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  1. #1
    bardo ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Hallo liebe Kaffeefreunde!
    Ich will mir eine Kaffeemühle anschaffen, die den Namen auch verdient. Sie wird für einen Siebträger gebraucht.
    Zur Auswahl stehen im Moment folgende drei Geräte:
    - Iberital Challenge (159€)
    - Isomac Macinino Cona Inox (139€)
    - Graef CM80 (129€)

    Von dem was ich bisher gelesen habe, scheint mir die Iberital die beste Wahl zu sein. Im Gegensatz zu meiner alten (getunten) Tchibomühle ist natürlich jede der Maschinen ein Gewinn, aber darum geht es nicht. Mein Etat ist auf plus/minus 150 Euro begrenzt und dafür will ich natürlich die bestmögliche Mühle bekommen. Einen Doser brauche ich bei 2-4 Espressi am Tag sicher nicht. Die Bohnen hole ich hier vom Röster (bei Panama) und bin sehr zufrieden damit.

    Was spricht für oder gegen die eine oder andere Mühle???

    Danke schon mal für Eure Hilfe und ein schönes WE!!!
    Bardo

  2. #2
    espresso-addict ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Was den Dosierer angeht stimme ich zu, sofern Du ihn tatsächlich als Vorratsbehälter nutzen würdest, da der Dosierer erst dann gemäß Bedienungsanleitung funktioniert, wenn er mindestens 1/3 voll ist. Bei dem angegebenen Konsum würde der gemahlene Kaffee sein Aroma verlieren. Man kann aber auch eine Einzeldosis mahlen und durch mehrfache Bedienung des Dosierhebels den Siebträger damit füllen. Vorteil dabei ist, dass eventuell beim Mahlen entstandene Klümpchen zerrieben werden und eine gleichmäßigere Dosisverteilung entsteht.

    Soviel zur Theorie. Persönlich habe ich mich inzwischen auch wieder für eine Direktmahlung in den Siebträger entschieden.

    Alle drei genannten Mühlen haben ihre Vor- und Nachteile, leicht nachzulesen auf KaffeeWiki. Ich selbst habe ganz gute Erfahrung mit der Poccino Precisa Mill. Sie mahlt fein genug für Espresso und hat keine Probleme mit elektrostatischer Aufladung des Mahlguts, da das Gehäuse komplett aus Edelstahl besteht. Ich habe mich letztlich für eine Eureka MCI entschieden, da diese unter anderem stufenlos einstellbar und leiser ist. Aber prinzipiell kann ich die Poccino durchaus empfehlen.
    Geändert von espresso-addict (17.01.2012 um 16:58 Uhr) Grund: Tippfehler
    Poccino Opus One
    Eureka Mignon Istantaneo M/T
    Tamping Tom 58 mm


  3. #3
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Ich denke, die drei geben sich nicht viel. Ich selbst habe die Iberital, würde aber aus praktischen und optischen Erwägungen heraus eher die Graef empfehlen. Wenn Du bis 200 Euro gehen kannst: Schau Dich mal nach der Gastroback Advanced Pro um. Die kommt hier im Forumgerade recht gut weg, hat aber wohl ein paar Problemchen mit der Dosierung.

  4. #4
    bardo ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Zitat Zitat von S.Bresseau Beitrag anzeigen
    Ich denke, die drei geben sich nicht viel. Ich selbst habe die Iberital, würde aber aus praktischen und optischen Erwägungen heraus eher die Graef empfehlen...
    Was sind denn die praktischen Erwägungen, die zu dieser Empfehlung führen?

  5. #5
    Bitter ist offline Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Ich habe die CM80. Es gibt schon das eine oder andere Problemchen mit der Mühle, Unterlegscheiben usw., hast du sicher schon gelesen. Ich mußte meine trotzdem zum Kundendienst schicken, weil sie kaputt war - ich hatte die Mahlung verstellt, ohne daß die Mühle lief. Daß man das nicht darf, steht nirgends und wird wohl als bekannt vorausgesetzt (der Kundendienst war aber super freundlich und hilfsbereit, das ist auch nicht selbstverständlich in Deutschland - leider!). Darüber hinaus kommen viele Kaffees sehr klumpig raus. Ich rede nicht von kleinen Klumpen, sondern von "Platten", die richtig vorkomprimiert rausgeschoben werden. Der Totraum ist auch relativ groß, d.h. du hast recht viel gemahlenes Kaffeepulver, das noch nicht ausgeworfen wurde und das du dann beim nächsten oder übernächsten Mahlvorgang vorgesetzt bekommst. Ich kenne die anderen Mühlen in Hinblick auf diese Probleme nicht und kann daher keine Empfehlung aussprechen, rate dir aber, genau auf diese Punkte zu achten. Viel Glück !

    P.S.: es gibt schon ein Nachfolgemodell zur CM80, ich glaub die heißt CM90 und zumindest das Problem mit den Distanzscheiben ist gelöst.

  6. #6
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Zitat Zitat von bardo Beitrag anzeigen
    Was sind denn die praktischen Erwägungen, die zu dieser Empfehlung führen?
    Meiner Meinung nach:

    - abschließbarer Hopper
    - wiederfindbarer Mahlgrad
    - Umschalter für Dauerbetrieb / ST-Taster (Poti-Timer sind imho schlecht, im "Dauerbetrieb" könnte man einen genauen externen Timer anschließen)
    - große abwaschbare und abnehmbare Bröselmatte aus Gummi (der Fuß der Challenge ist ein Witz)
    - Geometrie: Sollte fürs Direktmahlen in eine Tamperstation geeignet sein

    Der letzte Punkt verlangt nach einer Erklärung: Die ST-Gabel ist komplett abnehmbar, man könnte also eine (runde) Tamperstation auf die Gummimatte stellen, den ST in die Station legen und in den ST mahlen.

    Vorteil: Man könnte eine Feinwaage unter die Tamperstation legen und sofort kontrollieren, ob man die richtige Menge gemahlen hat. Alternativ könnte man quasi direkt vor der Mühle tampern.

    Beides gleichzeitig geht ja leider nicht, nach Aussage des Herstellers (Tomopol) darf man keinesfalls die Waage mit hohem Druck belasten (ist ja eigentlich selbstverständlich). Aber man könnte eine zweite Tamperstation nur fürs Tampern neben die Mühle stellen oder, falls man einen Bodenlosen verwendet, an der Tischkante tampern.

    Wieso ich das nicht mache bzw. warum ich keine Grafe habe? Nun, ich grüble seit einiger Zeit über einen Mühlen-Eigenbau nach, der viele Vorteile hätte. Würde ich eine Graef besitzen, wäre ein Teil des Anreizes weg

    Viele Grüße
    Stefan

  7. #7
    bardo ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich möchte schlicht nur Kaffee genießen und weder basteln noch weitere Maschinen mit irgendwelchen Teilen tunen.

    Nachdem, was ich bisher in anderen Threats gelesen habe, wird es bei ganz sicher kein Produkt aus dem Hause Graef. Ich brauche Zuverlässigkeit und ein gutes Mahlergebnis.

    Mein Etat bleibt bei max. 160 Euro. Klar, wenn ich x Euro mehr ausgebe, bekomme ich dies und das und alles ist viel, viel besser... Das Spiel kenne ich nur zu gut aus meinem Job und vom Sport. Besser geht immer.

    So richtig viele Argument gegen die Isomac und die Iberital konnte ich noch nicht wirklich ausmachen. Es pendelt sich also auf eine Entscheidung zwischen diesen beiden Mühlen ein. Wobei ich tendenziell mehr Richtung Iberital schiele, weil wenig negative Aussagen üder sie zu finden sind.

    Ich trinke täglich 2-4 Latte und habe mich im Moment auf eine Bohnesorte eingeschossen. Wechsle ab und zu mal durch. Alle paar Wochen. Ein wenig mit dem Mahlgrad herumprobieren ist also auch ok.
    Geändert von bardo (06.11.2011 um 12:33 Uhr) Grund: Ergänzung

  8. #8
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Hmmm ... keine Argumente gegen die Iberital? Willlste welche? Haste Zeit?

  9. #9
    SaschaHH ist offline Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Es gäbe noch eine Mühle, die evtl. in Frage kommt. Die Nemox Lux, die ich häufiger bei ebay neu für 99,- Euro gesehen habe.

    Hatte die Mühle selbst jahrelang in Betrieb und glaube nicht, dass sie den hier genannten sehr unterlegen ist. Klarer Nachteil: Der Mahlgrad ist nicht stufenlos sondern nur recht grob gerastert verstellbar. Das muss man dann über die Kaffeemenge und das Tampern ausgleichen, sollte die Stufe nicht optimal passen.

    Kenne die Isomac und die Graef von Freunden und denke, dass alle diese Mühlen das gleiche Innenleben haben. Da wäre die Ersparnis bei der Nemox vielleicht zu überlegen.

    Inzwischen habe ich upgeradet auf die Eureka MCI. Deutlich leiser, stufenlos einstellbar, sehr massiv und hübsch anzusehen. Hat aber auch knapp 300 Euro gekostet.
    Bezzera BZ99, Eureka MCI

  10. #10
    bardo ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Upgrade oder Einstieg - Abschied von der Tchibomühle...

    Eureka MC1 hab ich für 299 Euro gesehen. Das sprengt mein Bidet... Schön isse ja schon...

    Danke für den Tipp mit der Nemox Lux. Vielleicht kauf ich mir wieder ne olle Tchibomühle und spare dann noch 3-8 Jahre, um mir dann eine echte Mühle leisten zu können...


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