Warum verwenden einzelne Mühlenhersteller eigentlich Keramik-Mahlscheiben. Verspricht dieses Material im Gegensatz zu Mahlscheiben aus Stahl einen Vorteil? Worin liegen diese möglicherweise?
Fragender Gruß Kaffeefritz
Warum verwenden einzelne Mühlenhersteller eigentlich Keramik-Mahlscheiben. Verspricht dieses Material im Gegensatz zu Mahlscheiben aus Stahl einen Vorteil? Worin liegen diese möglicherweise?
Fragender Gruß Kaffeefritz
Soweit ich weiß sind die Keramikscheiben Verschleißärmer und erhitzen sich nicht so schnell.
Gruß cuse
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ansonsten halte ich es wie dieter nuhr: »Das Paradies ist der Ort, wo Hunde bei der Straßenreinigung arbeiten und ich auf den Bürgersteig kacken kann«
oder besuche whiskycuse
keramikscheiben können länger scharf bleiben, sind aber anfälliger gegen beschädigungen durch steine oder metallteile in den bohnen
dass sie weniger wärme als metall aufnehmen ist eher ein nachteil, weil ja dann das kaffeemehl wärmer wird - bei normalen portionen ist das aber egal
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gaggia CC, FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia
Hey,
Liegt dann tatsächlich der einzige Vorteil der Keramikscheiben in ihrem geringerem Verschleiß? Das bedeutet also, dass ich ggf. bei einer Mühle mit Keramikscheiben diese vielleicht ein oder zwei Jahre später austauschen muss, dabei aber immer dem Risiko ausgesetzt bin, dass einmal ein kleines Steinchen zwischen die Scheiben gerät und dabei im schlimmsten Fall, so die Aussage eines Händlers, das gesamte Getriebe in die Knie geht. Damit ist dann der oben angedeutete Kostenvorteil - und damit wohl der einzige Vorteil - hinfort!
Gruß Kaffeefritz
Ob das Getriebe das Zeitliche segnet, ist wohl nicht typisch für Keramikscheiben. Das kann sicher auch mit Metallscheiben passieren. Ich sehe das Problem eher, dass ein Steinchen die Scheibe zerstören kann. Keramik ist sehr hart und bricht folglich entsprechend schnell.
Ich kenn das Problem nur von den Keramikmessern und schließe daraus - hoffentlich nicht falsch
Gruß, René
Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
Hallo
Ja und nein
Wie hier schon geschrieben, Keramik ist sehr hart aber spröde, behält also lange die Schärfe, ist aber bruchempfindlicher als Stahl. Die Fertigung ist jedoch wesentlich rationeller möglich, da Keramik lediglich in Formen gepreßt- und anschließend gebrannt werden muß.
Gruß
Hagen
Rancilio Silvia 1.0 mit Auber-PID - BNZ MD74, Gaggia Baby - Anfim Best, Gaggia Espresso Color - ohne Mühle, Langen Sulawesi @ 95°, rosa Lappen, gblau-weißes Trockentuch mit Humiditätsabsorptionstuning
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Die Aufheizdauer als Kaufkriterium einer Siebträgermaschine ist genauso sinnvoll wie die Schuhgröße des Maklers als Entscheidungskriterium beim Hauskauf.
Mag sein. Aber der Vorteil für den Kunden, dass die Scheiben länger scharf bleiben, bleibt ja trotzdem. Ich kann daran also nichts schlechtes finden.
Eine weitere Eigenschaft der Keramikscheiben wurde hier, wenn ich nichts überlesen habe, noch nicht genannt: die Keramikscheiben sind anfangs nicht ganz so scharf wie Stahlscheiben. Dafür halten sie ihre Schärfe aber sehr lange, während Stahlscheiben kontinuierlich stumpfer werden. Im Sinne möglichst gleichmäßiger Mahlergebnisse sind also Keramikscheiben im Vorteil.
Viele Grüße,
hawi
Mir ist beim Vergleich MK Vario Home und Mazzer Mini E aufgefallen, daß das keramik-gemahlene Kaffeemehl noch viel weniger zu Channeling neigte bzw. komplett verschwunden war.
Obwohl die "Zacken" der (kleineren) Mahlscheibe gar nicht so eindrucksvoll aussehen wie bei der Mazzer.
Scheinbar ist die Schärfe von Vorteil.
Das Mehl der Vario ist ein wenig wärmer als das aus der Mazzer, aber noch völlig im Rahmen (Raumtemperatur) und als Mühle im Privateinsatz wird man sie kaum zum Durchmahlen ganzer Kilos zweckentfremden (was übrigens auch mit einer Stahlscheiben-K3 o.ä. Mühlen nicht ohne Pausen möglich wäre).
Einen Stein hatte ich zum Glück noch nie in den Bohnen, wohl aber ein Stück Nußschale.
Von Mazzer gibt es einen Magnetring, der, in den Hopper gelegt, Metallreste aus den Bohnen filtern soll. Steine würde er aber nicht aufhalten. Ist bei EspressoXXL erhältlich, aber ich weiß nicht, ob er in den Hopper der Vario Home passen würde (könnte eng werden).
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
Was Du schreibst, hawi, ist richtig. Nur frage ich mich, aus welchen Gründen die meisten Hersteller immer noch Stahl verwenden. Das kann ja nicht nur Folklore sein.
Gruß, René
Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI
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