir gingen die zwei die ich interessehalber geöffnet habe.

    Die üblichen Mühlenmotore haben keine Bürsten und sind daher nicht mit Kohlestaub versaut.
    Die beiden Gehäuseschalen sitzen aber oft straff auf dem Stator. Darum sollten einige leichte Hammerschläge auf die Unterschale rundherum das Gehäuse lösen.
    Ich meine auch, dass Du zumindest den Stator in Alkohol einlegen und reinigen kannst. Danach evtl. im Ofen bei ca. 50-60° ausheizen.

    Am Käfigläufer sitzen ja die Kugellager. Wenn Du die nicht mit Scheibenabzieher abziehen willst ist das Einlegen in Lösemittel nicht möglich, da die Lager entfettet werden. Evtl. kanns Du aber mit einem kleinen Gefäß den Läufer so einlegen, dass die Lager trocken bleiben.
    Maschinen: Fiorenzato Fenice, WEGA Antares E61.
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