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  1. #1
    supprimus ist offline Neuer Benutzer
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    Frage Zassenhaus Heidelberg - Defekt?

    Hallo liebe Kaffee-Netzer,

    hab seit kurzem auch aufgrund der guten Informationen hier (Vielen Dank dafür!) eine Zassenhaus Heidelberg und beobachte folgendes:
    Auch bei kräftigem Tampern läuft mein Espresso tendenziell eher zu schnell aus dem Siebträger, selten kriege ich es hin, dass er zu langsam läuft.

    Mit der Einstellung des Mahlgrades an der Zassenhaus bin ich aber in einem Bereich, wo beim Mahlen ratschende Geräusche zu hören sind. Diese treten immer an der gleichen Kurbelstellung auf; die Position der Einstellschraube ist, vom blockierenden des Mahlwerks aus, ungefähr knapp eine Umdrehung zurück.
    Ich habe so meine Zweifel, ob das normal und auf Dauer für das Mahlwerk förderlich ist. Möglicherweise ist der bewegliche Teil des Mahlkonus nicht ganz rotationssymmetrisch gelagert, oder nicht hinreichend präzise geführt (?!?).
    Hat das noch jemand beobachtet? Wie weit habt Ihr die Einstellschraube herausgedreht?
    Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen, Hinweise und Tipps!

    Viele Grüße, supprimus
    BZ07 + MK Vario (Backup: Zassenhaus Heidelberg)
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  2. #2
    DaPetra ist offline Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus Heidelberg - Defekt?

    Hallo,

    wenn alles klappt, dann habe ich Mitte der Woche die gleiche Kombi wie du hier am laufen.

    Habe jetzt mal zur Funktionskontrolle meine Mühle wie du eingestellt und es ist auch bei meiner so, dass sie an einer Stelle scheinbar ohne Kontakt läuft.
    Bin dann mit der Einstellung so weit zurück gegangen (viertel Umdrehung) und habe dann mal von unten ins Mahlwerk gesehen und beobachtet, dass die Mahlscheibe nicht ganz rund läuft.

    Sobald ich aber Bohnen einfülle, ist diese Leerlaufstelle nicht mehr bemerkbar und das Kaffeemehl ist konstant fein gemahlen.

    Gruß DaPetra

  3. #3
    -Roman- ist offline Benutzer
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    Standard AW: Zassenhaus Heidelberg - Defekt?

    Zitat Zitat von supprimus Beitrag anzeigen
    Hat das noch jemand beobachtet? Wie weit habt Ihr die Einstellschraube herausgedreht?
    supprimus
    Hallo supprimus,

    ich habe eine alte Mokkamühle die ich echt gern mag und die runde Form finde ich sehr praktisch beim Umfüllen in den Siebtäger. Da meine aber nicht (mehr) ausreichend fein mahlt (selbst wenn die Mahlkegel leicht schleifen), hatte ich mir die Heidelberg bestellt, die explizit als Espressomühle angeboten wird.

    Nach wenigen Tagen ist sie dann auch gekommen und hatte genau das gleiche Problem wie Deine. Also beim Shop angerufen, Problem beschrieben und gebeten mir Ersatz zu schicken. Die nette Dame am Telefon hatte ich gebeten bei der Ersatzmühle die Einstellschraube komplett zuzumachen dann langsam zu öffnen und mir eine zu schicken, bei der das Schleifen relativ gleichmäßig ist. Wenige Tage später kam die Ersatzmühle. Nach dem Auspacken der neuen Mühle habe ich sofort mit den Fingern an der Achse gedreht und tatsächlich das schleifen war ganz leicht und relativ gleichmäßig. Also ich völlig happy in die Küche und Bohnen in die Mühle...
    ... Kurbel drauf und nach den ersten Umdrehungen genau das gleiche Problem, Schleifen auf einer Seite, Freilauf auf der anderen. Bei beiden Mühlen, ist das Problem nur aufgetreten, wenn die Kurbel aufgesteckt war.
    Auch wenn die Führung an der Kurbel mit dem eingebauten Kugellager auf den ersten Blick recht pfiffig wirkt, scheinen zumindest einige der Mühlen nicht ganz exakt gearbeitet zu sein. Ich habe beide zurück geschickt (und warte jetzt seit Dezember auf mein Geld, aber das ist ein anderes Problem ).

    Ich war vor einer Woche in einem Küchenfachgeschäft, wo ich die Mühle zufällig hab stehen sehen. Die habe ich aus reinem Interesse auch mal ausprobiert. Auch das gleiche Problem.

    Um Dir aber dennoch etwas Hoffnung zu machen. Ich habe die erste Mühle über eine Woche verwendet und hatte den Eindruck, dass das ungleichmäßige Schleifen weniger wird. Jetzt kann es daran liegen, dass sich des Mahlwerk mir der Zeit etwas ausrichtet... (oder abnutzt...)

    Auch wenn mir die Mühle optisch immer noch gut gefällt und ich gerne eine neue runde Handmühle hätte, ich würde mir die Heidelberg nicht mehr kaufen.

    So weit meine Erfahrungen mit der Zassenhaus Heidelberg.

    Beste Grüße
    -Roman-
    - Gaggia Baby Class -
    - Graef Kaffeemühle CM 80 -
    - Mokkamühle Original Dienes PE DE -

  4. #4
    supprimus ist offline Neuer Benutzer
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    Beitrag AW: Zassenhaus Heidelberg - Defekt?

    Hallo

    und Danke für Eure Antworten!

    @Roman: Das Kugellager ist ein interessanter Ansatzpunkt - es kommt mir nämlich so vor, als ob sich das Geräusch verstärkt oder abschwächt, wenn man auf das Kurbelende beim Drehen etwas Kraft nach oben bzw. unten ausübt. Das deutet darauf hin, dass Schleifen von der Welle beeinflusst wird.

    Ich werde mal eine Stelle am Lager markieren, und schauen ob die Position der Schleifstelle mit der Position der Markierung korreliert.

    VG, supprimus
    BZ07 + MK Vario (Backup: Zassenhaus Heidelberg)
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