Neues Expansionsventil der Oscar Warmwasser<-->Kaltwasser
Restaurierung La San Marco 85-16
LM GS/3 - Mazzer Kony-E - Compak K3
Mir ist schon klar, das mit "Einsteigermühle" eine Mühle im unteren Preissegment gemeint ist.
Was mich an dem Begriff ein wenig stört ist, dass mit der Bezeichnung "Einsteigergerät" im Allgemeinen doch eher ein Gerät assoziiert wird, dass auf Grund eines niedrigen Preises auch mit diversen Einschränkungen daher kommt. Solche Einschränkungen sind dann z.B. geringerer Funktionsumfang, geringerer Bedienkomfort, geringere Haltbarkeit.
Hier im Kaffeeboard wird ja mehr und mehr die Ansicht vertreten, dass man sich im Laufe seines Espressolebens irgendwann von einer auf die nächste Stufe des Maschinenparks bewegt. Der Begriff "Einsteigermühle" suggeriert hier also, dass man mit dem Kauf einer solchen Mühle diverse Qualitäts- oder Komfortgewinne außen vor lässt, dass man also zum minderen Preis auch eine mindere Qualität erhält. (Und eben das ist m.E. bei der CM80 nicht der Fall!)
Spätere Upgradegelüste werden deshalb als quasi zwangsläufig angesehen, wobei völlig außer acht gelassen wird, dass sich hier im Board unter den Vielschreibern und Meinungsmachern vor allem auch Espresso"verrückte" tummeln. Ich nehme mich selbst da nicht aus.
Für weit über 90% ja 95% der Heimanwender würde eine Mühle wie die CM80 aber völlig ausreichen. (An dieser Stelle sollte man tunlichst auch den durchschnittlichen Heimanwender, der eine gute Emulsion in die Tasse bringt nicht mit dem durchschnittlichen Boardschreiber verwechseln! )
Selbst wenn man sich eine "amtlichere" Mühle kauft, dürfte das Ergebnis in der Tasse davon im Wesentlichen unberührt bleiben.
Ich habe mich mit dieser Meinung in dieser Deutlichkeit im Board lange zurück gehalten, weil ich die Mühle hier im Board als erster vorgestellt hatte und nicht in den Verdacht kommen wollte, hier eine Mühle zu pushen. Allzu oft schreiben Käufer ja nur Positives zu ihren Neuerwerbungen um die eigene Kaufentscheidung zu rechtfertigen (man google mal nach "kognitive Dissonanz" oder klicke hier ).
Mittlerweile wird meine Einschätzung zu der Mühle aber von diversen anderen Käufern bestätigt. Selbst wenn man ein gewisses Maß an Rechtfertigung der eigenen Kaufentscheidung unterstellt, bleibt am Ende doch kein ernstzunehmender Kritikpunkt an der Mühle. Oder habe ich etwas übersehen, bin ich für Kritik doch blind?
Wenn ich den Begriff Einsteigermühle hier also hinterfrage, hinterfrage ich damit auch die hier weit verbreitete Sichtweise, dass man irgendwann sicher mehr Geld in die Hand nehmen muss, um mehr als nur Einsteigerqualität zu bekommen.
Diese Sichtweise ist bei Mühlen nur dann berechtigt, wenn man unbedingt auch daheim die großen Gastrodinger stehen haben will (analog dazu stünden z.B. die Aufschnittschneidemaschinen konzipiert für die Metzgerei im Vergleich zur Haushaltsmaschine).
Oder wenn man eine Mühle will, die besonders schnell und mit Mengenautomatik oder Dosierer mahlt.
PS:
Stimmt! Ich dachte ja zuerst, hier habe Amazon in der Bildbearbeitung geschlampt. Aber das seitenverkehrte und durch bloßes Spiegeln nicht erklärliche Abbild (dann wäre die Schrift auch spiegelverkehrt) ist sogar auf graef.de zu sehen.
Wohlmöglich fand die Marketingabteilung eine Abbildung mit Auswurf nach rechts "dynamischer", "vorwärts gerichteter"? Es handelt sich in jedem Fall nicht um ein Produktbild sondern um ein Fake!Und das sollten die mal ändern! Und deshalb bekommen die von mir jetzt eine Email....
Carimali-Uno mit Gastroback advanced pro/ Graef ES90 mit Pavoni Jolly/ Graef CM90 und Casadio Istantaneo in Reserve
"Gaggia-Powerentkalkung" und wie es funktioniert
http://img172.imageshack.us/img172/8302/0634030on9.jpg
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Stimmt, ich habs rausgenommen.
Moin,
kann sein, das ich sie falsch zusammengebaut habe. Nach Deinem Hinweis habe ich zur Reinigung die Mühle komplett auseinader genommen und nach Zusammenbau unter Beachtung aller Markierungen wieder wie gehabt eingestellt. Nu passt nix mehr... Crema nicht mehr 100%, Espresso schmeckt nicht mehr... Muß mal schauen wo ich nun hin muß. Anders einstellen, Tampern, .... ???
Das Ganze noch mal von vorn
Gruß,
Michael
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Yellow Hammer
Hallo Ergojuer, Du hast sicher recht. Ich möchte hier noch den Markt und die Board-Historie anführen. Bis vor 2-3 Jahren gab es noch keine so guten Heimmühlen (wie die Graef oder die Mahlkönig) auf dem Mark bei denen man wenige Einschränkungen hatte. In der Vergangenheit haben die Leute dann zu den teuren Mazzers oder den Gastrokisten gegriffen. Ich denke mir mal, dass die Nachfrage von den Herstellern erkannt wurde und in Zukunft wird es noch bessere Heimprodukte geben. Aber eben daher ist der Begriff Einsteigermühle nicht ganz Vorteilhaft belegt.
Gruß
Christian
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Christian hat wohl recht. Lange Zeit gab es zur Demoka ja keinerlei Alternative und erst mit Ibertal und Ascaso kamen so langsam Mühlen im unteren Preissegment auf den Markt.
Wenn ich am meine Isomac Professionale (wer dem Ding den Namen Professionale gegeben hat, hat sicher nie mit Profigeräten zu tun gehabt) denke, verstehe ich das Streben nach Mazzer etc. ohne Weiteres.
Die Isomac kostete damals DM 299, verglichen mit der Graef war das weit überteuert und auch auf Dauer nicht befriedigend.
NOch mal zum Thema divergierende Mahlgradeinstellungen, Differenz im anwendbaren Maghlgradbereich:
Meines Wissens nach, ist der obere Mahlkonus bei der Graef/ Sunbeam lediglich in den Kunststoffkorpus eingesteckt (und wahrscheinlich mit einer Nut gegen Lockerung in Drehrichtung gesichert.)
Irgendwo auf ner australischen Seite habe ich das mal gelesen, finde es jetzt aber nicht mehr...
Das hieße dann aber, dass eventuell nicht jeder Mahlkonus exakt gleich tief in der Halterung steckt. Wenn dem so wäre wäre auch dies eine mögliche Erklärung für die Schwankungsbreite des von verschiedenen Usern als nutzbar erfahrenen Bereichs.
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Ich glaube die Mahlgradeinstellung hängt auch sehr von verwendeten Kaffee ab. Ich hatte zB mit folgenden Einstellungen die besten Ergebnisse.
Faust Monaco 8
Gaising 12
Napoli 9
Malabar 10
aktuell
Martella Maximum Class 6
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