AW: Mühlenwahl Qual der Wahl / Mahlprozess
Hallo GBerndt,
ich denke, bei heimischen Gebrauch und gleichzeitigem Anspruch auf leckeren Kaffee, fallen alle Mühlen mit Dosierer weg. Man kann die Mahlmenge bei diesen Maschinen nie oder nur sehr schwer auf die für einen oder zwei Bezüge optimieren. Ein Direktmahler ist daher sicher das sinnvollste. Gleichzeitig ist ein angebauter Tamper m. E. nicht optimal, da man damit nicht sehr gleichmäßig tampern kann.
Wenn es um die Bequemlichkeit geht, so haben viele Direktmahler einen entscheidenden Nachteil: sie sauen herum. Das ist besonders bei den beliebten Einsteigermodellen (Demoka 203, 205, 207), Quickmill Apollo etc.) der Fall. Zudem tun sich diese Modelle oft (zumindest bei feinem Mahlgrad)schwer, das Mahlgut auch wirklich auszuwerfen.
Ich denke, wenn es um Bequemlichkeit geht, dann werdet Ihr nicht alle Naslang den Kaffee wechseln wollen. Von daher ist das Bohnenwechseln und die Mahlgradverstellung sekundär.
Aus dem vorgesagten, kann ich die von mir genutzte Mazzer Mini E (als A oder B Variante) empfehlen. Sie mahlt sehr ordentlich, gibt das Pulver gut ab und saut kaum rum. Ist aber leider kein Schnäppchen.
Das Tampern ist übrigens überhaupt keine Sauerrei. Einen schönen Tamper, eine kleine, stabile Tamperstation (z. B. Concept Art) und ein bisschen Übung (wirklich nicht viel) - das wird Deine Frau sicher nicht schrecken.
Grüße
Markus
Jede Drüppen hölpt...
Rocket Espresso Cellini Evoluzione, La Pavoni Prof., Mazzer mini electronic B, Quickmill Apollo 060
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