Mir ist schon klar, das mit "Einsteigermühle" eine Mühle im unteren Preissegment gemeint ist.
Was mich an dem Begriff ein wenig stört ist, dass mit der Bezeichnung "Einsteigergerät" im Allgemeinen doch eher ein Gerät assoziiert wird, dass auf Grund eines niedrigen Preises auch mit diversen Einschränkungen daher kommt. Solche Einschränkungen sind dann z.B. geringerer Funktionsumfang, geringerer Bedienkomfort, geringere Haltbarkeit.
Hier im Kaffeeboard wird ja mehr und mehr die Ansicht vertreten, dass man sich im Laufe seines Espressolebens irgendwann von einer auf die nächste Stufe des Maschinenparks bewegt. Der Begriff "Einsteigermühle" suggeriert hier also, dass man mit dem Kauf einer solchen Mühle diverse Qualitäts- oder Komfortgewinne außen vor lässt, dass man also zum minderen Preis auch eine mindere Qualität erhält.
(Und eben das ist m.E. bei der CM80 nicht der Fall!)
Spätere Upgradegelüste werden deshalb als quasi zwangsläufig angesehen, wobei völlig außer acht gelassen wird, dass sich hier im Board unter den Vielschreibern und Meinungsmachern vor allem auch Espresso"verrückte" tummeln. Ich nehme mich selbst da nicht aus.
Für weit über 90% ja 95% der Heimanwender würde eine Mühle wie die CM80 aber völlig ausreichen. (An dieser Stelle sollte man tunlichst auch den durchschnittlichen Heimanwender, der eine gute Emulsion in die Tasse bringt nicht mit dem durchschnittlichen Boardschreiber verwechseln! )
Selbst wenn man sich eine "amtlichere" Mühle kauft, dürfte das Ergebnis in der Tasse davon im Wesentlichen unberührt bleiben.
Ich habe mich mit dieser Meinung in dieser Deutlichkeit im Board lange zurück gehalten, weil ich die Mühle hier im Board als erster vorgestellt hatte und nicht in den Verdacht kommen wollte, hier eine Mühle zu pushen. Allzu oft schreiben Käufer ja nur Positives zu ihren Neuerwerbungen um die eigene Kaufentscheidung zu rechtfertigen (man google mal nach "kognitive Dissonanz"
oder klicke hier ).
Mittlerweile wird meine Einschätzung zu der Mühle aber von diversen anderen Käufern bestätigt. Selbst wenn man ein gewisses Maß an Rechtfertigung der eigenen Kaufentscheidung unterstellt, bleibt am Ende doch kein ernstzunehmender Kritikpunkt an der Mühle. Oder habe ich etwas übersehen, bin ich für Kritik doch blind?
Wenn ich den Begriff Einsteigermühle hier also hinterfrage, hinterfrage ich damit auch die hier weit verbreitete Sichtweise, dass man irgendwann sicher mehr Geld in die Hand nehmen muss, um mehr als nur Einsteigerqualität zu bekommen.
Diese Sichtweise ist bei Mühlen nur dann berechtigt, wenn man unbedingt auch daheim die großen Gastrodinger stehen haben will (analog dazu stünden z.B. die Aufschnittschneidemaschinen konzipiert für die Metzgerei im Vergleich zur Haushaltsmaschine).
Oder wenn man eine Mühle will, die besonders schnell und mit Mengenautomatik oder Dosierer mahlt.
PS:
Zitat:
Zitat von Barista
Bei dem Bild auf der Verpackung oder bei Amazon handelt es sich offensichtlich um eine Fotomontage, da der Ein/Aus-Schalter auf der falschen Seite sitzt! 
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Stimmt! Ich dachte ja zuerst, hier habe Amazon in der Bildbearbeitung geschlampt. Aber das seitenverkehrte und durch bloßes Spiegeln nicht erklärliche Abbild (dann wäre die Schrift auch spiegelverkehrt) ist sogar auf graef.de zu sehen.
Wohlmöglich fand die Marketingabteilung eine Abbildung mit Auswurf nach rechts "dynamischer", "vorwärts gerichteter"? Es handelt sich in jedem Fall nicht um ein Produktbild sondern um ein Fake!

Und das sollten die mal ändern! Und deshalb bekommen die von mir jetzt eine Email....