Erfahrungsbericht Quickmill Apollo 060
Seit einigen Wochen habe ich nun die Quickmill Apollo 060 im Betrieb. Ich nutze sie im Zusammenspiel mit der Europiccola Prof. Ich habe sie mit verschiedenen Bohnen von "ölig" bis "trocken", von "sehr frisch geröstet", bis "schon etwas gelagert", von "reinen Arabicas" bis zu "Arabica-Robusta-Mischungen" probiert.
- Der Mahlgrad stabilisiert sich bei mir bei allen Bohnen um "1". Mal ein Strich (Zwischengrad) drüber, mal ein Strich drunter. ("1" ist bei dieser Mühle schon sehr fein - es geht bis "0" runter, dazwischen sind noch ein paar Zwischengrade.
- Das Pulver kommt sehr homogen und "fluffig" aus der Mühle - wenn es kommt...
- Bei allen Bohnensorten - die einen mehr, die anderen weniger - neigt die Mühle jedoch bei diesem Mahlgrad dazu das Pulver nicht richtig raus zu transportieren. Das führt dazu, dass ich die Mühle eigentlich immer kippen muss und etwas auf die Arbeitsplatte aufschlagen muss, damit alles Pulver herauskommt. Sonst würde die Mühle sehr schnell verstopfen.
- bei allen Bohnensorten - bei den einen mehr, bei den anderen weniger - lädt sich das Pulver statisch recht stark auf - wodurch die Mühle dann auch recht stark herumsauen würde, wenn ich direkt in den Siebträger mahlen würde. Das tue ich aber nicht, sondern ich mahle - mit einer Stoppuhr in ein Marmeladenglas, dass genau den Durchmesser des Siebträgers hat - und kippe dann das Kaffeepulver um. Saubere Sache.
Vorläufiges Fazit: Die Mühle mahlt sehr gut - sprich das Pulver ist sehr ordentlich und damit ein wesentlicher, positiver Faktor für einen leckeren Espresso. Dass ich jedesmal die Mühle kippen und aufdozzen muss, damit das Pulver rauskommt, ist ärgerlich.
Was habt Ihr für Erfahrungen?
Markus
Jede Drüppen hölpt...
Rocket Espresso Cellini Evoluzione, La Pavoni Prof., Mazzer mini electronic B, Quickmill Apollo 060
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