Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Bunna ist offline Neuer Benutzer
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    Frage Mühle für Mokkakocher?

    Guten Abend,

    ich bin neu hier und noch nicht in die Tiefen des Kaffeegenusses und -zubereitens eingedrungen. Zumindest wenn ich die Diskussionen hier lese, kann ich überhaupt nicht mitreden.

    Ich besitze im Augenblick nur einen stinknormalen Mokkakocher von Bialetti. Noch dazu trinke ich keinen Mokka, sondern mache mir überwiegend Latte Macchiato.

    So, nun bilde ich mir ein meinen Latte Macchiato Genuß noch zu steigern, wenn ich ihn mit frisch gemahlenem Kaffeepulver zubereite.

    Und hätte dazu gerne eine Stellungnahme..

    Welche Mühle für wenig Geld, wenn es nicht der allerletzte Schrott sein soll? Die Graef CM80 scheint ja in aller Munde zu sein?
    Macht eben erwähnte überhaupt Sinn, wenn man keine Espressomaschine hat sondern lediglich Mokka trinkt?

    Muß ich auf den Mahlgrad im Besonderen achten, da Kaffee im Kocher ja hmmm, was nun? Grober, feiner gemahlen werden muß?

    Weitere Empfehlungen? Totales Abraten?

    Vielen Dank im voraus.

    Gruß,
    Bunna

  2. #2
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Richtige Entscheidung

    ich kann Dir über die Graef nichts sagen - ich würde raten über diese Mühle hier ein wenig nachzulesen - gibt sicher einen Thread.

    So wie ich die Graef einschätze, ist sie aber sogar noch für die Siebträgerfraktion gut nutzbar - die Neapolitanerinnen sind nicht ganz so anspruchsvoll. Da müsste eigentlich selbst eine preiswertere Mühle - etwa eine Solis - gute Dienste leisten.

  3. #3
    hitch-hiker ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Hi,

    Ja nimm eine Mühle - für Anpassungen an den Mahlgrad ist das bei der Bialetti zwar kein so grosses Thema, wie für ST, aber für die Frische...

    Schau mal ab hier: Mokkakanne, muss diese gefüllt sein?

    Gruss

    Mike
    Gaggia Classic
    Mühle: Iberital

  4. #4
    cappufan ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Eine Mühle - natürlich zusammen mit qualitativ hochwertigen, langzeitgerösteten Bohnen! - macht einen riesen Unterschied.

    Ich hab mir damals zu meinem Bialetti Herdkocher eine Gaggia MM gekauft.
    Über die Solis Scala ist auch Gutes zu hören.

    Es geht aber auch billiger, wenn man sich die Zeit nimmt.
    Die Hario Skerton Mühle wäre doch auch etwas, kostet nicht so viel und mahlt mit guter Qualität. Soweit ich es mitbekommen habe, hat sie Stufen, die man verstellen und wiederfinden kann.
    Ich weiß nicht, ob Du den Mahlgrad überhaupt oft wechselst. Ich hatte damals eigentlich immer die gleiche der 7 Stufen der Gaggia MM Mühle im Einsatz.
    Insofern kann ich auch die Hario Slim Mill ins Spiel bringen (kostet um 40 Euro). Man mahlt zwar eine Weile, aber das macht witzigerweise auch Spass. Die ist gebaut wie eine große Pfeffermühle, man kann den Mahlgrad stufenlos verstellen, indem man am Boden einfach das Mahlwerk enger oder weiter auseinander dreht. Das ist stufenlos möglich. Um 15 - 20g Mehl passen hinein, dann kann man den Behälter ausleeren und ggf. wieder dran schrauben.
    Natürlich käme auch eine Zassenhaus Mühle in Frage.
    Die Handmühlen bringen ein gutes Aroma (konisches Mahlwerk) und es gibt keine Bohnenverschwendung (bei der Gaggia MM Mühle blieb statisch immer allerlei Mehl an den Behälterwänden kleben) bzw. Altbohnenrückstände im Mahlwerk.
    Ich kann dem Kurbeln viel abgewinnen.

    Zum Espresso für den Mokkakocher: Wenn Du mal in der Rubrik Bohnen guckst, fallen diverse Namen von kleinen Röstereien, die im Trommelröster qualitativ gute Bohnen langsam rösten und ganz frisch verschicken.
    Seinerzeit hatte ich nach dem Lavazza Crema e Gusto, vorgemahlen, für den Herdkocher den Fausto Monaco (erst gemahlen, später selbst frisch gemahlen). Gekauft bei caffe-fausto.de, da steht auch bei den Sorten dabei, welche für Herdkocher geeignet sind. Ebenso bei Mirella-Kaffeeroesterei.de usw.

    Die Bohne macht den Unterschied, aber sie muß wirklich kurz vorm Genuss gemahlen werden, sonst sind die Aromen in kürzester Zeit weg.

    Deine Idee ist also goldrichtig
    Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
    Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T

    Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva


  5. #5
    Bunna ist offline Neuer Benutzer
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    Beiträge
    2

    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Danke für die Antworten!

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    ich kann Dir über die Graef nichts sagen - ich würde raten über diese Mühle hier ein wenig nachzulesen - gibt sicher einen Thread.
    Ich hab wirklich viel gelesen hier. Wenn man allzu blöd fragt, besteht ja auch die Gefahr daß überhaupt niemand mehr antwortet. Die Graef klingt gut, es gibt bestimmt auch andere, bei mir war es nur die Frage: Mokkakocher UND elektr. Mühle? Paßt das?

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    So wie ich die Graef einschätze, ist sie aber sogar noch für die Siebträgerfraktion gut nutzbar - die Neapolitanerinnen sind nicht ganz so anspruchsvoll. Da müsste eigentlich selbst eine preiswertere Mühle - etwa eine Solis - gute Dienste leisten.
    Geplant ist, irgendwann einen Siebträger anzuschaffen. Nur momentan ist kein Geld dafür da bzw. ich hab gewisse Mindestansprüche.
    So und jetzt schau ich mal, was du mit Neapolitannerinnen meinst.

    Zitat Zitat von hitch-hiker Beitrag anzeigen
    Ja nimm eine Mühle - für Anpassungen an den Mahlgrad ist das bei der Bialetti zwar kein so grosses Thema, wie für ST, aber für die Frische...

    Schau mal ab hier: Mokkakanne, muss diese gefüllt sein?
    Danke schön, hab schon richtig viel gelesen hier die letzten zwei Tage!

    Zitat Zitat von cappufan Beitrag anzeigen
    Eine Mühle - natürlich zusammen mit qualitativ hochwertigen, langzeitgerösteten Bohnen! - macht einen riesen Unterschied.

    Ich hab mir damals zu meinem Bialetti Herdkocher eine Gaggia MM gekauft.
    Über die Solis Scala ist auch Gutes zu hören.
    Oh, ich seh schon, was die Bohnen betrifft hab ich noch überhaupt keine Ahnung. Da muß ich mich erst einlesen.
    Ansonsten hab ich nen Laden hier um die Ecke, der klingt ziemlich spezialisiert und serviert vor allem hervorragenden Espresso: Espressomaschinen München - Espresso Kaffee online bestellen - Kaufen Webshop - Kaffeekurse - Kaffee Zubehör

    Gaggia MM und Solis Scala, o. K., ich mach mich mal auf die Preissuche.

    Es geht aber auch billiger, wenn man sich die Zeit nimmt.
    Na ja, gesucht war ne elektrische für "Faule", es sei denn, jemand behauptet hier mit ner Handmühle in Kombi mit nem Mokkakocher fahr ich besser.

    Die Handmühlen bringen ein gutes Aroma (konisches Mahlwerk) und es gibt keine Bohnenverschwendung (bei der Gaggia MM Mühle blieb statisch immer allerlei Mehl an den Behälterwänden kleben) bzw. Altbohnenrückstände im Mahlwerk.
    Ich kann dem Kurbeln viel abgewinnen.
    Das ist allerdings ne Überlegung wert, hmmmm.

    Zum Espresso für den Mokkakocher: ....
    Die Bohne macht den Unterschied, aber sie muß wirklich kurz vorm Genuss gemahlen werden, sonst sind die Aromen in kürzester Zeit weg.
    Danke für deine Tipps, ich gehe jedem einzelnen nach.

    So, und jetzt les ich hier weiter. Unglaublich wie intensiv man sich über Kaffee unterhalten kann.

    Nochmals ganz herzlichen Dank für's Feedback - und weitere Tipps sind willkommen!

  6. #6
    Sanug ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Mein Tipp: Wenn später eine richtige Espressomaschine angeschafft werden soll, ist die Graef eine gute Wahl, denn sie lässt sich dann gut weiterverwenden. Ich bin mit meiner jedenfalls zufrieden.

    Das gilt aber nur, wenn du dann noch genug Geld für gute Bohnen, damit meine ich frische von einem Kleinröster, übrig hast. Denn was in der Bohne nicht drinsteckt, bekommst du auch mit dem besten Gerät nicht heraus!

    Die Herdkanne ist unkritisch bezüglich des Mahlgrads und auch der Mahlgut-Qualität. Eine alte Handmühle, die im Verwandten- oder Freundeskreis ungenutzt herumsteht und ausgeliehen / abgeschwatzt wurde, kann in Verbindung mit richtig guten und frischen Bohnen einen Quantensprung in der Tasse gegenüber dem billigen vorgemahlenen Espressokaffee aus dem vakuumverpackten "Ziegelstein" bringen!
    Bezzera BZ02 + Graef CM80 + Behmor 1600

  7. #7
    Alfred ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Mühle für Mokkakocher?

    Neapolitanerin=Herdplattenmaschine - halt Bialetti oder sowas in der Art. ich bin Wiener mit norditalienischen Verwandten - ich darf das.

    Ich bin übrigens ein Freund von konischen Mahlwerken - aber vielleicht nur deshalb weil ich Techniker bin. Rest vom Mahlgut ist übrigens ein Thema - daran merkt man übrigens die Wichtigkeit einer Mühle - das spricht bei Minimalbedarf für eine mechanische Mühle. Das erscheint mir aber auch anachronistisch.

    Wenn Du wirklich später auf eine richtige Siebträgermaschine umsteigen willst, dann kauf Dir eine ordentliche Mühle. Wirst es nicht bereuen.

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