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01.03.2010, 21:12
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Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Ich besitze schon seit nunmehr 5 Jahren eine La Pavoni Professional Lusso. Weil ich es noch nicht besser wusste, habe ich den Kaffee bisher nur gemahlen gekauft  Letzte Woche bekam ich von Arbeitskollegen Kaffeebohnen geschenkt (Hochland-Kaffee) und kramte unsere 30 Jahre alte Krups-Schlagmessermühle aus dem Keller. Zu meinem Glück funktionierte sie auch noch 
Das Ergebnis war so gut, dass ich meiner Pavoni jetzt eine ebenbürtige Mühle gönnen will.
In diversen Onlineshops fangen die in diesem Forum als Einsteigermodelle angepriesenen Mühlen ungefähr bei 160 Euro an. Nach oben hin scheint es wohl keine Grenzen zu geben. Die Unterschiede in Material (Plastik <> Chrom), Größe, Leistung und Funktion sind den Datenblättern zu entnehmen, aber wie sieht es mit der Qualität des Kaffeemehls aus?
 Könnte ein normal Sterblicher im Blindtest einen Unterschied zwischen einer z.B. Ascaso i-mini zu einer Mazzer herausschmecken?
 Da ich nur ~2 Espressi/Tag zubereite, ist es für mich kein großer Aufwand, die Bohnen vor dem Mahlen abzuwiegen und portioniert zu mahlen. So könnte ich mir eine Portionierautomatik sparen. Entstehen hierdurch Nachteile bezüglich der Homogenität des Kaffeemehls oder evtl. ein erhöhter Verschleiß durch den kurzzeitigen Leerlauf der Mühle?
Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen!
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01.03.2010, 21:54
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Ob man beim Genuss von Espresso den Preis der Mühle herausschmecken kann, bin ich überfragt (mangels Erfahrung).
Grundsätzlich ist der Preis sicher nicht nur an der Qualität des Mahlguts ablesbar. Wie Du sagst, Materialien und Verarbeitung (und damit Strapazierbarkeit und Haltbarkeit) spielen wahrscheinlich die größere Rolle.
Drei Parameter sind beim Mahlen zentral: die Einstellbarkeit der Mühle in Richtung "Fein", die Homogeniät des Mehls und die Erwärmung während des Mahlvorgangs (bei einem Mahlvorgang für einen Espresso bei den einschlägigen Espressomühlen sicher zu vernachlässigen).
Leider kann ich Dir nicht sagen, ob alle Espressomühlen diesen Qualitätsanforderungen standhalten. Aber ich bin mir sicher, dass darauf noch Antworten kommen werden.
Für Deinen Espressokonsum würde ich keine Mühle mit Doser empfehlen.
ciao, René
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Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
Geändert von Silvaner (01.03.2010 um 22:15 Uhr)
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01.03.2010, 22:13
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Registriert seit: 03.01.2007
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Ich glaube, dass es auf die Frage keine eindeutige oder wissenschaftlich fundierte Antwort gibt. Hier kann man locker auf mehr als 30 Seiten philosophieren und ist trotzdem kein Stück schlauer.
Möchtest du wenig Geld ausgeben und trotzdem was gescheites haben....schau dir mal die Demoka an.
Ist die Qualität, Leistung, Haltbarkeit und ein hoher Wiederverkaufspreis wichtig, schau dir die Mazzer Mini an.
Ich hol schon mal die Chips raus und verfolge den Thread....
__________________
B.F.C. Ela
Mazzer Mini E
Quickmill Replica
R.I.P. Rancilio Silvia
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01.03.2010, 22:26
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Zitat:
Zitat von markus3110
Ich hol schon mal die Chips raus und verfolge den Thread.... 
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Bei welcher Tüte bist Du angelangt
noch etwas @Student84
Du brauchst gar nichts vorher abzuwiegen bzw. zu portionieren. Mit einer on demand Mühle zählst Du die Sekunden oder kaufst Dir eine Mühle mit Timerfunktion.
Anfänglich (auch zum Einstellen des Timers) ist eine Feinwaage zur Kontrolle der ausgeworfenen Menge schon sinnvoll.
Gruß, René
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Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
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01.03.2010, 23:05
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Registriert seit: 01.03.2010
Beiträge: 3
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Die Mazzer Mini würde sich auch rein optisch gut neben der Pavoni machen 
Ich frage mich nur, ob die elektrische Dosierung (die für meine Anwendung übertrieben ist) und die Optik den 3-fachen Preis rechtfertigen..
Wenn die Qualität des Mahlguts bei der Mazzer vieeel besser wäre als bei der Demoka, würde ich es mir überlegen.
Die Entscheidung sollte auf jeden Fall nicht leichtfertig getroffen werden, denn für einen Student bedeutet das ein Semester lang Knäckebrot und Müsli
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01.03.2010, 23:08
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Zitat:
Zitat von Student84
Die Entscheidung sollte auf jeden Fall nicht leichtfertig getroffen werden, denn für einen Student bedeutet das ein Semester lang Knäckebrot und Müsli 
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...und leckeren Espresso natürlich!
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01.03.2010, 23:30
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Zu Deiner Frage, ob man einen geschmacklichen Unterschied zwischen Einsteiger- und Profi-Mühle feststellen kann, habe ich für mich bereits eine Antwort gefunden. Ich bin innerhalb weniger Monate von Iberital Challenge zu Obel DSQ und jetzt zu Wega Max 6.4 umgestiegen. Dabei konnte ich für MEINEN persönlichen Geschmack SEHR deutliche Unterschiede feststellen. Zuletzt vor 2 Tagen, als ich die Wega in Betrieb genommen habe: Der Wahnsinn  !!! Was für eine Crema, was für Nuancen bei gleicher Bohne (Machwitz Hausmischung > ist jetzt nicht DIE edelste Bohne aber wenn dabei schon ein Unterschied feststellbar ist!?)
Ich kann Dir nur raten, wenn Du diese Unterschiede selber feststellen möchtest fang mit einer Demoka, Iberital, Ascaso etc. an. Ansonsten überspringe diesen Teil und lege Dir gleich was "Anständiges" zu.
Hab mir übrigens gerade ne alte Super-Jolly aus der Bucht für EUR 82,00 geschossen  . Die möbel ich mir wieder auf und verticke dann die Obel. Das wird´s dann erst einmal für mich in der Hardware-Ausstattung an Upgrades gewesen sein.
Gruß
Heini
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____________________________________________________________
WMF La Cimbali M30 - Astoria "SuperJolly" - WEGA Max 6.4
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01.03.2010, 23:59
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Zitat:
Zitat von Student84
Die Mazzer Mini würde sich auch rein optisch gut neben der Pavoni machen 
Ich frage mich nur, ob die elektrische Dosierung (die für meine Anwendung übertrieben ist) und die Optik den 3-fachen Preis rechtfertigen.
Die Entscheidung sollte auf jeden Fall nicht leichtfertig getroffen werden, denn für einen Student bedeutet das ein Semester lang Knäckebrot und Müsli 
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Was man für die Optik ausgeben will, ist rational nicht zu begründen! Die Elektronik ist wiederum ein Luxus-Feature und wie für jeden Luxus gilt: nett, aber nicht unbedingt nötig  Die mini gibt es auch mit Doser, kostet eine Stange weniger Geld, so dass es auch ab und an für ein Croissant (zum Espresso) reichen würde. Aber ein Doser ist auch nicht jedermanns Sache. Die mini gibt es leider nicht als Direktmahler.
Ich denke mal, dass ein guter Kompromiss sich doch um die 300 Euro einpegeln könnte.
Gruß, René
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Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
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02.03.2010, 00:11
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
sagen wir mal so, du wirst mit ner Demoka, Iberital, etc. gegenüber dem vorgemahlenen Pulver und dem Mahlgut der Schlagmessermühle um Quanten aufsteigen. Die Einsteiger-Mühlen sind nicht schlecht.
das was darüber hinausgeht, kann man kontrovers diskutieren. Ich habe nach der Demoka eine Cunil Gastro-Mühle gekauft und der Unterschied war schmeckbar. Neben der Cunil habe ich nun eine Quamar (früher Fiorenzanto) im Einsatz und der Unterschied war wiederum schmeckbar. Aaaaber rechtfertig dies neben der höheren Verarbeitungsqualität, Optik, Haptik, technisches Finesssen den deutlichen Aufpreis? Das muss wohl jeder für sich ausmachen!
Mir ging es primär um bedientechnische Vorzüge der Mühlen, den geschmacklichen Aspekt habe ich billigend in Kauf genommen
was ich nun zu sagen versuche: eine gewisse geschmackliche Verbesserung ist vorhanden (ich nehme an aufgrund der Feinheit und Homogenität des Mahlgutes), aber ob diese alleine den Aufpreis rechtfertigt muss wohl jeder individuell entscheiden. Fakt ist, du machst mit ner Einsteiger-Mühle nen riesen Sprung, der von der Demoka zur Mazzer ist dann nicht mehr soooo riesig im Vergleich.
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aktueller Lappenstatus: rosa
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02.03.2010, 01:42
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AW: Unterschiede in Mahlqualität? --> Einsteigermühle vs. Luxusmühle
Zitat:
Zitat von Student84
..., denn für einen Student bedeutet das ein Semester lang Knäckebrot und Müsli 
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Für einen Studenten, der bloß zwei Espressos täglich trinkt, könnte eventuell eine Handmühle die optimale Lösung sein. Hier wurde kürzlich eine türkische Mühle - Neue Sözen Handmühle (siehe auch den dort verlinkten "Mühlendreikampf") - vorgestellt, die inkl. Versand 35 EUR kostet.
Gruß
Reinhard
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