AW: Kaffeemühle unter € 300, wer kennt die Ascaso i-1 ?
Hallo Ralph,
ich kann dir meine Langzeiterfahrungen berichten.
Ich hab' die Mühle seit ca. 2008 und bin eigentlich zufrieden - noch keine Ausfälle oder andere Defekte. Ich kann sie mangels Erfahrung allerdings nur mit einer Demoka vergleichen, die ich mehrmals benutzt habe. Hiergegen ist sie natürlich größer, robuster und wirkt irgendwie hochwertiger. Ob es da jetzt "schmeckbare" Mahlgutunterschiede gibt, schwierige Sache. Ich denke, dass ich bei einer Blindverkostung keine Unterschiede merken würde, aber darum geht's ja auch nicht.
-Der Bohnenbehälter ist aus einem mittelmäßigen Plastik und der Hopper neigt wohl zu Bruch zu gehen, wenn man nicht aufpasst. Meiner lebt noch, hab' aber auch aufgepasst
. Wenn jemand einen passenden Bohnenbehälter aus Glas kennt bitte um Info.
- Das Gehäuse ist stabil und der Lack hält. Ausnahme ist der Auslöseknopf aus lackiertem Plastik.
-Tatsächlich bleibt einiges im Rüssel hängen. Es hilft da nur klopfen, rütteln oder mit einem kleinen Stäbchen den Rest rauszufischen. Ich nehme immer einen Metallstab mit dem man gewöhnlich nachprüft, ob der Kuchen schon gar ist. Eignet sich auch hervorragend um das Mahlgut im ST zu verteilen.
- Ungünstig finde ich den Abstand des Rüssels vom Rest des Gehäuses. Ich habe einen großen e61-ST und muss trotzdem bei vielen Bohnen den Auslöser mit der Hand betätigen, damit nicht alles daneben geht.
- Die Justierung ist fein und geht spielend. Die Reinigung ist auch unproblematisch. Hab sie schon mehrfach geöffnet und die Scheiben gereinigt, null problemo.
- Zur Lautstärke kann ich nicht viel sagen, da mir der Vergleich fehlt. Die Demoka war jedenfalls nicht leiser.
Mir hat das Design damals gut gefallen und ich konnte sie bei einem lokalen Händler erwerben. Sie macht jedenfalls was sie soll und das reicht mir. 
Bevor jemand was sagt: Man kann selbstverständlich noch viel mehr Geld ausgeben und bekommt dafür auch ein viel besseres Gerät.

Guten Rutsch
Matze
Isomac Tea, Ascaso i-1, Gene
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