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  1. #1
    ernieropolis ist offline Benutzer
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    Standard Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Hallo,

    ich habe dieses sehr informative Forum bereits etwas durchstöbert und einige sehr wertvolle Infos von euch aufgesaugt.

    Anders als die meisten hier habe ich allerdings (noch) keine Espressomaschine sondern koche nur mit einer Espressokanne. Z.Zt mit einem Volumen von 6 Tassen, aus der ich dann 4 volle Espressotassen erhalte. Da es eine Aluminiumkanne ist, wollte ich diese gegen eine Edelstahlvariante austauschen.

    Zum Kaffeekochen mit diesen Kannen habe ich hier sehr wenig gefunden. Daher möchte ich euch bitten mir trotz bevorzugter Maschinenbenutzung ein paar Hinweise zu geben.

    Lohnt sich für solch eine Kanne überhaupt eine Mühle? Emfpohlen wird hier mit sehr guten Beschreibungen ab Graef CM80 aufwärts.

    Bisher nutze ich vorgemahlenen Illy Kaffee und verbrauche eine Dose ca. alle 2 Wochen oder kürzer. Trotz des relativ gut schließenden Behälters ändert sich gefühlt die Feuchtigkeit des Pulvers sehr stark. Eine Geschmacksauswirkung konnte ich dadurch jedoch nicht feststellen, lediglich durch Variation von Wassermenge und Verdichtung des Pulvers.

    Würde man den Unterschied mit einer Mühle schmecken bei einem Espresso aus der Kanne ohne starken Druck? Oder bräuchte man dazu zwingend eine Maschine?
    Wenn eine Mühle vorteilhaft ist: Welchen Mahlgrad sollte ich verwenden?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

  2. #2
    asphalt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Auch für Herdkännchen ist frisch gemahlener Kaffee leckerer, also ja. Es ist sinnvoll, eine Mühle zu nutzen.
    An den Mahlgrad wirst du dich rantasten müssen. Da sind Fernempfehlungen schwierig, da die Zahlen gleicher Mühlen nicht zwingend übereinstimmen.

    Gruß Jens
    Astoria CKXE + Mazzer Mini manuale

    Kaffeecke Tassenschrank


  3. #3
    ottensen01 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Moin,
    eine Mühle lohnt auf jeden Fall. Ein Bekannter nutzt die Bialetti mit einer Mazzer Mini. Es gibt nach oben also keine sinnvolle Grenze.
    Grüße
    2 x Mazzer Mini E b, VBM Domobar Super (Tank, HX, Vib, manuell)

  4. #4
    Kaffeeanfänger ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Zitat Zitat von ernieropolis Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe dieses sehr informative Forum bereits etwas durchstöbert und einige sehr wertvolle Infos von euch aufgesaugt.

    Anders als die meisten hier habe ich allerdings (noch) keine Espressomaschine sondern koche nur mit einer Espressokanne. Z.Zt mit einem Volumen von 6 Tassen, aus der ich dann 4 volle Espressotassen erhalte. Da es eine Aluminiumkanne ist, wollte ich diese gegen eine Edelstahlvariante austauschen.

    Zum Kaffeekochen mit diesen Kannen habe ich hier sehr wenig gefunden. Daher möchte ich euch bitten mir trotz bevorzugter Maschinenbenutzung ein paar Hinweise zu geben.

    Lohnt sich für solch eine Kanne überhaupt eine Mühle? Emfpohlen wird hier mit sehr guten Beschreibungen ab Graef CM80 aufwärts.

    Bisher nutze ich vorgemahlenen Illy Kaffee und verbrauche eine Dose ca. alle 2 Wochen oder kürzer. Trotz des relativ gut schließenden Behälters ändert sich gefühlt die Feuchtigkeit des Pulvers sehr stark. Eine Geschmacksauswirkung konnte ich dadurch jedoch nicht feststellen, lediglich durch Variation von Wassermenge und Verdichtung des Pulvers.

    Würde man den Unterschied mit einer Mühle schmecken bei einem Espresso aus der Kanne ohne starken Druck? Oder bräuchte man dazu zwingend eine Maschine?
    Wenn eine Mühle vorteilhaft ist: Welchen Mahlgrad sollte ich verwenden?

    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Nein, das ist aus dem Konzext gerissen.
    Die Graef und teurere Mühlen sind nur nötig, wenn später ein Siebträger geplant wird. Im Forum wurde stand schon öfter, dass eine Solis oder noch einfachere Mühlen reichen:

    Espressomaschine für den einfachen Bedarf gesucht (Beitrag 11)

    Herdkocher Fans! (Beitrag 11)

    Anfängerfragen zu Espressokocher etc. (Beiträge 4 + 10 u.a.)

    Wieviel € für guten Espresso? oder Was kann der Espressokocher? (Beitrag 5)

    neue bialetta und Mühle (Beitrag 2)


    Eine Mühle lohnt sich, es muss aber keine aus der hohen Preisklasse sein.
    Viel wichtiger ist die Bohnenwahl und da hat Illy das Konzept abzuzocken. Inzwischen kostet eine Dose 7,99 Euro und dafür bekommt man älteren Kaffee mit bestenfalls Supermarktqualität.

    Für 32 Euro je KG kann jeder Kleinröster mithalten. (inklusiv Porto falls es keine lokalen Röster gibt)

  5. #5
    asphalt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

    ist leider nicht meine Ecke, evntl. meldet sich ja der Besitzer.

    Gruß Jens
    Astoria CKXE + Mazzer Mini manuale

    Kaffeecke Tassenschrank


  6. #6
    ernieropolis ist offline Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Danke für die schnellen Antworten und die Links.

    Also brauche ich auf jeden Fall eine Mühle. Die Graef finde ich ganz hübsch und sie ist nicht aus Kunststoff wie die Solis.

    Den Hinweis mit dem Kaffee nehme ich gerne auf und werde zu dem Thema mal weiterlesen was es hier vor Ort so gibt oder eben bestellen.

    In den Links habe ich gesehen, dass die Brikka Kannen mit 4-6 Bar arbeiten, was ja besser wäre als der viel schwächere Druck der "herkömmlichen" Espressokocher. Leider gibt es die Kanne nur mit bis zu 4 Tassen und auch ausschließlich in Aluminium. Gibt es etwas vergleichbares auch mit 6 Tassen in Edelstahl nicht von Bialetti?
    Irgendwo habe ich auch mal eine mit einem Schnappverschluss ohne Gewinde gesehen. Ich drehe die Kanne teilweise wohl zu fest zu und nach dem Kochen lässt sich das dann nur schwer wieder lösen.
    Aber eine Kombination aus allem werde ich wohl nicht finden.

  7. #7
    yellow.flash ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Für den angegebenen Bedarf würde ich (zwei Wochen für 250 g) würde ich einen gräuf kaufen. In den kleinen Siebträgerhalter passen einige Größen an Bialettifiltern rein. Man kann also direkt in das Sieb mahlen (gut, können andere Maschienn wohl auch...)

    Die Graef CM80 kostet so um die 139 Euronen (mit ein bischen Suche auch evtl etwas günstiger). Mahlgrad für die Bialetti eher in die Grober Richtung (bei Graef 15 - 20 oder drüber). Muß man ausprobieren und wird mit unterschiedlichen Sorten evtl auch etwas schwanken.

    Bei geringen Bedarf könnte auch eine Handmühle von Kyocera oder Zassenhaus reichen. Setzt dann aber immer ein wenig Kurbeln vor dem Kaffe voraus.

    Gruß,
    Michael
    Geändert von yellow.flash (06.04.2010 um 16:32 Uhr) Grund: vorher verlesen, einen Satz rausgenommen.
    ...wer braucht schon ne Signatur

    ...vertrauen Sie mir - ich weiß was ich tue!
    Yellow Hammer

  8. #8
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Im Urlaub habe ich auch meistens "das Kännchen" dabei, allerdings ohne Mühle. Ich kaufe mir vor Ort vorgemahlenen Kaffee, Illy oder anderen. Häufig gibt es einen Kaffeeladen und dort lasse ich mir für ein paar Tage vormahlen.
    Probehalber habe ich mal (zu Hause) frisch gemahlenen Kaffee benutzt, der Unterschied war minimal, wahrscheinlich nur eingebildet.
    Klar. wenn man 2 Jahre alten, vacuumierten und vorgemahlenen Kaffee nimmt, dann mag das Ergebnis sehr unbefriedigend sein.

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an, eine Espressomühle ist für das "Kännchen" übertrieben. Es geht erheblich billiger und gleich gut.

  9. #9
    ernieropolis ist offline Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Wenn ich das richtig sehe, arbeitet eine Neapolitanische Gerstenkanne völlig drucklos, was also einem "normalen" Filterkaffee entspricht.

    Nachdem ich etwas gestöbert habe tendiere ich nun zur Brikka (trotz Alu und nur 4 Tassen) wegen des angeblich besseren Geschmacks, was aber wohl teilweise auch anders gesehen wird.

    Bei meiner Suche habe ich auch einen Atomic Herdkocher entdeckt http://www.listino-prezzi.com/shop/p...roducts_id=367. Dazu konnte ich hier und auch sonstwo wenig brauchbars finden. Der ist zwar chic, aber den hat wohl aufgrund des Preises fast niemand. Und falls dieser Kocher auch keinen Hochdruckespresso produzieren kann, ist der Preis auch nicht zu rechtfertigen. Hat da jemand Erfahrung?

    Naja eine teure Mühle scheint wohl auch insbesondere für die Brikka etwas überqualifiziert zu sein. Aber ich werde trotzdem mal einen Händler aufsuchen. Die Graef ist zumindest optisch sehr ansprechend.

  10. #10
    philis ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaffeemühle für Bialettikanne sinnvoll?

    Ich würde meine Entscheidung nach der Verwendung richten.
    hast du vor bei der Brikka zu bleiben, reicht die günstigste Tchibomühle die nebenbei gesagt seit diesem Jahr auch ganz nett aussehen können.

    Hast du vor später auf einen Siebträger umzustellen kauf dir gleich eine ordentliche Mühle, weil dann kannst du nichts mehr mit der Tchibomühle Anfangen und die 40 Euro waren völlig umsonst.

    Das Problem wird sein, man weiß vorerst nicht, ob man bei der Brikka bleiben wirst.... wenn du allerdings hier am lesen bist, bin ich sehr sicher, dass du früher oder später auf einen Siebträger umstellen wirst.
    Ich kann dir sagen, dass die Brikka wirklich nett ist, eine bessere Crema als die herkömmlichen Herdkannen produziert, allerdings immer unter der Qualität eines Siebträgers.

    Übrigens man kann immer wieder nachlesen, dass die 2 Tassen Brikka ein besseres Ergebnis liefert als die 4 Tassen Brikka. Ich kenne nur die 2 Tassen Brikka, kann das daher nicht beurteilen.
    Ich war vor der Brikka immer nur die Billigen 2Tassen Espressokocher gewöhnt, die ein größere Kaffeemenge als die 2 Tassen Brikka produzieren, da die Brikka nicht bis zum Überdruckventil befühlt werden kann.
    Ich möchte allerdings nicht jedesmal das gesamte Sieb der 4 Tassen Brikka mit Kaffee anfüllen um für mich alleine ein Getränk zu zaubern (die Menge ist nicht zu verachten)

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