AW: Gute Mühle für Filterkaffee
Von der Tchibo Mühle würde ich abraten. Diese Billigmühlen (Tchibo, Petra..., da war auch die Braun KMM30 nicht besser) haben einfach zu viele Feinpartikel im Mehl. Beim Handfiltern oder bei der French Press merkt man es dann deutlich. Aber auch bei der normalen Kaffeemaschine kann die Extraktion nicht optimal laufen, was wiederum ein tolles Aroma verhindert.
Die hier oft gelobte Scala kenne ich persönlich nicht, aber eine bestimmte Investitionshöhe erscheint mir schon notwendig.
Die Gaggia MM wäre noch geeignet (angeblich gibt es davon auch "Montagsmühlen"), die ich mal hatte.
(Oder, wenn man sie "billig" erwischt (bei Amazon gibt es offenbar immer mal Aktionspreise um 109 Euro, allerdings sehe ich aktuell nichts unter 129,- in den Preissuchmaschinen), sogar eine Graef CM80? Das wäre dann allerdings schon eine Investitionshöhe für Gourmets.)
P.S. Größere Mengen auf einmal mit günstigen Mühlen zu mahlen wird schwierig, da diese Heimmühlen im Gegensatz zu Ladenmühlen nicht dafür ausgelegt sind (kein langes Dauermahlen, dazwischen Pausen nötig). Das ginge am ehesten mit einer Graef CM80 oder Saeco Lux o.ä. und auch bei diesen Mühlen der höheren Qualitätsstufe muß man immer wieder Mahlpausen einlegen. Wenn das zum Anforderungsprofil gehört, wäre die Investition in eine "richtige" Mühle (die dann leider einen entsprechenden Preis hat) sinnvoller als in ein einfacheres Modell.
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
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