Von toten Räumen - oder wann wirkt sich eine Mahlgradverstellung aus
In einem anderen Thread behauptete ein Boardie folgendes:
Bei der K3 muß man 8g vermahlen, bis sich der neue Mahlgrad 100%ig ausgewirkt hat. Das ist ziemlich wenig (Mazzer Mini E um 24g, Mazzer Kony E knapp 40g). Bei der Mahlkönig Vario ist eine winzige Menge nötig (ca. 3g?).
Mich hat dabei die Aussage zur Mazzer Mini E sehr gewundert, da meine Erfahrung eine ganz andere ist. Ich bildete mir bisher ein, dass sich die Mahlgradverstellung nach ca. 8-10 g (Mahlung für ein 1er) voll auswirkt.
Womit aber hängt diese verzögerte Auswirkung überhaupt zusammen? Letztlich fällt mir dazu nicht viel mehr ein als der Totraum der Maschine und die Reste der noch bei altem Mahlgrad gemahlenen Bohnen zwischen den Mahlscheiben.
Ich habe nun mehrfach den Totraum der Mazzer Mini E gemessen und ausgewogen (Mühle komplett leer gemacht und gesäubert -> Bohnen abgewogen -> gemahlen -> Mahlgut gewogen -> Mühle wieder sauber gemacht->Differenz überprüft). Ergebnis: ich komme immer auf 2-3 Gramm.
Das steht im ziemlichen Widerspruch zu den 24 Gramm oben. Mache ich einen Gedankenfehler? Wie sind Eure Erfahrungen - auch mit anderen Mühlen?
Grüße
Markus
Jede Drüppen hölpt...
Rocket Espresso Cellini Evoluzione, La Pavoni Prof., Mazzer mini electronic B, Quickmill Apollo 060
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