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  1. #1
    Hogla ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Nette Grüße,

    wir betreiben eine La Cimbali Junior mit einer Schärf ABS Kaffeemühle (keine Ahnung wer sie wirklich herstellt, Kegelmahlwerk, 0,25 PS, 138 U/Min, 9kg/h,...). Eigentlich eine recht gute Mühle wenn auch schon 18 Jahre alt. Wird aber noch fast unverändert hergestellt.
    Nun ist das Problem, dass wir sehr wenig Kaffee-Durchsatz haben. 10 Portionen pro Tag sind schon recht viel, der Dosierbehälter "bunkert" aber 12-14 Portionen, sodass das Mehl eigentlich immer "ausgeraucht" ist.

    Bleibt mir doch nur die Möglichkeit eine on demand Mühle zu nehmen, es soll die Quamar M80E werden.
    Wieso verwenden ausser Kaffeehäusern mit dauerndem Durchsatz nicht alle on demand Mühlen? Und auch bei denen wäre doch in der Früh der Kaffee nicht mehr frisch gemalen.
    Es heisst doch, dass das frisch gemahlene Mehl sehr schnell an Aroma ver liert. Wieso dann Dosierer-Mühlen, ausser bei Großverbrauchern?

    Sehe ich da irgendwas komplett falsch???

    lG
    Hogla

    p.s.: sorry die doofen Fragen...
    La Cimbali M21 Junior DT/1 Quamar M80E

  2. #2
    espressionistin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Viele hier (ich auch ) nutzen den Dosierer nicht als Dosierer im eigentlichen Sinne. Ich mahle on demand einzelne oder doppelte Portionen in den Dosierer. Vorteile:

    Ich kann während des Mahlens was anderes machen
    Das Pulver wird ganz gut durchmischt und klümpchenfrei durchs "klackern"
    Eine Dosiermühle saut i.d.R. weniger rum.

    Ob das alles explizit den Kauf einer Dosiermühle rechtfertigt, darüber kann man trefflich streiten. Wahrscheinlich nicht. Aber der Besitz einer Dosiermühle bedeutet so nicht zwangsläufig, dass man immer altes Pulver im Sieb hat.

    Wenn ich mir heute eine Mühle kaufen würde, würde ich lieber ein gutes Timergerät mit Nachmahlfunktion nehmen.
    Grüße,
    Sabine


  3. #3
    Silvaner ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Zitat Zitat von Hogla Beitrag anzeigen
    Es heisst doch, dass das frisch gemahlene Mehl sehr schnell an Aroma ver liert. Wieso dann Dosierer-Mühlen, ausser bei Großverbrauchern?

    Sehe ich da irgendwas komplett falsch???
    Vielleicht siehst Du was falsch, aber dann bist Du wenigstens nicht alleine
    Für einen Doser spricht vielleicht noch die Auflockerung des Kaffeemehls. Aber dies ist ja mit dem VKY-Atomizer auch machbar, wenn man dies für nötig hält.
    Gruß, René
    Rancilio Silvia 2009 (V3) - mit faustinos easy pid - und Eureka MCI

  4. #4
    cawa71 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Moin,
    der beste Grund der mir für ne Dosermühle für den Heimbedarf einfällt ist der Vorgang des elegant am Hebel ziehens. Naja und so ein fettes Gastromonster macht natürlich auch optisch was her.
    Und únverwüstlich sind sie in der Regel auch.
    Irgendwie fallen mir gerade immer mehr Gründe ein..........
    Eine neue Mühle muß her
    Die Gastronomie sollte natürlich auch den Behälter nicht zu voll mahlen und den Rest nicht Stunden später oder gar am nächsten Tag verbrauchen.
    Gruß Sascha
    Ich komm der Sache näher!

    Suche Grimac Mia oder ähnliches

    Spielplatz

  5. #5
    Hogla ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    naja in unserem Fall mahlt die Mühle automatisch nach, so kommen die 12-14 Portionen. Wenn ich sie nun manuell betreibe, also nur kurzfristig einschalte, kann es vorkommen, dass Portionen nicht "voll" sind, der Zähler zählt aber weiter.
    Ach ja, der Zähler sorry, es handelt sich bei uns um ein Bierlokal, indem eben kaum Kaffee, dafür umsomehr alkoh....
    La Cimbali M21 Junior DT/1 Quamar M80E

  6. #6
    Schnüffelstück ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Ich habe ne Dosierermühle weil ich die zur Maschine quasi geschenkt bekommen habe. Die Mühle an sich ist echt fein, aber der Dosierer nervt. Was tun?
    - Automatische Nachmahlung abklemmen
    - Als Einzeldosierer verwenden (manuell reinklacken bis Siebträger voll) - Nachteil: kann nicht auf einen bestimmten Grammwert "zielmahlen", was bei meinem LM 1er ein echtes Problem ist da hier natürlich nicht bündig aufgefüllt werden darf
    - Umbau auf Direktmahler und Steuerung über Fototimer. Bei manchen Mühlen gibt es Umbausets, ansonsten fördert die Boardsuche sicher einige Threads zu Quick-N-Dirty Umbautenvon Portinierer auf Direktmahler
    Rancilio Silvia 1.0 mit Auber-PID - BNZ MD74, Gaggia Baby - Anfim Best, Gaggia Espresso Color - ohne Mühle, Langen Sulawesi @ 95°, rosa Lappen, gblau-weißes Trockentuch mit Humiditätsabsorptionstuning

    --------------------------------------------------------------------------
    Die Aufheizdauer als Kaufkriterium einer Siebträgermaschine ist genauso sinnvoll wie die Schuhgröße des Maklers als Entscheidungskriterium beim Hauskauf.

  7. #7
    Hogla ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Wir brauchen aber ein Zählwerk um abrechnen zu können, deshalb und weil die Mühle in einem Lokal ja auch "nett" aussehen sollte, kommt ein Umbau nicht in Frage.
    Ich wollte primär eigentlich erfragen, ob die Anschaffung einer Quamar M80E kein "Gedankenfehler" meinerseits ist.
    Mit unserer eigentlich guten Mühle kommen wir eben bei dem geringen Durchsatz zu keinem befriedigenden Ergebnis und diese als on demand zu verwenden wäre eine Fummelei, die auch nicht abrechenbar ist. Auch wenn wir wenig Kaffee verkaufen, möchte ich eine gehobene, gleichbleibende Qualität liefern. Hier geht's eigentlich um's Prinzip: eine Bar sollte einen gleichbleibend-passaplen Kaffee haben.
    (BTW ich will bei der Abrbeit auch guten Kaffee trinken.)

    lG
    Hogla
    La Cimbali M21 Junior DT/1 Quamar M80E

  8. #8
    StefanW ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Nachmahlen unterbinden, mittels externem Timer dosieren und den Dosierer immer leer klackern. Dann hat man maximal das alte Mehl aus dem Totraum unter den Mahlscheiben dabei. Das könnte man für besten Geschmack auch vor dem eigentlichen Mahlen für den Bezug entsorgen.

    Das Nachmahlen habe ich bei meiner Mühle durch Überbrücken des Mikroschalters im Dosierer ausser Kraft gesetzt. Der Timer sollte in 1/10 sek - Schritten einstellbar sein.

    Grüße
    Stefan
    Grüße
    Stefan


  9. #9
    Hogla ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    der Umbau wäre mir eigentlich klar, aber der richtige Zähler (könnte man auch irgendwie...) und mein Drang nach einem neuen "Spielzeug".

    Also mit der Quamar mach ich für unseren Gebrauch keinen Fehler, oder?
    (Ich glaub' ich will sie einfach haben - *Kindbin*)

    lG

    p.s.: vielleicht will ja jemand die alte Mühle... aber da bin ich hier ja falsch.
    La Cimbali M21 Junior DT/1 Quamar M80E

  10. #10
    dergitarrist ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bei wenig Verbrauch doch nur on-demand-Mühlen, oder?

    Das mit dem Zählwerk zum Abrechnen halt ich sowieso für ne erwzungene und suboptimale Lösung... würd ich lieber über den verbrauchten Kaffee oder irgendwie anders machen. Wird immer mal ein Kaffee danebengehen, etwas Pulver neben dem ST landen usw usf...

    Ich verwend ne Dosierermühle daheim, weil mir die Haptik mehr Spaß macht und weil die Mazzer Mini mit Doser wesentlich billiger war als ohne.

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