Hallo liebe Espressofreunde,
ich bin nun seit ca. 2 Jahren ein Espressofan. In den nächsten Wochen werde ich meinen aktuellen Einstiegs-Siebträger gegen die Vibiemme Domobar tauschen.
Zur Zeit benutze ich für ca. 2 bis 3 doppelte Espresso, eine Zassenhaus Santiago. Seit dem ich mit einer Markierung auf der Mühle arbeite, glaube ich recht reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, da ich die Bohnen mit einer Feinwaage vorher abwiege.
Ich wollte nun eigentlich mit der neuen Maschine auch eine elektrische Mühle anschaffen, aber nach der Bordrecherche bin ich mir da gar nicht mehr sicher.
Es gibt für die Entscheidung nur ein Kriterium, nämlich die Qualität des Espresso!
Ob ich da 1 bis 2 Minuten Zeit vertrödle durch das Mühlen, ist mir egal. Wenn man fair ist, muss ja auch bewerten, dass die elektrischen Mühlen mehr Pflege benötigen und angeblich auch ein wenig mehr Kaffeepulver auf der Strecke bleibt.
Deshalb nun meine Frage an die Profis: Wer mahlt in der besseren Qualität (Komfort spielt gar keine Rolle)
Die Vorteile, die ich bis jetzt für die Handmühle gefiltert habe sind:
Quasi kein Kaffeeverlust, sehr frisch, es bleiben keine ganzen Bohnen in der Mühle (sondern im Kühlschrank *g*), sehr lange Lebensdauer, leicht zu pflegen (durch Reis mahlen)
Dann habe ich noch eine zweite Frage. Ich war in dem Glauben, dass 100% Arabica ein echtes Qualitätsmerkmal ist. Seitdem aber bei jeder Discountmarke in fetten Lettern 100% Arabica steht, bin ich mir sicher, dass die Kaffeesorte nicht das A und O für die Wahl ist.
Könnt Ihr mir Alternativen zu Privatröstern geben, wie Lavazzasorten, etc. oder sind die reine Geldverschwendung (was ich fast vermute). Was wäre Eure erste Wahl bei Privatröstern? Kennt Ihr vielleicht sogar einen Anbieter im Raum Essen (ich hoffe, die Frage ist gemäß Bordregeln erlaubt)?
Vielen Dank im Voraus für Eure Meinungen.
Beste Grüße
Olaf


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