Mazzer: Schwergängigkeit der Mahlgradverstellung
In vielen Threads haben sich User über die Schwergängigkeit der Mahlgradverstellung bei ihren Mazzers beklagt. Man liest sogar von "nötigen Hammerschlägen" auf den seitlichen Verstellhebel - oh Gott. Ich kann das nicht im geringsten bestätigen, habe aber einen Verdacht, woran es liegen könnte.

Ich halte es aus geschmacklichen Gründen für unerlässlich, die Mühle regelmäßig zu reinigen, um sie von altem, ranzig werdendem Mahlgut zu befreien. Was jeder User unter regelmäßig versteht, unterliegt natürlich der persönlichen Beurteilung - in meinem Fall bedeutet das: 1x in der Woche.
Und im Zuge dieser Reinigung sollte man auch die Gewindegänge des Schraubkranzes äußerst gründlich ausbürsten. Die Gewinde sind extrem präzise gedreht und passen mit saugendem Sitz. Und zwar so präzise, dass beim Drehen auch ohne jede Schmierung eine Art "Fluid"-Dämpfung entsteht. Und diese Präzision sorgt dafür, dass sich der Mahlkranz zwar nur mit einigem Druck, aber ohne jeden Kraftaufwand verstellen lässt. Das ist auch nötig, damit sich der Mahlgrad nicht von allein verstellen kann.
Mein Verdacht ist nun, dass die User, die sich über die Schwergängigkeit beklagen, die Mühle nicht ausreichend pflegen. Ich vermute, dass bei diesen Mühlen einfach nur die Gewindegänge mit altem Mehl verdreckt und verklebt sind und dadurch die Leichtgängigkeit beeinträchtigt wird. Klar, dass bei so einem hochpräzisen Gewinde jedes Staubkorn hinderlich ist.
Fazit: Besser pflegen, damit das Vergnügen ohne schweißtreibende Trübung bleibt!
Geändert von Vincent Kluwe-Yorck (28.02.2010 um 18:14 Uhr)
Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!
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