AW: Erfahrungsthread Macap M4; Vergleich Graef CM 80
Ich nutze die Macap M4 nun schon eine ganze Weile und kann mich Deinen Lobeshymnen nur anschließen.
Die Verarbeitungsqualität ist 1A, das Design (Geschmackssache) finde ich persönlich sehr ansprechend (ich habe sie in matt schwarz) und sie ist zudem eine vergleichsweise sehr leise Mühle. Das Kaffeemehl ist sehr "fluffig" und durch den Doser wird es auch gleich ein wenig durchgemischt. Den Doser empfinde ich übrigens als sehr praktisch, da mit ein klein wenig Übung (wie Du es ja auch beschreibst) das Kaffeemehl absolut sauber im Siebträger landet. Seit ich die Macap M4 habe, hat sich auch endlich das lästige Problem des herumfliegenden Kaffeemehls erledigt. Der Totraum ist ebenfalls nicht so groß.
Sie hat keinen Timer, aber aus meiner Sicht ist das auch nicht nötig, da man mit etwas Übung die Portionen ganz gut abschätzen kann (ich hatte auch noch nie eine Timermühle und gehöre nicht zu der Fraktion, die die Bohnenmenge oder das Kaffeemehl nachwiegt). Ist etwas zuviel, einfach zurück in den Doser. Die geringe Menge dann schon vorgemahlenes Kaffeemehl stört beim nächsten Espresso wirklich nicht.
Es gibt sie übrigens auch in zwei Varianten: Mit Mahlgradstufen und stufenlos. Ich bevorzuge auch die stufenlose Variante (wobei die mit Mahlgradstufen recht einfach umzubauen ist).
Vom Werkszustand ausgehend musst Du die Mühle erst einmal erheblich gröber stellen. Auf der Skala beginnen die Espressomahlstufen so um 7,5 (wenn Du gerade von vorn auf die Skala schaust).
Ich empfinde die Mühle, was das Preisleistungsverhältnis angeht, wirklich als hervorragend (sie ist so um die 340 € - 350 € neu zu haben) und es ist aus meiner Sicht ein echter Tipp für diejenigen, die nicht in die 500 € -600 € Klasse von Mazzer und Quamar vorstoßen wollen und sich mit einem Doser anfreunden und auf einen Timer verzichten können.
Viele Grüße
Lars
Bezzera BZ10, Macap M4, Carimali Siebe, TamperBell, Cafelat TS
Bodum French Press, Krups GVX2
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