@Beule: volle Zustimmung, besser hätte ich's auch nicht zusammenfassen können!
@Beule: volle Zustimmung, besser hätte ich's auch nicht zusammenfassen können!
Grüße,
Sabine
Servusla,
ich kann die breite Begeisterung für Timer nicht ganz nachvollziehen. Ich hab folgende Erfahrungen mit einer extern timergesteuerten Gastromühle Macap MX mit Doser gemacht:
Der Timer muss oft nachjustiert werden (bei Bohnenwechsel oder -alterung (ein zwei Tage reichen schon) ), um die gleiche Menge zu erhalten. (Es soll ja Mühlen geben, bei denen man den internen Timer am Geräteboden(!) verstellt... das kann ich mir irgendwie gar nicht als besonders praktikabel vorstellen)
Dazu kommt, dass aus dem Schacht der Mühle immermal ein Klumpen mehr oder weniger rausfällt; von im Sieb ankommenden konstanten Mahlgutmengen kann im Fall obiger Kombination nicht die Rede sein. Ich mahle mit meinem kleinen Direktmahler mit Augenmaß konstanter. Das kann aber natürlich bei anderen Mühlen auch anders sein.
Wenn die Mühle timergesteuert zu wenig mahlt, kommts drauf an, wie komfortabel man nachmahlen kann. Im Fall einer Dosermühle sieht man die Menge nicht unmittelbar, die man manuell nachmahlt, erst beim rausklackern. Das kann dann auch mal wieder zu viel sein.
Und dann? Schmeißt ihr zuviel gemahlenes Pulver weg? Ist mir zu schade. Oder oben in den Doser zurück oder in einen anderen Vorratsbehälter, zur Verwendung für den nächsten Espresso? Dann passt ja der nächste Timer-Mahlvorgang wieder nicht.
Ein Vorteil ist natürlich, dass man eine Portion auf Vorrat mahlen kann; während der erste Espresso durchläuft, kann man das Pulver für den zweiten schon in den Doser mahlen.
Ich verwende jetzt hauptsächlich wieder einen Direktmahler ohne Timer; Mahldauer nach Augenmaß. Gelegentliche Kontrolle mit der Waage. Reicht imho völlig aus, ich brauche nichts anderes.
Wenn Timer, dann erscheint mir die Variante "Direktmahler mit Siebträgerauflage" am sinnvollsten. Dann kann man während des Mahlvorgangs je nach Dauer auch noch ein paar Handgriffe erledigen, und beim Nachmahlen hat man Kontrolle per Augenmaß in "Echtzeit". Aber unbedingt mit leicht zugänglicher Timerverstellung und leicht zu bedienender Nachmahlfunktion.
Gruß
Jürgen
Reneka One, Macap MX, Ascaso I2
ups, falscher Thread.
Das ist mir jetzt echt peinlich!
Deshalb habe ich das hier wieder gelöscht.
Dalla Corte Mini (mit EX4-Pumpe und Druckminderer) + Mahlkönig Vario Home
Warum kaufst du nicht einfach die, die dir einen Tick mehr zusagt und wenn du unzufrieden bist, verkaufst du sie mit etwas Verlust...
Bei deinem Equipment musst du doch nicht jeden € umdrehen und wenn du beide probierst hast du den MVP dann im Team (most valuable player).
Ich würde gar nicht so eine Hektik machen.
Erst recht, ist es dann ein Upgrade :P
Uploaded with ImageShack.us
Na, also Timer ist super, aber geht auch ohne. Ist halt einfach entspannter. Reproduzierbarkeit geht am besten mit Gefühl. Wenn man das net hat oder sich erarbeitet... dann ist das mit dem Espressomachen vielleicht net das richtige.
Timer macht halt das ganze gemütlicher, weil du während dem Mahlen was anderes machen kannst (milch einfüllen etc.), aber ersetzt net, dass du für guten Espresso das Gefühl entwickeln musst.
A Waage bringt da nix.
Bezzera Giulia - Mazzer Mini E/A
auch von mir 100% Zustimmung an Beule und espressionistin.
Ein Aspekt, wurde hier noch nicht erwähnt, der aber bei uns wichtig ist:
Die Akzeptanz im Umgang mit der "Arbeit am Siebträger" (im Vergleich zum VA) in der Familie. Bei uns ist es so, dass ich der Mühlenverantwortliche bin, also Mahlgrad und Timer stelle ich passend ein und nach (Bohne/Alterung). Der Rest der Familie muss dann nur noch auf den Knopf der Mühle drücken, tampern, Siebträger einspannen und dann auf den Knopf der Espressomaschine drücken.
Das ist schon ein Komfortgewinn und erzielt gute Ergebnisse bei allen.
Schon bemerkt, das der Thread vom 3.12. stammt? Der TS hat sich auch nicht mehr gemeldet.
Abgesehen davon ist ein Timer eine Frage der Bequemlichkeit, allerdings nur bei relativ langsamen Mühlen. Je schneller die Mühle, um so mehr wird er zur Notwendigkeit.
Grüße
Stefan
Im Grunde ja: Eine reproduzierbare Espressoqualität gelingt dann, wenn man die vielen Einflussfaktoren kontrollieren und Dinge wie z.B. Dosis, Anpressdruck, Brühtemperatur, Extraktionszeit und Volumen konstant halten kann.
Aber:
Trotzdem ist bei ansonsten gleichbleibenden Bedingungen die gemahlene Dosis mit Timer relativ konstant, so dass diese Funktion durchaus hilfreich sein kann und vor allem bequem ist. Es entbindet einen jedoch nicht von der Notwendigkeit die Funktion regelmäßig zu kontrollieren, denn...
Wenn Du also sehr exakt dosieren möchtest (und es gibt die Ansicht, dass ein Unterschied von 0,2 g Kaffeemehl sich bereits geschmacklich auswirken kann), kommst Du um eine Feinwaage nicht herum, zumal Du die nötige Zeitdauer erst einmal ermitteln musst.
Doch nicht jeder hier legt darauf den gleichen Wert. Wenn Du z.B. keine stufenlos einstellbare Mühle hast, bist Du eventuell darauf angewiesen, einen nicht optimal anpassbaren Mahlgrad durch eine Dosismodifikation auszugleichen.
Optimal wäre eigentlich eine Mühle, die nach Gewicht mahlt. In den USA gibt es hierfür die Baratza Vario-W. Da die Mahlkönig Vario Home baugleich mit dem Schwestermodell Baratza Vario ist, könnte es sein, dass diese Mühle irgendwann auch den Weg auf den Deutschen Markt findet.
Ich persönlich finde es praktisch, wenn man zwischen Timer gesteuertem und manuellem Mahlen nach Belieben wechseln kann.
Poccino Opus One
Eureka Mignon Istantaneo M/T
Tamping Tom 58 mm
MK Vario W
gibbet demnächst zu kaufen, glaube aber nicht da man bei der n ST einhängen kann...
Mahlkönig Vario W - allvendo
Ich habe ne Vario Home und die sache mit dem Timer ist ganz brauchbar, vorallem wenn man ihn zehntelsekunden genau einstellen kann.
Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd (Chinesisches Sprichwort)
---------------------------------
ECM Technika / Eureka MCI
Lesezeichen