... Die Kony E läßt sich zuhause wunderbar bedienen, sehr ähnlich wie die Mini E. Sie ist riesengroß und wunderschön (grausilber), richtig was fürs Auge. Dabei mahlt sie angenehm leise und der Lüfter nervt mich auch nicht, der jedes Mal anspringt.
In der Tasse ist der Kaffee (subjektiv natürlich) aus meiner Sicht aromatischer/intensiver (ähnlich habe ich es bei der kleinen Ascaso i-mini erlebt, was allerdings schon einige Zeit zurück liegt). Erfreulicher- und erstaunlicherweise "holt" die Kony sogar aus älteren Röstungen noch "etwas heraus" - mein aktueller Schreyögg ist ca. 4 Mon. alt und schmeckt regelrecht gut, zumindest deutlich besser als aus einem Scheibenmahlwerk (hatte zuvor schon Beutel aus der gleichen Lieferung).
Wie bei jeder meiner bisherigen Mühlen klumpt auch hier das Mehl bei feinem Mahlgrad, aber ich denke, das ist kein Problem, denn das Mehl ist sonst sehr schön und "fluffig" und, wie ich schon bei Home-Barista gelesen hatte, angenehm "pflegeleicht". Ich mahle ins Sieb (natürlich keine statische Aufladung, wie schon bei der Mini E), klopfe den ST kurz auf die Gummimatte auf, damit sich das Mehl setzt und tampe direkt (auf der Tampingstation), wie immer ohne gegen die ST-Ränder zu klopfen. Keinerlei Channeling und optimale Extraktion.
Eine wundervolle Mühle, die mich täglich begeistert und für die ich die Investition auch "einsehe"

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